gf2660w2004a

Neutralstellung Selbstzentrierung Funktion

Typ gf · Thema 26.60 · Version 0103 · 2005-05-23

Gültig für: GETRIEBE 712.63, 715.060 mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch" GETRIEBE 715.320 mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch" mit Schaltkraftunterstützung GETRIEBE 715.500 /507 /510 /513 /520 /540 mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch" ausser CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0'

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.60 Schaltung

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 712 63*, 715 060, 715 320, 715 500, 715 507, 715 510, 715 513, 715 520, 715 540

GF26.60-W-2004A

Neutralstellung Selbstzentrierung Funktion

20.2.01

GETRIEBE 712.63, 715.060 mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"

GETRIEBE 715.320 mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
mit Schaltkraftunterstützung

GETRIEBE 715.500 /507 /510 /513 /520 /540
mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
ausser CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0

Neutralstellung Selbstzentrierung Funktion

W26.60-1086-05

Neutralstellung Selbstzentrierung am Gebergerät und Schaltzylinder Gang bzw. Gasse

5 Gebergerät

7 Schaltzylinder

N Neutralstellung ohne Fehlstellung

N1 Neutralstellung mit Fehlstellung am Schaltzylinder

N2 Neutralstellung mit Fehlstellung am Gebergerät

Funktion

Die Selbstzentrierung findet im Gebergerät (5) statt. Diese Funktion stellt den Schalthebel zurück, falls die Neutralstellung des Schalthebels nicht mit der Neutralstellung des Getriebes übereinstimmt. Dies kann hervorgerufen werden durch ungleiche Volumenverhältnisse in den Hydraulikkreisen (Gang/Gasse), z. B. durch Flüssigkeitsausdehnung oder Flüssigkeitsrückzug auf Grund von Temperaturschwankungen, oder auch durch geringe innere Leckagen, Flüssigkeitswechsel und Reparaturarbeiten am Hydraulikkreis bzw. an der Getriebeschaltung.

In jedem Fall ist eine Selbstzentrierung durchzuführen.

Die Selbstzentrierung erfolgt durch mehrmaliges Betätigen des Schalthebels, über den Druckpunkt bis zum Endanschlag in der Gang- und Gassenrichtung. Dabei kann Hydraulikflüssigkeit über die Ausgleichsbohrungen im Gehäuse und den Axialnuten nachlaufen. Das überschüssige Volumen im Gegenkreis kann über die Druckausgleichsventile zurückfießen.

Neutralstellung Selbstzentrierung Funktion

W26.60-1061-12

Die Nachlauffunktion der Selbstzentrierung wird durch die Kombination von Axialnuten (3.1) einer bestimmten Länge in den Kolben (3) und der Anordnung der Primärmanschette (7.1) mit ihrer Einwegventilfunktion ermöglicht. Die Axialnuten (3.1) in den Kolben (3) sind so ausgelegt, dass sie die Primärmanschette (7.1) in allen normalen Stellungen gerade erreichen. Steht der Schalthebel außerhalb seiner normalen Stellungen, gehen die Axialnuten (3.1) in einem der Kolben (3) über die Primärmanschette (7.1) hinaus und öffnen die Verbindung zwischen dem Hydraulikkreis und dem Ausgleichsbehälter. Die Flüssigkeit fließt nach.

Wird der Schalthebel wieder zurückgestellt, so ist die erste Bewegung nur ein Nachstellen, bei dem die Flüssigkeit von einem der Kreise über die Axialnuten (3.1) zum Ausgleichsbehälter und vom Ausgleichsbehälter über die Einweglippe der Primärmanschette (7.1) zum Gegenkreis befördert wird.

Dadurch wird gewährleistet, dass der Schalthebel stets in der richtigen Stellung steht.

Gebergerät Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF26.60-W-3010A

Hydraulischer Schaltzylinder Gang Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

Getriebe 715.500/507/510/513/520/540
(ohne Schaltkraftunterstützung)

GF26.60-W-3020A

Getriebe 715.320
(mit Schaltkraftunterstützung)

GF26.60-W-3020B

Getriebe 712.63, 715.060
(ohne Schaltkraftunterstützung)

GF26.60-W-3020C

Hydraulischer Schaltzylinder Gasse Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF26.60-W-3021A

Referenzierte Dokumente