gf2550w0001tk

Flüssigkeitskupplung Funktion

Typ gf · Thema 25.50 · Version 0100 · 2010-03-17

Gültig für: TYP 930, 932, 933, 934 mit CODE (GK8) Turbokupplung

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 25 Kupplung › 25.50 Flüssigkeitskupplung — Baureihe 930 · Baureihe 932 · Baureihe 933 · Baureihe 934

GF25.50-W-0001TK

Flüssigkeitskupplung Funktion

17.3.10

TYP 930, 932, 933, 934 mit CODE (GK8) Turbokupplung

Flüssigkeitskupplung Funktion

W25.50-1026-76

1 Schwungrad

2 Trockenkupplung

3 Getriebeeingangswelle

4 Hohlwelle

5 Pumpenrad

6 Turbinenrad

7 Turbinenradbremse

8 Klemmrollenfreilauf

Allgemeines

Die Turbokupplung (TK) gehört zur Gruppe der Flüssigkeitskupplungen und ist im Triebstrang zwischen der Trockenkupplung (2) und dem Getriebe angeordnet. Sie besteht im Wesentlichen aus dem angetriebenen, leistungsaufnehmenden Pumpenrad (5) und dem leistungsabgebenden Turbinenrad (6) sowie einer Turbinenradbremse (7).

Die verschleißfreie Kraftübertragung erfolgt durch den zentrifugal umlaufenden Ölstrom zwischen dem vom Schwungrad (1) über die Hohlwelle (4) angetriebenen Pumpenrad (5) und dem Turbinenrad (6) ohne Leitrad und damit auch ohne Drehmomentwandlung.

Daher entspricht das über den Klemmrollenfreilauf (8) an die Getriebeeingangswelle (3) übertragene Drehmoment, dem abgegebenen Drehmoment am Schwungrad (1) des Motors.

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Die Turbokupplung (TK) ist im normalen Fahrbetrieb nicht mit Öl befüllt. Zum Anfahren wird sie entsprechend der Fahrpedalstellung mit der erforderlichen Ölmenge befüllt und nach dem Anfahren wieder entleert.

Die Retarderbremsfunktion wird durch ein gezieltes blockieren des Turbinenrades (6) durch die Turbinenradbremse (7) und einer entsprechenden Ölbefüllung des Arbeitsraumes der Turbokupplung (TK) ermöglicht.

Durch die genaue Ölbefüllung lässt sich sehr feinfühlig das angeforderte Anfahr- oder Bremsmoment an die Getriebeeingangswelle (3) übertragen.

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Veränderungen gegenüber der Wandlerschaltkupplung (WSK)

ermöglicht die Kombination mit einer automatisierten Schaltung

maximale Anfahrzugkraft wird bereits bei ca. 1250 /min erreicht

lastfreies Hochlaufen des Motors bis zur vorgegebenen Drehzahl und anschließende Konstanthaltung des Drehmoments

kein selbstständiges Kriechen des Fahrzeugs im Leerlauf

Rangiermodus zum langsamen Rückwärts- oder Vorwärtsfahren

volle Übertragung der Motorleistung bis in den Traktionsbereich der Räder

Anpassung an verschiedene Motorvarianten durch individuelle Kennlinien im Steuergerät Turbokupplung (TK) (A125)

Anfahren mit Trockenkupplung im Notbetrieb möglich

kürzere Baulänge und weniger Eigengewicht

Aggregateauslegung bis 3000 Nm

Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs

eigener Turbokupplungs-Ölkreislauf

Anfahren Funktion

GF25.50-W-2000TK

Gangwechsel Funktion

GF25.50-W-2003TK

Retarderbetrieb Funktion

GF25.50-W-2002TK

Brems- und Anfahrmoment Begrenzung Funktion

GF25.50-W-3000TK

Referenzierte Dokumente