GF18.40-P-2000TG | Ölsensor Bauteilbeschreibung | 14.3.08 |
MOTOR 629 im TYP 164.1 /8, 221.0 /1 bis Modell-J. 08 /AEJ 07
MOTOR 629 im TYP 211.0
P18.40-2213-06
B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)
Anordnung
Der Ölsensor ist an der kleinen Ölwanne getriebeseitig, auf der rechten Motorseite verbaut.
Aufgabe
Den Fahrer durch eine Anzeige im Kombiinstrument (A1) vor zu niedrigem Ölstand warnen
Die Öltemperatur erfassen
Die Ölqualität für bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfassen
P18.40-2045-12
Aufbau
2 Temperaturfühler
a Kapazitiver Messbereich
B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)
Signalzuordnung Ölsensor
1 Signale Tastverhältnis i. O
A Öltemperatur 20 bis 80 %
B Ölstand 20 bis 80 %
C Ölqualität 20 bis 80 %
2 Signale Tastverhältnis > 80 %
A Öltemperatur> +160 °C
B Ölstand > 80 mm
C Ölqualität gut
3 Signale Tastverhältnis < 20 %
A Öltemperatur< –40 °C
B Ölstand < 0 mm
C Ölqualität schlecht
T
T
T
1 s + 200 ms
1 s + 200 ms
5V
1
0V
(%)
0
60
0
50
0
30
2
(%)
0
81
0
81
0
81
3
(%)
0
19
0
19
0
15
A
B
C
Funktion
Mit einem in der Ölwanne eingebauten Ölsensor werden Ölstand, Öltemperatur und Ölqualität erfasst. Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Sensor besitzt eine integrierte Elektronik, welche die 3 Signale auswertet. Die Informationen werden ständig über ein Pulsweiten Modulation (PWM)-Signal dem Steuergerät CDI (N3/9) und über Control Area Network (Datenbus/CAN Bus) (CAN) dem Kombiinstrument mitgeteilt. Jeder Informationsblock besteht aus 3 aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause. Jedem Rechtecksignal (A, B, C) ist eine Messgröße zugeordnet. Über das Tastverhältnis von ca. 20 bis 80% erfolgt die jeweilige Größenfestlegung. Die Ölqualität wird für die bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfasst.
Erkannt wird die Ölqualität über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum), diese ist bei schlechter Ölqualität bis um Faktor 6 erhöht. Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm, Messgenauigkeit ca. 3 mm. Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Die Informationen werden im Steuergerät CDI erst errechnet, bevor sie an den CAN übertragen werden. Fehler am Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) werden vom Steuergerät CDI erkannt und in den Fehlerspeicher eingetragen. Die Spannungsversorgung (ca. 5 V) des Ölsensors (Ölstand, Temperatur und Qualität) erfolgt durch das Steuergerät CDI.