gf1440d2010ho

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 14.40 · Version 0100 · 2013-06-18

Gültig für: MOTOR 642.896/992 im TYP 906

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 14 Auspuffkrümmer, Motorbremse, Abgasreinigungsanlage › 14.40 Abgasnachbehandlung, AdBlue — Baureihe 906

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 642 896, 642 992

GF14.40-D-2010HO

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

18.6.13

MOTOR

642.896/992 im TYP 906

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

Dargestellt an Motor 642.992

21

Schalldämpfer

114

Dieselpartikelfilter (DPF)

120/1

Oxidationskatalysator

D14.40-0021-06

Anordnung

Motor 642.992: Der DPF befindet sich in der Fahrzeugmitte am Unterboden.

Motor 642.896: Der DPF als DPF-Einheit mit integriertem Oxidationskatalysator ist motornah vor der Stirnwand angeordnet.

Aufgabe

Der DPF filtert und speichert die Particulate Matter (PM) (Partikel), die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen. In der DPF-Regenerationsphase werden die PM dort nachverbrannt.

Aufbau

Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper (Monolith) aus Siliziumkarbid, der mit dem Edelmetall Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

Schematische Darstellung

81

Abgasstrom

82

Keramischer Monolith

83

Stopfen

84

Dämmung

85

Gehäuse

P14.40-2027-06

Funktion

Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF. Die PM werden physisch im Wabenfilterkörper (Monolith) des DPF zurückgehalten. Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF herangezogen. Durch den Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/20) (Motor 642.8) bzw. Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/8) (Motor 642.9) werden die Signale ausgewertet und an das Steuergerät CDI (N3/30) (Motor 642.8) bzw. Steuergerät CDI (N3/20) (Motor 642.9) weitergegeben.

Für den PM-Abbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Das Steuergerät CDI kann deshalb die Abgastemperatur auf folgende Weise erhöhen:

Ansaugluftdrosselung

Späteinspritzung