Dargestellt an Motor 642.992 |
21 | Schalldämpfer |
114 | Dieselpartikelfilter (DPF) |
120/1 | Oxidationskatalysator |
D14.40-0021-06
Anordnung
Motor 642.992: Der DPF befindet sich in der Fahrzeugmitte am Unterboden.
Motor 642.896: Der DPF als DPF-Einheit mit integriertem Oxidationskatalysator ist motornah vor der Stirnwand angeordnet.
Aufgabe
Der DPF filtert und speichert die Particulate Matter (PM) (Partikel), die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen. In der DPF-Regenerationsphase werden die PM dort nachverbrannt.
Aufbau
Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper (Monolith) aus Siliziumkarbid, der mit dem Edelmetall Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.
Schematische Darstellung |
81 | Abgasstrom |
82 | Keramischer Monolith |
83 | Stopfen |
84 | Dämmung |
85 | Gehäuse |
P14.40-2027-06
Funktion
Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF. Die PM werden physisch im Wabenfilterkörper (Monolith) des DPF zurückgehalten. Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF herangezogen. Durch den Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/20) (Motor 642.8) bzw. Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/8) (Motor 642.9) werden die Signale ausgewertet und an das Steuergerät CDI (N3/30) (Motor 642.8) bzw. Steuergerät CDI (N3/20) (Motor 642.9) weitergegeben.
Für den PM-Abbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Das Steuergerät CDI kann deshalb die Abgastemperatur auf folgende Weise erhöhen:
Ansaugluftdrosselung
Späteinspritzung