GF07.12-S-2007A | Ladedruckregelung EDS Funktion | 28.8.97 |
MOTOR 601.970 im TYP 638 mit CODE (MS5) Motor schadstoffarm Stufe II (OM601)
S07.12-2516-05
A56 Steuergerät EDS
B47 Lade- und Ansaugdruckfühler
B72 Drehzahlgeber Motor
B97 Regelweggeber
M Motor
Pa Atmosphärendruckfühler
VL Ladedruck-Regelventil
VD Ventil Drosselklappensteuerung
Y80 Druckwandler Ladedrucksteuerung
Y81 Druckwandler Drosselklappensteuerung
Durch die Ladedruckregelung wird die Leistungsabgabe des Motors optimiert.
Ein weit wichtigerer Punkt ist jedoch die wesentliche Verbesserung der Abgaswerte.
Es kommt insbesondere bei den NOX-, den HC- und den Partikelemmisionen zu deutlich niedrigeren Werten.
Die Ladedruckregelung ist abhängig von
der Motordrehzahl
der Stellung der Regelstange
dem Ladedruck-Istwert
Mit Hilfe des im Steuergerät EDS (A56) integrierten Atmosphärendruckfühlers (Pa) wird über den Lade- und Ansaugdruckfühler (B47) der Absolutdruck ermittelt.
Dieser Absolutdruck wird mit den im Steuergerät EDS (A56) in Form eines Kennfeldes abgelegten Sollwerten verglichen.
Die Ladedruckregelung wird durch das Ansteuern der Drosselklappe (VD) und/oder durch das Ansteuern des Ladedruck-Regelventils (VL) erreicht.
Beide Aktoren werden durch einen Unterdruck angesteuert. Dieser Unterdruck wird am Bremskraftverstärker abgegriffen und mittels elektropneumatischer Druckwandler (Y80, Y81) genau dosiert an die entsprechenden Aktoren weitergeleitet.
Die elektropneumatischen Druckwandler (Y80, Y81) werden durch ein Pulsbreitenmodulationssignal (PWM-Signal), welches vom Steuergerät EDS (A56) bereit gestellt wird, angesteuert.
Referenzierte Dokumente
- gf0704s2102a Lade- und Ansaugdruckfühler Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf0708s2100a Steuergerät EDS Anordnung/Aufgabe
- gf0717s2100a Druckwandler Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion