gf0710p1011ogs

Laufruheregelung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0101 · 2013-04-10

Gültig für: MOTOR 642.8 im TYP 222

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 222

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 642 8**

GF07.10-P-1011OGS

Laufruheregelung Funktion

10.4.13

MOTOR

642.8 im TYP 222

Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein

Klemme 87M (Motorsteuerung EIN)

Motor läuft

Laufruheregelung allgemein

Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Motordrehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.

Das Steuergerät CDI (N3/9) liest zur Laufruheregelung folgende Sensoren und Signale ein:

– Heißfilm-Luftmassenmesser links (B2/6), Motorlast

– Heißfilm-Luftmassenmesser rechts (B2/7), Motorlast

– Kühlmitteltemperatur-Sensor (B11/4)

– Fahrpedalsensor (B37), Fahrpedalstellung

– Hallsensor Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl

– Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4), Raddrehzahlsignal über Fahrwerk-FlexRay (FlexE), Steuergerät Antriebsstrang (N127) und Antriebs-CAN (CAN C1)

– Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige, links (B4/1) und Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige, rechts (B4/2) über das Steuergerät Kraftstoffpumpe (N118) und den Antriebs-CAN (CAN C1) an das Steuergerät CDI.

Laufruheregelung Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Funktionsablauf Sensoradaption

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Hallsensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Hallsensors Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Druckregelventil (Y74) und das Mengenregelventil (Y94) den Kraftstoffdruck in den Rails und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzzeit.

Aus dem Kraftstoffdruck in den Rails und der Einspritzzeit der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.

Funktionsablauf Sensoradaption

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Hallsensors Kurbelwelle verkleinert.

Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.

In einer Schubphase (Fahrpedal nicht betätigt), bei der gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit Xentry Diagnostics angepasst werden.

Funktionsschema Elektrik Laufruheregelung

PE07.10-P-2711-97SEB

Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)

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Referenzierte Dokumente