Allgemein
Die Warnschwelle für die Restlaufzeit dient der Festlegung des Zeitpunktes, ab welchem der Fahrzeugnutzer frühestens vor Erreichen des von der Serviceberechnung ermittelten Servicezeitpunktes mit einer entsprechenden Warnung informiert wird. Die Warnschwelle Restlaufzeit ist in dem Fall für die Servicewarnung primär maßgebend, wenn die Restlaufzeit früher als die Restlaufstrecke der bestimmenden Führungsgröße die Service-Warnschwelle erreicht. Die Serviceberechnung berücksichtigt diese Größe bei der Berechnung der bestimmenden Führungsgröße zum nächsten Service. Die Warnschwelle Restlaufzeit ist im Steuergerät Zentrales Gateway (N93) abgelegt und ist durch STAR DIAGNOSIS justierbar.
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Die Basis für alle Berechnungen ist die Restlaufstrecke. Servicepositionen, bei denen nur eine Restlaufzeit ermittelt werden kann, werden mit Hilfe der Fahrleistung pro Tag zu einer Restlaufstrecke umgerechnet. Der jeweils am Servicetermin näher liegende Wert entspricht der ausschlaggebenden Größe. Das Datum wird im Fahrbetrieb bei jedem Tagesumschlag angepasst. Es ergeben sich somit für alle aktivierten Servicepositionen aktuelle Serviceintervall-Endpunkte.
Anzeige der Restlaufzeit
Die Restlaufzeit wird grundsätzlich erst dann angezeigt, wenn die Restlaufzeit "X" (in Tagen) der durchschnittlichen Tageslaufleistung erfüllt ist und die Warnschwelle überschritten wird.
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Auf Fahreranforderung erfolgt die Anzeige der Restlaufzeit dann:
Automatisch, nach Erreichen der Warnschwelle, nachdem das Steuergerät EZS (N73) in Stellung "Kl. 15 EIN" gebracht oder der Motor gestartet wurde. Es erscheint für t = 10 s das Servicesymbol und die Anzeige "Service X in X Tagen".
Automatisch, wenn die Restlaufzeit abgelaufen ist, nachdem das Steuergerät EZS in Stellung "Kl. 15 EIN" oder Fahrbetrieb ist. Es erscheint für t = 10 s das Servicesymbol und die Anzeige "Service X durchführen". Diese Anzeige erscheint 1 Tag vor und 1 Tag nach dem errechneten Servicetermin.
Automatisch, bei Ablauf der Restlaufzeit, nachdem das Steuergerät EZS in Stellung "Kl. 15 EIN" gebracht oder der Motor gestartet wurde. Es erscheint für t = 10 s das Servicesymbol und die Anzeige "Service X um X Tage überzogen". Zusätzlich ertönt ein kurzer Warnton.
Fehlen dem ASSYST Messwerte, z. B. durch Ausfall eines Sensors, verwendet es in den Steuergeräten hinterlegte Ersatzwerte. Im Fehlerspeicher vom Steuergerät Zentrales Gateway erfolgt ein entsprechender Eintrag.
Referenzierte Dokumente
- gf1840p2000bk Ölsensor Bauteilbeschreibung
- gf1840p4114v Schalter Ölstandskontrolle Bauteilbeschreibung