GF83.70-S-2002B | Heizbetrieb beenden Funktion | 11.9.98 |
TYP 638.094 /194 /294 mit CODE (H12) Warmwasser-Zusatzheizung
TYP 638.094 /194 /294 mit CODE (HZ5) Warmwasser-Zusatzheizung 10KW mit Zeitschaltuhr
S83.70-2521-06
1 Mantel
2 Kühlmitteleingang
3 Kühlmittelausgang
4 Wärmeübertrager
5 Brennergehäuse
A34 Wasser Zusatzheizung
A34.1 Steckverbindung Hauptleitungssatz an ZHE
A34.2 Steckverbindung Wasserpumpe Zusatzheizung
A87 Wasser Zusatzheizung mit Zuheizerfunktion
A87.1 Steckverbindung HLS an ZHE mit Zuheizerfunktion
A87.2 Steckverbindung Wasserpumpe Zusatzheizung
A72 Steuergerät Zusatzheizung
A72.3 Steckverbindung Zusatzheizung im Elektrikkasten
A74 Steuergerät Zusatzheizung mit Zuheizerfunktion
A74.3 Steckverbindung Zusatzheizung mit Zuheizerfunktion im Elektrikkasten
B94 Kühlmitteltemperaturschalter
B95 Überhitzungssicherung
B96 Flammwächter
M54 Kraftstoffdosierpumpe Zuheizer
R18 Glühkerze
M44 Verbrennungsluftgebläse
M19 Kraftstoffdosierpumpe ZHE
Das normale, nicht von einer Störung ausgelöste Ende des Heizbetriebes kann manuell an der Bedieneinrichtung Zusatzheizung (A7) oder selbsttätig nach Ablauf der maximalen Heizzeit ausgelöst werden.
Der Ablauf unterscheidet sich unabhängig von der Auslösezeit nur durch den Zeitpunkt der Auslösung.
Der Start des Heizbetriebes kann durch folgende Fehler abgebrochen werden:
Defekt des Flammwächters
Fehlende Flammbildung
Während des Heizbetriebes können folgende Vorgänge zum vorzeitigen Ende des Heizbetriebes führen:
Überhitzung,
Unter- oder Überspannung
Flammabbruch
Defekt des Flammwächters oder des Temperaturschalters
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Heizbetreib manuell oder selbsttätig beenden
1 Die Verbrennung ist stabil. Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) und das Verbrennungsluftgebläse (M44) fördern mit ihrer niedrigsten Leistung.
2 Das Ende des Heizbetriebs wird manuell oder selbsttätig ausgelöst.
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen. Das Heizungsgebläse (M40) wird ausgeschaltet.
4 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 120 s ein. Das Verbrennungsluftgebläse (M44) läuft ca. 30 s im Teillast- und ca. 90 s im Vollast-Betrieb.
5 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet. Der Heizbetrieb ist beendet.
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Nicht erfolgte Flammenbildung
1 Nachdem die Sicherheitszeit beendet ist, wird eine Abfrage über dem Flammwächter (B96) durchgeführt.
2 Der Flammwächter (B96) meldet "kalt".
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) und das Heizungsgebläse (M40) werden ausgeschaltet.
4 Die Nachlaufzeit zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 60 s ein. Das Verbrennungsluftgebläse (M44) läuft während des Nachlaufes im Teillastbetrieb.
5 Die Nachlaufzeit ist beendet. Die Startwiederholung beginnt. Die Glühkerze (R18) wird eingeschaltet und der neue Startvorgang mit 32 s Vorglühzeit, 85 s Sicherheitszeit und der Abfrage des Flammwächters (B96) beginnt.
6 Der Flammwächter (B96) meldet erneut "kalt". Das Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) leitet nun eine Störabschaltung ein.
7 Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) und das Heizungsgebläse (M40) werden ausgeschaltet.
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8 Die Nachlaufzeit zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 130 s ein. Das Verbrennungsluftgebläse (M44) läuft ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollastbetrieb.
9 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet.
Zur Wiederinbetriebnahme muß das Heizgerät nach der Beseitigung der Störungsursache aus- und wieder eingeschaltet werden.
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Überhitzung des Heizgerätes
1 Das Heizgerät arbeitet im Teillast- oder Vollastbetrieb.
2 Die Kühlmittel-Temperatur steigt über 105 °C an und erreicht damit einen unzulässigen Temperaturwert.
3 Das Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) erkennt die Überhitzung, unterbricht zum Schutz des Heizgerätes den Stromkreis der Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) und löst eine Störabschaltung mit anschließender Störverriegelung aus.
4 Das Heizungsgebläse (M40) wird ausgeschaltet.
5 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 120 s ein.Verbrennungsluftgebläse (M44) läuft ca. 30 s im Teillast- und ca. 90 s im Vollastbetrieb.
6 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet.
7 Die Störabschaltung ist beendet. Ein Neustart des defekten Heizgerätes ist nicht mehr möglich.
Die Störverriegelung kann nach Beseitigung der Störung durch die Unterbrechung der Spannungsversorgung aufgehoben werden.
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Unter- oder Überspannung während des Heizbetriebes
1 Das Heizgerät arbeitet im Teillast- oder Vollastbetrieb.
2 Das Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) erkennt eine Störung in der Spannungsversorgung.
2.1 Die Spannung ist für mehr als 20 s < 9,7-10,3 V.
Das Steuergerät leitet eine Störabschaltung zum Schutz vor einer Batterieentleerung ein.
2.2 Die Spannung übersteigt für mehr als 6 s 15,5 V.
Das Steuergerät leitet eine Störabschaltung zum Schutz der elektrischen und elektronischen Heizungs-Bauteile ein.
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen.
4 Das Heizungsgebläse (M40) wird ausgeschaltet.
5 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 130 s ein. Das Verbrennungsluftgebläse (M44) läuft ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollastbetrieb.
6 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet.
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Flammabbruch oder Defekt des Flammwächters
1 Das Heizgerät arbeitet im Teillast- oder Vollastbetrieb.
2 Der Flammwächter (B96) meldet "kalt". Diese Meldung kann wegen unzureichender Kraftstoff- oder Brennluftzufuhr oder wegen eines Defektes vom Flammwächter verursacht werden.
3 Das Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) leitet für ca. 85 s einen Startversuch zur erneuten Flammbildung und somit zur Fortsetzung der Verbrennung ein.
4 Das Verbrennungsluftgebläse (M44) und die Kraftstoffdosierpumpe (M54, Diesel-Ausführung) werden nach einem vorausgegangenen Vollastbetrieb auf Teillastbetrieb geschaltet. Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54, Benzin-Ausführung) bleibt auf Vollastbetrieb oder wird in diesen geschaltet.
5 Die Glühkerze (R18) wird eingeschaltet und der Flammwächter (B96) überwacht den Startversuch.
5.1 Der Flammwächter meldet innerhalb des 85 s dauernden Startversuchs "heiß" = erneute Flammbildung und somit Fortsetzung der Verbrennung.
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5.2 Der Flammwächter meldet nach Ablauf des 85 s dauernden Startversuchs: "kalt" = keine Flammbildung und somit keine Fortsetzung der Verbrennung.
Das Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) leitet eine Störabschaltung ein.
Die Glühkerze (R18), die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) und das Heizungsgebläse werden sofort ausgeschaltet.
Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 130 s ein. Das Verbrennungsluftgebläse läuft während des Nachlaufes ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollastbetrieb.
Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet.
Zur Wiederinbetriebnahme, nach einer Überhitzung oder nach einem Flammabbruch, muß das Heizgerät nach der Beseitigung der Störungsursache aus- und wieder eingeschaltet werden.
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Defekt der Kühlmitteltemperaturerfassung
Die Kühlmitteltemperaturerfassung wird intern vom Steuergerät Wasser Zusatzheizung (A72/A74) ständig überwacht.
1 Heizgerät arbeitet im Teillast- oder Vollastbetrieb.
2 Das Steuergerät erkennt eine Fehlfunktion der Kühlmitteltemperaturerfassung. Das Temperatursignal hat den Temperaturerfassungsbereich überschritten.
3 Das Steuergerät löst zum Schutz des Heizgerätes eine Störabschaltung ein.
4 Die Kraftstoffdosierpumpe (M19/M54) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen.
5 Das Heizungsgebläse (M40) wird ausgeschaltet.
6 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Verbrennungsraums setzt für ca. 130 s ein. Das Brennluftgebläse läuft ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollast-Betrieb.
7 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Verbrennungsluftgebläse (M44) und die Zusatzpumpe Heizwasser (M10/M45) werden ausgeschaltet.
Zur Wiederinbetriebnahme muß das Heizgerät nach der Beseitigung der Störungsursache aus- und wieder eingeschaltet werden.
Referenzierte Dokumente
- gf8370s2100a Heizgerät Zusatzheizung Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf8370s4022a Vorwahluhr Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8375s2103a Zusatzpumpe Heizwasser Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion