GF83.70-P-3052F | Keine Flammbildung beim Start des Heizbetriebs Funktion | 20.3.08 |
TYP 203.0 /2 /7 bis 23.4.04 mit CODE (228) Standheizung
TYP 209.3 bis 31.5.04 mit CODE (228) Standheizung
TYP 215 ab 1.6.00 bis 31.8.02 mit CODE (228) Standheizung
TYP 220 ab 1.6.00 bis 31.8.02 mit CODE (228) Standheizung
TYP 230
mit CODE (228) Standheizung
bis Modell-J. 08 /AEJ 07
P83.70-3208-09
Dargestellt am Typ 215, 220
1 Brennergehäuse
2 Wärmeüberträger
A6m1 Umwälzpumpe
A6m2 Brennluftgebläse
A6n1 Steuergerät STH (außer Typ 220)
Steuergerät STH oder ZUH
(Typ 220)
A6r4 Flammwächter Glühstift-Einheit
N22/7 Steuer- und Bediengerät Komfort-KLA (Typ 203 mit Code (581) Klimatisierungs-Automatic oder Code (581) Komfort-Klimatisierungsautomatik, Typ 209 mit Code (581) Komfort-Klimatisierungsautomatik)
N72s12 Schalter STH (Typ 203, 209, 230)
S46 Schalter STH (Typ 215, 220)
Y23 Kraftstoffdosierpumpe STH (außer Typ 220)
Kraftstoffdosierpumpe STH oder ZUH (Typ 220)
CAN-B Control Area Network-Bus Klasse B (Innenraum) (CAN-B)
N18 Steuer- und Bediengerät HAU
(Typ 203 ohne Code (580) Klima-Anlage oder bei USA Tempmatic oder ohne Code (580) Klimatisierungsautomatik oder ohne Code (581) Klimatisierungs-Automatic oder ohne Code (581) Komfort-Klimatisierungsautomatik)
N22 Steuer- und Bediengerät KLA
(Typ 215, 220, 230, Typ 203 mit Code (580) Klima-Anlage oder bei USA Tempmatic oder Code (580) Klimatisierungsautomatik, Typ 209 ohne Code (581) Komfort-Klimatisierungsautomatik)
Funktionsablauf
1 Der ausgelöste Heizbetrieb wird von der Kontrollleuchte im Schalter STH (N72s12 oder S46) angezeigt.
2 Das Brennluftgebläse (A6m2) und die Umwälzpumpe (A6m1) laufen an. Das Brennluftgebläse (A6m2) fördert mit annähernd höchster Drehzahl. Das Kühlmittel durchströmt den Wärmeüberträger (2) und den Heiz- und Kühlkreislauf.
3 Das Steuer- und Bediengerät (N18, N22 oder N22/7) ist auf Modus Standheizen geschaltet.
4 Bei Kühlmittel-Temperaturen unter 30 °C ist der Gebläsemotor ausgeschaltet.
5 Eine Abfrage der Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) wird für ca. 1 s gestartet. Meldet die Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) den Status "kalt" = keine Flamme, wird der Start fortgesetzt.
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6 Der Glühstift in der Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) wird eingeschaltet, die Vorglühzeit von ca. 30 s beginnt.
7 Nach Ablauf der Vorglühzeit wird das Brennluftgebläse (A6m2) für ca. 3 s abgeschaltet und die Kraftstoffdosierpumpe STH oder die Kraftstoffdosierpumpe STH oder ZUH (Y23) beginnt mit der Kraftstoff-Förderung.
8 Anschließend läuft das Brennluftgebläse (A6m2) wieder an. Das Brennluftgebläse (A6m2) und die Kraftstoffdosierpumpe STH oder die Kraftstoffdosierpumpe STH oder ZUH (Y23) steigern innerhalb der nächsten 60 s ihre Drehzahl und Leistung auf Volllast. Der Kraftstoff und die Brennluft bilden im Brennergehäuse (1) das Kraftstoff-Luft-Gemisch.
9 Nachdem die Steigerung des Brennluftstromes und die Kraftstoff-Förderung abgeschlossen ist, wird der Glühstift der Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) ausgeschaltet und es beginnt für ca. 45 s die Sicherheitszeit zur Flammkontrolle.
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10 Meldet die Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) nach Ablauf der Sicherheitszeit "kalt" = keine oder unzureichende Flammbildung, leitet das Steuergerät STH oder das Steuergerät STH oder ZUH (A6n1) eine einmalige Startwiederholung ein. Die Kraftstoffdosierpumpe STH oder die Kraftstoffdosierpumpe STH oder ZUH (Y23) wird ausgeschaltet und für ca. 60 s setzt ein Heizgeräte-Kurznachlauf ein.
11 Der Heizgeräte-Kurznachlauf ist beendet, die Startwiederholung mit Flammwächterabfrage, Vorglühzeit und Sicherheitszeit beginnt.
12 Meldet die Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) erneut "kalt" = keine oder unzureichende Flammbildung, wertet das Steuergerät STH (A6n1) oder das Steuergerät STH oder ZUH (A6n1) diese Meldung als Defekt der Flammwächter Glühstift-Einheit (A6r4) aus, da noch keine Flammbildung vorliegen kann und löst sofort für ca. 120 s den Heizgeräte-Störnachlauf mit anschließender Störabschaltung aus.
13 Die Kraftstoffdosierpumpe STH oder die Kraftstoffdosierpumpe STH oder ZUH (Y23) wird ausgeschaltet.
14 Das Steuer- und Bediengerät (N18, N22 oder N22/7) wechselt vom Modus Standheizen in den normalen Betriebsmodus.
15 Nach Ablauf des Störnachlaufes wird das Brennluftgebläse (A6m2) und die Umwälzpumpe (A6m1) ausgeschaltet, die Kontrollleuchte im Schalter STH (N72s12 oder S46) erlischt.
Die Störabschaltung liegt an.
Zur Wiederinbetriebnahme muss das Heizgerät STH (außer Typ 220) oder das Heizgerät STH oder ZUH (Typ 220) nach der Beseitigung der Störungsursache mit dem Schalter STH (N72s12 oder S46) aus- und wieder eingeschaltet werden.
Brennergehäuse Anordnung/Aufgabe/Aufbau | |||
Wärmeübertrager Anordnung/Aufgabe/Aufbau | |||
Steuergerät Standheizung/Zuheizer Anordnung/Aufgabe | |||
Umwälzpumpe Anordnung/Aufgabe | |||
Brennluftgebläse Anordnung/Aufgabe | |||
Glühstift Anordnung/Aufgabe | |||
Kraftstoffdosierpumpe Anordnung/Aufgabe | |||
Schalter Standheizung Anordnung/Aufgabe |
Referenzierte Dokumente
- gf8370p4000gc Brennergehäuse Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8370p4001a Wärmeübertrager Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8370p4002a Steuergerät Standheizung/Zuheizer Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4003a Umwälzpumpe Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4004a Brennluftgebläse Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4005a Glühstift Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4008a Kraftstoffdosierpumpe Anordnung/Aufgabe
- gf8370p4056a Schalter Standheizung Anordnung/Aufgabe