Die Automatische Fahrlichtschaltung schaltet selbstständig das Fahrlicht (Stand-, Abblendlicht und Kennzeichenbeleuchtung) ein, in Abhängigkeit der Außenlichtbedingungen (Regen, Schnee, Dämmerung und Dunkelheit).
Funktionsvoraussetzung
Lichtdrehschalter in Stellung "AUTO"
Klemme 15 "EIN"
Der Sonnensensor (B32) meldet "Dunkelheit" oder der Regensensor (B38) meldet "Regen"
Grundvoraussetzung für die automatische Fahrlichtschaltung sind:
nachlassende Tageslichtintensität in der Dämmerung
Dunkelheit (Tunnel, Tiefgarage, ...)
Regen oder Schneefall und
Ausfall des Regen-/Sonnensensors (es wird ständig "Dunkelheit" gesendet)
Nebel und Fremdlichteinflüsse, z. B, durch Gegenverkehr, haben keinen Einfluß auf die automatische Fahrlichtschaltung.
Automatische Fahrlichtschaltung bei Fahrtantritt und während der Fahrt
Die automatische Fahrlichtansteuerung mit Fahrlicht erfolgt nur bei laufendem Motor (Kl. 61 EIN).
Bei abgestelltem Motor und Stellung "2" (Kl. 15 EIN) des elektronischen Startschalters wird nur das Standlicht und die Kennzeichenbeleuchtung angesteuert.
Die Fahrlichtansteuerung wird aufgehoben, sobald sich eine der Grundvoraussetzungen ändert, z. B. beim Wechsel von Dunkelheit auf Tageslicht nach einer Tunneldurchfahrt.
Automatische Fahrlichtansteuerung bei Fahrtende in der Dunkelheit
Nach dem Abstellen des Motors (Kl. 61 AUS) bleibt in Stellung "2" (Kl. 15 EIN) des elektronischen Startschalters nur das Standlicht und die Kennzeichenbeleuchtung eingeschaltet.
Die Außenbeleuchtung wird ab der Sellung "1" (Kl. 15R) des Schlüssels ausgeschaltet.
Referenzierte Dokumente
- gf8210p0999a Inhaltsverzeichnis Funktionsbeschreibung Außenbeleuchtung