gf8200p2000q

Datenübertragung Funktion

Typ gf · Thema 82.00 · Version 0100 · 2003-09-12

Gültig für: TYP 209.3 /4

Einordnung

Funktionsgruppe 3 Aufbau › 82 Elektrische Anlage, Aufbau › 82.00 Allgemeines — Baureihe 209 (Baumuster 3**, 4**)

GF82.00-P-2000Q

Datenübertragung Funktion

22.4.03

TYP 209.3 /4

Im Digital Data Bus (D2B) ist das Radio (A2) oder die Bedien-, Anzeige- und Steuereinheit COMAND (A40/3), bei Fahrzeugen mit Code (352a) COMAND Bedien- und Anzeigesystem, die Master-Einheit und dient auch als Schnittstelle (Gateway) zum CAN-Innenraum (CAN-B). Dafür werden an der Master-Einheit ankommende Signale entsprechend umgewandelt, so dass die Signale vom Digital Data Bus (D2B) zum CAN-Innenraum (CAN-B) und umgekehrt übertragen werden können. Des Weiteren dient die Master-Einheit als Taktgeber, der den Takt vorgibt, mit dem Informationsabschnitte (Datenrahmen/Frames) auf den Digital Data Bus (D2B) übertragen werden. Ein Datenrahmen (Frame) besteht hierbei aus 2 Teilrahmen (Subframes). Die Abfolge vieler Datenrahmen beinhaltet dann die kompletten Informationen für den störungsfreien Betrieb der im Digital Data Bus (D2B) angeordneten Komponenten.

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Die Umwandlung der Lichtimpulse in elektrische Signale und umgekehrt erfolgt durch die optischen Sende- und Empfangsdioden, die in jeder Komponente des Systems Digital Data Bus (D2B) integriert sind. Die elektrischen Signale werden vom Chip des Systems Digital Data Bus (D2B) als "D2B-Protokoll" empfangen oder gesendet. Aufgrund seiner hohen Übertragungsrate kann der Digital Data Bus (D2B) Quelldaten (Tonsignale) und Kontrolldaten (Kommandosignale) gleichzeitig übertragen. Die Quelldaten werden synchron als Blöcke von 32 Bit in die Teilrahmen (Subframes) übertragen. Die Kontrolldaten dagegen werden asynchron übertragen. Sie werden gestückelt, jeweils 2 Bit pro Subframe, und über mehrere Subframes verteilt. Die Kontrolldaten sind jeweils mit einer Adresse versehen, die angibt, für welche Komponenten des Digital Data Bus (D2B) die Informationen bestimmt sind.

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An der Zielkomponente angekommen werden, die einzelnen Datenpakete in der Komponente wieder zusammengesetzt und können verarbeitet werden. Ein Datenrahmen kann somit unterschiedlichste Informationen beinhalten (Quell- und Kontrolldaten aller im Digital Data Bus (D2B) befindlichen Komponenten. Die Sende- und Empfangsdioden und der Chip des Systems Digital Data Bus (D2B) werden bei Nichtbedarf abgeschaltet, um den Ruhestrom zu senken (Sleep-Modus).

Das Abschalten erfolgt sofort nach Ausschalten der Master-Einheit oder bei "Kl. 15 AUS". Bei erneutem Start zur optischen Informationsübertragung kann der Digital Data Bus (D2B) entweder über die Komponenten oder über die Master-Einheit durch ein elektrisches Signal der Wake-up-Leitung aktiviert werden. Unabhängig davon, ob eine Information für die Komponente bestimmt ist, speist sie ein aufbereitetes Lichtsignal mit voller Intensität wieder in den Digital Data Bus (D2B) ein (Repeaterfunktion).

Wake-up Funktion

GF82.00-P-2001Q

Referenzierte Dokumente