gf5430p3025pp

Geschwindigkeit anzeigen Funktion

Typ gf · Thema 54.30 · Version 0103 · 2004-03-31

Gültig für: TYP 203.0 /2 /7 bis 23.4.04

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente › 54.30 Kombi-Instrument, Anzeige-Instrumente, Warneinrichtungen — Baureihe 203 (Baumuster 0**, 2**, 7**)

GF54.30-P-3025PP

Geschwindigkeit anzeigen Funktion

15.11.99

TYP 203.0 /2 /7 bis 23.4.04

A1 Kombiinstrument

A1p4 Außentemperaturanzeige

A1p8 Elektronischer Tachometer

A1p13 Multifunktionsanzeige

L6/1 Drehzahlgeber vorn links

L6/2 Drehzahlgeber vorn rechts

L6/3 Drehzahlgeber hinten links

L6/4 Drehzahlgeber hinten rechts

N47-5 Steuergerät ESP und BAS

L6/1

N47-5

L6/2

L6/3

L6/4

A1

A1p8

CAN-C

A1p13

A1p4

Zur Anzeige der Fahrzeuggeschwindigkeit dient der Elektronische Tachometer (A1p8). Der Elektronische Tachometer (A1p8) wird von einem Schrittmotor angetrieben.

Darüber hinaus kann die Geschwindigkeit auch digital angezeigt werden:

Anstelle der Außentemperatur kann die Geschwindigkeit
3-stellig in km/h oder mph in der Multifunktionsanzeige (A1p13) angezeigt werden. Das Umschalten erfolgt über das Menü "Einstellungen".

Außer Fahrzeuge mit Großbritannien-Ausführung (mit Code (833)), hier kann die Geschwindigkeit auch anstelle der Gesamt- und Tageswegstrecke in der Multifunktionsanzeige (A1p13) angezeigt werden. Das Umschalten erfolgt über das Menü "Einstellungen".

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Ermittlung der Fahrzeuggeschwindigkeit

Für die Berechnung der Fahrzeuggeschwindigkeit werden die Raddrehzahlen der folgenden Sensoren (Geber) vom Kombiinstrument (A1) ausgewertet:

Drehzahlgeber vorn links (L6/1)

Drehzahlgeber vorn rechts (L6/2)

Drehzahlgeber hinten links (L6/3)

Drehzahlgeber hinten rechts (L6/4)

Das Kombiinstrument (A1) erhält die Raddrehzahlen in 1/min über Signale auf den Control Area Network-Bus Klasse C (Motorraum) (CAN-C).

Da der Reifenumfang unter allen zugelassenen Reifen nur sehr wenig abweicht, ist keine Codierung des Reifenumfanges nötig.

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Auswertung der Raddrehzahlsignale

Da nicht immer alle Räder die gleichen Drehzahlen aufweisen, müssen alle 4 Raddrehzahlen ausgewertet werden. Da dies relativ aufwändig ist, wird das Verfahren hier nur vereinfacht beschrieben:

Die einzelnen Raddrehzahlen werden verglichen und damit auf Plausibilität geprüft. Sind keine deutlichen Abweichungen der einzelnen Raddrehzahlsignale zu erkennen, wird die Geschwindigkeit aus der Drehzahl des linken Vorderrads ermittelt.

Weichen die Raddrehzahlsignale deutlich voneinander ab, kann es sich um fehlerhafte Drehzahlsignale oder um eine Kurvenfahrt handeln.

Stellt das Kombiinstrument (A1) durch geeignete Vergleiche (Seitenvergleiche) der Raddrehzahlen fest, dass es sich um eine Kurvenfahrt handelt, wird die Geschwindigkeit aus dem Mittelwert der vorderen Raddrehzahlen ermittelt.

Deuten die Vergleiche eher auf eine oder mehrere fehlerhafte Raddrehzahlen hin, wird die Geschwindigkeit aus der höchsten Raddrehzahl ermittelt. Dies gilt auch, wenn anstelle einer Raddrehzahl eine Fehlermeldung empfangen wird. In diesem Fall wird zusätzlich eine entsprechende Fehlermeldung gesetzt.

Werden für alle Raddrehzahlen Fehlermeldungen empfangen, wird die Geschwindigkeit 0 km/h oder 0 mph (Zeiger der Geschwindigkeitsanzeige am linken Skalenende) angezeigt.

Da die Wegstrecke aus der Geschwindigkeit ermittelt wird, gilt die hier beschriebene Auswertung der Raddrehzahlsignale auch für die Wegstrecke.

Kombiinstrument (KI) Anordnung/Aufgabe

GF54.30-P-3039PP

Referenzierte Dokumente