gf5430p2010tx

Suchbeleuchtung einstellen Funktion

Typ gf · Thema 54.30 · Version 0101 · 2005-04-04

Gültig für: TYP 219.3

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente › 54.30 Kombi-Instrument, Anzeige-Instrumente, Warneinrichtungen — Baureihe 219 (Baumuster 3**)

GF54.30-P-2010TX

Suchbeleuchtung einstellen Funktion

29.3.04

TYP 219.3

Suchbeleuchtung einstellen Funktion

P54.30-6433-06

Datenflussbild bei Kl. 58d

CAN-B Control Area Network-Bus Klasse B (Innenraum)

A1 Kombiinstrument

B38/2 Regen-/Lichtsensor

E17/11 Türinnengriffbeleuchtung vorn links

E17/12 Türinnengriffbeleuchtung vorn rechts

E17/13 Türinnengriffbeleuchtung hinten links

E17/14 Türinnengriffbeleuchtung hinten rechts

N10/1 Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul Fahrer

N69/1 Türsteuergerät vorn links

N69/2 Türsteuergerät vorn rechts

N69/3 Türsteuergerät hinten links

N69/4 Türsteuergerät hinten rechts

N70 Steuergerät Dachbedieneinheit

S1 Lichtdrehschalter

Funktionsvoraussetzung

Die Suchbeleuchtung wird durch folgende Komponenten aktiviert:

Einschalten der Fahrzeugbeleuchtung (z. B. Standlicht, Fahrlicht)

Bei automatischem Fahrlicht über den Regen-/Lichtsensor und Stellung "AUTO" des Lichtdrehschalters

Bei eingeschaltetem Standlicht wird die Stellung des Helligkeitsreglers Instrumentenbeleuchtung und Rückstellknopf (A1r1) als Regelgröße vom Steuergerät Dachbedieneinheit genutzt, dabei wird der Regen-/Lichtsensor nicht berücksichtigt. Bei automatischem Fahrlicht wird die Helligkeit der Suchbeleuchtung über den Regen-/Lichtsensor bestimmt. Seine Signale werden vom Steuergerät Dachbedieneinheit ausgewertet und über CAN-B abgesetzt. Alle Steuergeräte, die das Signal des Regen-/Lichtsensors benötigen, greifen das Signal vom CAN-B ab.

Darstellung des Tastverhältnisses

Zeit

Zeit

T

t1

U58d

Tastverhältnis 80 %

T

t1

U58d

Tastverhältnis 40 %

Tastverhältnis Kl. 58d

Die Leuchten der Such- und Schalterbeleuchtung werden mit einer Rechteckspannung U58d (siehe Abbildung oben) angesteuert:

Die Leuchten werden für die Dauer t1 bestromt, dann folgt eine Pause. Nach der Pause wird wieder bestromt und so weiter. Dieser Wechsel geschieht so schnell, dass das Auge kein Flackern der Leuchten bemerkt.

Das Verhältnis der Zeiten t1 zu T heißt Tastverhältnis. Dabei ist T die konstante Periodendauer und t1 die Zeit, in der innerhalb einer Periode Strom fließt.

Je größer das Tastverhältnis (also die Bestromungsdauer t1), desto größer ist die durchschnittliche Leistung und damit die Helligkeit der Leuchten.

In der Abbildung ist der Spannungsverlauf U58d, wie er an den Ausgängen "Kl. 58d" der verschiedenen Steuergeräte anliegt, skizziert. Die obere Skizze zeigt ein Tastverhältnis von 80 %, die untere ein Tastverhältnis von 40 %. Ein Tastverhältnis von 100 % entspricht einer normalen Gleichspannung. Bei einem Tastverhältnis von 0 % liegt keine Spannung an.

Vorteile dieser Helligkeitsregelung:

Höherer Wirkungsgrad

Helligkeit der einzelnen Leuchten ist unabhängig von der Anzahl der Leuchten

Jedes Steuergerät, welches mit dem CAN-B oder dem Control Area Network-Bus Klasse C (Motorraum) (CAN-C) verbunden ist und Leuchten ansteuert, steuert diese Leuchten mit der vom Kombiinstrument vorgegebenen Helligkeit an

Bei Standlicht "AUS" sendet das Kombiinstrument die Botschaft "Tastverhältnis Kl. 58d = 0 %". Bei Standlicht "EIN" kann das gesendete Tastverhältnis mit dem Helligkeitsregler Instrumentenbeleuchtung und Rückstellknopf von 12 bis 100 % eingestellt werden.

Kombiinstrument Bauteilbeschreibung

GF54.30-P-6000TX

Referenzierte Dokumente