GF46.80-W-2000A | Druckregelung Zusatzlenkachse Funktion | 7.12.98 |
TYP 957.65 mit CODE (AN8) Hydraulisch gelenkte Vorlaufachse
TYP 957.66 mit CODE (AN9) Hydraulisch gelenkte Nachlaufachse
W46.60-1012-12
Druckregelung (Schema Hydrauliksteuerblock)
7 Druckbegrenzungsventil
8 Druckentlastungsventil
9 Filterelement
373 Ölstandschalter
403 Öldrucksensor
404 Magnet A, Proportionalventil
405 Magnet B, Proportionalventil
406 Staudruckschalter
407 Speicherladeventil
408 Freischaltventil
A Anschluß Lenkzylinder
B Anschluß Lenkzylinder
DA Anschluß Öldrucksensor
P Anschluß Druckseite Hydraulikpumpe
P1 Druckspeicher
S Anschluß Saugseite Hydraulikpumpe
SP Anschluß Druckspeicher
T Vorratsbehälter
Y67.1 Proportionalventil
Druckaufbau und Regelung
Grundsätzlich befindet sich das System beim Starten des Motors (Fahrtschalter "Ein") in sicherem Zustand.
In dieser Situation wird das von der Hydraulikpumpe geförderte Öl drucklos umgepumt, durch das Freischaltventil (408) sind die beiden Kammern des Lenkzylinders miteinander verbunden.
Die Druckregelung erfolgt durch das Zusammenwirken von Steuergerät und Hydrauliksteuerblock.
Der Drucksensor (403) erfasst den vorhandenen Systemdruck.
Liegt der Druck unter der parametrierten Einschaltschwelle reagiert das Steuergerät und schließt das Speicherladeventil (407). Der Systemdruck steigt bis zur parametrierten Abschaltschwelle, das Speicherladeventil (407) wird wieder geöffnet und die Hydraulikpumpe fördert wieder in drucklosem Umlauf.
Der Systemdruck wird hinter einem Rückschlagventil durch den Druckspeicher (P1) gehalten.
Die Druckregelung ist, im Normalbetrieb, eine Funktion die einen eigenständigen Regelkreis darstellt und von den anderen Regelkreisen der Zusatzlenkachse nicht direkt beeinflußt wird.
Bei Ausfall des Drucksensors (403) schaltet das Steuergerät auf Ersatzwertregelung um, das heißt das Speicherladeventil (407) wird geschlossen, sobald Lenkbewegungen sensiert werden.
Das Druckbegrenzungsventil (7) regelt dabei den maximalen Betriebsdruck.
Der Systemdruck wird je nach Stellung des Proportionalventil (Y67.1) an den Lenkzylinder weitergegeben.
Ein verschmutzter oder zugesetzter Filter (9) wird über den Staudruckschalter (406) erkannt und an das Steuergerät übermittelt. (Über Meß- und Binärwert auslesbar)
Druckabbau
Durch eine Entlastungsprozedur wird nach dem Abschalten von Klemme 15, der noch im Druckspeicher befindliche Druck abgebaut. Dabei wird das Freischaltventil (408) geöffnet und die Magnete A und B (404, 405) des Proportionalventiles (Y67.1) werden angesteuert. Damit wird für Wartungs- und Reparaturarbeiten ein sicherer Zustand errreicht.
Zur weiteren Absicherung ist am Hydraulikaggregat ein manuell zu betätigendes Druckentlastungsventil (8) angebracht.
Steuergerät ZL Anordnung/Aufgabe | |||
Hydrauliksteuerblock Anordnung/Aufgabe/Aufbau | |||
Proportionalventil Anordnung/Aufgabe/Funktion | |||
Speicherladeventil Anordnung/Aufgabe | |||
Freischaltventil Anordnung/Aufgabe | |||
Druckbegrenzungsventil Anordnung/Aufgabe | |||
Öldrucksensor Anordnung/Aufgabe | |||
Hydraulikpumpe Anordnung/Aufgabe | |||
Druckentlastungsventil Anordnung/Aufgabe |
Referenzierte Dokumente
- gf4680w2200a Hydrauliksteuerblock Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf4680w2201a Speicherladeventil Anordnung/Aufgabe
- gf4680w2202a Druckbegrenzungsventil Anordnung/Aufgabe
- gf4680w2203a Proportionalventil Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf4680w2204a Freischaltventil Anordnung/Aufgabe
- gf4680w2205a Öldrucksensor Anordnung/Aufgabe
- gf4680w2206a Steuergerät ZL Anordnung/Aufgabe
- gf4680w2209a Hydraulikpumpe Anordnung/Aufbau
- gf4680w2210a Druckentlastungsventil Anordnung/Aufgabe