Konstruktionsdetails
Hauptbauteile |
A | Mittellager-Baugruppe |
B | Gleitgelenk |
C | Rohrgabel und Rohr mittlere Rohrwelleneinheit |
D | Lagereinheit |
E | Flanschgabel - Getriebeseite |
F | Dichtung mit Sicherung (Gleitgelenkdichtung) |
G | Gelenkgabel mit Längenausgleich |
H | Rohrgabel und Rohr |
I | Flanschgabel - Hinterachsseite |
Y41.00-0030-06
Flanschgabel
Eine vollrunde Gabel, die eine Gelenkwelle mit einem Gegenflansch oder einer anderen Antriebsstrangkomponente verbindet.
Kreuz mit Lagerbaugruppe
Dies ist die zentrale Komponente eines Kreuzgelenks, das ein Teil des Zwischentriebs ist und über vier Tragzapfen auf derselben Ebene verfügt, die in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet sind. Außerdem verfügt es über einen Lagertopf mit Nadellager, das durch eine Dichtungssicherung und eine Lagerdichtung fixiert ist.
Kupplungswelle
Dies ist eine Baugruppe des mehrteiligen Antriebsstrangs, die aus einem Kreuzgelenk, einem Rohr, einem Mittellager und einer festen Keilwelle besteht.
Gelenkwelle
Dies ist eine Baugruppe aus zwei Kreuzgelenken, die für axiale Beweglichkeit anhand einer Gelenkgabel mit Längenausgleich verbunden sind.
Mittellager-Baugruppe
Diese Baugruppe besteht aus einem mit Gummi isolierten Wälzlager und einer Halterkonfiguration für die Befestigung am Fahrzeugrahmen (Querträger).
Gelenkgabel mit Längenausgleich
Dies ist eine Gabel, die für axiale Beweglichkeit der Gelenkwelle sorgt und auf den Keilwellennuten der Rohrwelle gleitet.
Y41.00-0031-09
Funktionsprinzip |
Die Grundfunktion einer Gelenkwelle besteht darin, die Antriebskraft gleichmäßig und kontinuierlich vom Getriebe auf die Antriebsachse zu übertragen. Der Antriebsstrang ist dafür ausgelegt, das Drehmoment im Winkel vom Getriebe zur Antriebsachse zu übertragen.
Die Fahrzeugachse ist nicht direkt am Rahmen befestigt, sondern an Blattfedern aufgehängt, durch die sich eine unregelmäßige, schwimmende Bewegung ergibt. Die Gelenkwelle muss daher in der Lage sein, sich zu komprimieren, zu dekomprimieren und den Beugungswinkel zu ändern, wenn das Fahrzeug über Fahrbahnunebenheiten fährt. Sie muss außerdem zu einem Längenausgleich während der Drehmomentübertragung in der Lage sein. Dies wird mithilfe von Kreuzgelenken erreicht, die den Betrieb der Gelenkwelle in verschiedenen Winkeln ermöglichen. Durch Gleitgelenke kann sich die Gelenkwelle zusammen- oder auseinanderziehen.
Es handelt sich hierbei um eine ausbalancierte „Monotron“-Gelenkwelle ohne Kupplungsflansche in modularer Bauweise auf der Grundlage herkömmlicher Gelenkwellen. Die bei herkömmlichen Gelenkwellen verwendete feste Keilwelle wird mit Keilwellennuten verlängert, um den Längenausgleich zu ermöglichen. Durch diese Bauweise sind weniger Komponenten erforderlich, wodurch ein geringeres Gewicht erzielt wird.