W35.50-1022-09
1 Hydraulikzylinder
2 Nachlaufachse
3 Magnetventil heben
4 Magnetventil senken
5 Motor
6 Relais Hydraulikpumpe
7 Druckbegrenzungsschalter
K18 Relais Kontrollanzeige
K19 Relais Endabschaltung senken
K20 Relais senken
K21 Relais Endabschaltung heben
S94 Schalter Achse heben
S95 Schalter Ein Achse senken
8 Steuermodul Nummekachse
9 Anzeigefeld Nachlaufachse
A39 Nummekaggregat
K14 Zeitrelais Anfahrhilfe
K15 Zeitrelais Wiedereinschaltsperre (Frankreich)
K16 Zeitrelais Absenkung
K17 Zeitrelais Abfallverzögerung
Die abgesenkte Nachlaufachse kann durch Einschalten des Schalters Ein Achse senken (S95) und Betätigen des Schalters Achse heben (S94) angehoben werden.
Funktionsablauf
Funktionsvoraussetzungen:
Zündung: EIN
Nachlaufachse abgesenkt
Antriebsachslast unter 13 t (Fahrzeug leer oder teilbeladen)
Beim Einschalten der Zündung wird der Eingang S und der Eingang Klemme 15 des Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) bestromt, das Relais zieht an und Strom von der Klemme 30 steht am Schalter EIN Achse senken (S95) an.
Das Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) hat eine Abschaltverzögerung von 5 s.
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Damit hat der Fahrer die Möglichkeit, nach Abstellen des Motors innerhalb von 5 s die Klemme 15 wieder einzuschalten, um ein Absenken der Nachlaufachse zu vermeiden (Bahnschrankenschaltung).
Wird der Schalter Ein Achse senken (S95) oben gedrückt,
schließt der Schalter Ein Achse senken (S95) und der Eingang S des Zeitrelais Absenkung (K16) wird bestromt, das Relais zieht an.
Das Zeitrelais Absenkung (K16) hat die Funktion, nach Abfall des Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) (5 s nach Abschalten der Klemme 15) die Stromversorgung für 60 s zum Absenken der Nachlaufachse sicherzustellen.
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Frankreich
Gleichzeitig steht über den Ruhekontakt des Zeitrelais Wiedereinschaltsperre (K15) Strom am Schalter Achse heben (S94) und am Zeitrelais Anfahrhilfe (K14), Eingang Klemme 15 an.
Ausland EG
Gleichzeitig steht Strom am Schalter Achse heben (S94) und am Zeitrelais Anfahrhilfe (K14), Eingang Klemme 15 an.
Wird der Schalter Achse heben (S94) gedrückt, wird der Eingang S des Zeitrelais Anfahrhilfe (K14) bestromt, das Relais zieht an und geht über den Überlastschalter (S96) in Selbsthaltung.
Über den Ruhekontakt des Relais Endabschaltung heben (K21) wird das Magnetventil heben (3) und über den Ruhekontakt des Relais senken (K20) das Relais Hydraulikpumpe (6) bestromt.
Das Relais Hydraulikpumpe (6) zieht an und schaltet B+ zum Motor (5). Der Motor ist eingeschaltet und treibt den Pumpenteil der Hydraulikpumpe im Hydraulikkasten an. Die Nachlaufachse wird angehoben.
Gleichzeitig wird das Relais Kontrollanzeige (K18) bestromt, das Relais zieht an und die Kontrolleuchte leuchtet.
Bei einem Druck von 140 bar (Frankreich) oder 128 bar (Ausland EG) schließt der Druckbegrenzungsschalter (7). Über den Diodenkasten V1 wird das Relais Endabschaltung heben (K21) bestromt und geht in Selbsthaltung.
Dadurch wird das Relais senken (K20) stromlos, das Magnetventil heben (3) und das Relais Hydraulikpumpe (6) fallen ab. Der Motor (5) der Hydraulikpumpe ist ausgeschaltet.
Im Fahrbetrieb wird durch Straßenunebenheiten ausgelöstes Schalten des Überlastschalters durch die Abfallverzögerung des Zeitrelais Anfahrhilfe (K14) gepuffert.
Referenzierte Dokumente
- gf3550w2000b Nachlaufachse senken Funktion
- gf3550w2105a Magnetventil Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf3550w2106a Überlastschalter Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf3550w2107a Druckbegrenzungsschalter Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf5420w3000a Steuermodul Nummekachse Anordnung/Aufbau