GF27.20-D-2010H | Drehmomentwandler Bauteilbeschreibung | 22.2.06 |
GETRIEBE 722.6 im TYP 906.111 /113 /131 /133 /135 /153 /155 /211 /213 /231 /233 /235 /253 /255 /611 /613 /631 /633 /635 /637 /653 /655 /657 /711 /713 /731 /733 /735
P27.10-2106-79
1 Antriebswelle
2 Turbinenrad
3 Leitrad
4 Pumpenrad
16c Lamellenpaket
16d Kolben
16e Torsionsdämpfer
17 Wandlergehäuse
8 Statorwelle
16a Außenlamellenträger
16b Innenlamellenträger
Anordnung
Der Drehmomentwandler ist mit dem Mitnehmerblech im Wandlergehäuse verschraubt.
Aufgabe
Bei stehendem Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl reduziert der Drehmomentwandler den Kraftfluss zwischen Motor und automatischem Getriebe auf ein Minimum und beim Anfahren bewirkt er die Motormomentverstärkung sowie die stufenlose Drehzahl- und Drehmomentangleichung.
Aufbau
Das Pumpenrad ist mit dem Motor, das Turbinenrad mit der Getriebeantriebswelle verbunden. Das Leitrad ist über einen Freilauf und die Statorwelle mit dem Getriebegehäuse verbunden.
2 Turbinenrad
3 Leitrad
4 Pumpenrad
P27.10-2105-73
Funktion
Das Pumpenrad fördert das Öl durch die Pumpenradschaufeln infolge der Fliehkraftwirkung nach außen zum Turbinenrad und treibt dieses an. Die Turbinenradschaufeln lenken das Öl auf die Leitradschaufeln, die wiederum das Öl dem Pumpenrad zuführen. Durch diese Umlenkung am Leitrad, das über den Freilauf gegen das Getriebegehäuse abgestützt wird, entsteht eine Momenterhöhung. Bei höchster Drehzahldifferenz zwischen Pumpenrad und Turbinenrad erreicht die Momentwandlung ihren Höchstwert.
Ab diesem Betriebszustand, auch Kupplungspunkt genannt, dreht sich das Leitrad mit dem Pumpenrad und dem Turbinenrad.
Das Öl im Drehmomentwandler wird ständig ausgetauscht, damit die in der Betriebsphase entstehende Wärme über den Getriebeölkühler abgeführt werden kann.
Der Wandler verfügt über eine Ölablassschraube für den Getriebeölwechsel.