Fahrzeugansicht von hinten |
N118/5 | Steuergerät AdBlue® |
P07.16-4067-76
Anordnung
Das Steuergerät AdBlue® befindet sich im Kofferraum unten rechts.
Aufgabe
Das Steuergerät AdBlue® steuert kennfeldabhängig folgende Aufgaben:
AdBlue® Förderung
Einspritzung
Frostschutz und Rückförderung
Ein- und Ausgangssignale
Vom Steuergerät AdBlue® werden folgende Eingangssignale ausgewertet und die entsprechenden Ausgangssignale ausgegeben:
Direkte Eingangssignale
Direkte Ausgangssignale
CAN-Eingangssignale
CAN-Ausgangssignale
Direkte Eingangssignale
Klemme 31
Signal des Füllstandssensors AdBlue® (A103/1b5)
Signal des Temperatursensors AdBlue® Behälter (A103/1b1)
Erfassung der Stromaufnahme zur Diagnose der Förderpumpe AdBlue® (A103/2m1)
Direkte Ausgangssignale
Versorgung und Ansteuerung des Relais Versorgung AdBlue® (K27/7)
Versorgung der Förderpumpe AdBlue®
Versorgung und Ansteuerung der Absaugpumpe AdBlue® (A103/2m2)
Pulsweitenmoduliertes Signal zur Ansteuerung der Förderpumpe AdBlue®
Pulsweitenmoduliertes Signal zur Ansteuerung des Dosierventils AdBlue® (Y129)
Spannungsversorgung des Heizelements AdBlue® Behälter (A103/1r1)
Spannungsversorgung des Heizelements Druckleitung AdBlue® (R7/1)
CAN-Eingangssignale
Vom Steuergerät CDI (N3/9)
Anforderung Reduktionsmitteleinspritzung
Vorgabe der einzuspritzenden Reduktionsmittelmenge
Vorgabe für die Nachlaufzeit des Steuergeräts AdBlue®
Diagnoseanforderung
CAN-Ausgangssignale
Zum Steuergerät CDI
Eingespritzte Reduktionsmittelmenge zur NOx-Reduktion
Eingespritzte Reduktionsmittelmenge bei der Kühlung des Dosierventils AdBlue®
Status Füllstand im AdBlue® Behälter
Angeforderte Diagnosedaten
AdBlue® Förderung
Vorlauf der Förderpumpe AdBlue® zum Erreichen der Betriebsstromaufnahme als Basis für die Diagnose der Förderpumpe AdBlue®
Ansteuerung der Förderpumpe AdBlue® zur Druckerzeugung von 5 bar vor und während der Reduktionsmitteleinspritzung zur Stickoxid (NOx) -Reduktion. Der Förderdruck ist durch die Steuergeräte-Software einstellbar und kann je nach Variante unterschiedlich sein.
Ansteuerung des Dosierventils AdBlue® zur Entlüftung der Druckleitung AdBlue® beim Befüllvorgang der Druckleitung AdBlue®
Einspritzung
Ansteuerung des Dosierventils AdBlue® während der Reduktionsmitteleinspritzung zur NOx-Reduktion
Frostschutz und Rückförderung
Nach "Klemme 15 EIN" wird bei Kälte ein Pumpenvorlauf (Warm-up) durchgeführt. Der Pumpenvorlauf dient zur Beseitigung der Reibung bei Kälte, damit nach Druckanforderung der gewünschte Druck schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden kann.
Ansteuerung des Heizelements AdBlue® Behälter zur Verflüssigung des ab ca. –10 °C gefrorenen Reduktionsmittels AdBlue® im AdBlue® Behälter
Ansteuerung des Heizelements Druckleitung AdBlue® zur Gewährleistung der Fließfähigkeit des ab ca. –10 °C gefrorenen Reduktionsmittels AdBlue® in der Druckleitung AdBlue® zum Dosierventil AdBlue®
Ansteuerung der Absaugpumpe AdBlue® zur Rückförderung des in der Druckleitung AdBlue® befindlichen Reduktionsmittels AdBlue® in den AdBlue® Behälter während des Nachlaufs des Steuergeräts AdBlue® nach "Klemme 15 AUS"
Das Dosierventil AdBlue® kann angesteuert werden, ohne dass die Ventilnadel geöffnet wird. Dies dient zur Beheizung des Ventils.
Die Dauer der Rückförderung des Reduktionsmittels AdBlue® und die Dauer der Druckleitungsbefüllung ist abhängig von der Länge der Druckleitung AdBlue®.
Die vom Dosierventil AdBlue® eingespritzte Reduktionsmittelmenge wird vom Steuergerät AdBlue® über den Antriebssensor-CAN (CAN I) an das Steuergerät CDI übermittelt. Diese wird bei der darauf folgenden Berechnung der notwendigen Reduktionsmittelmenge durch das Steuergerät CDI berücksichtigt.