GF07.61-P-4009MIS | Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge ME Funktion | 25.6.09 |
MOTOR 272.9 im TYP 221.0 /1 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
MOTOR 273.9 im TYP 216.3, 221.0 /1 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
Funktionsvoraussetzungen Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge allgemein
Kl. 87M EIN (Motorsteuerung EIN)
Motor dreht
Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge allgemein
Die Synchronisierung von Einspritz- und Zündfolge wird zur Ansteuerung der Zündspulen (T1) und der Kraftstoff-Einspritzventile (Y62) vom Steuergerät ME (N3/10) verarbeitet.
Zusätzlich ist die Synchronisierung für die Klopfregelung und die Kraftstoffabschaltung an einzelnen Zylindern erforderlich.
Das Steuergerät ME synchronisiert die Einspritz- und Zündfolge auf Basis folgender Sensoren:
– Hall-Geber Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl und Kurbelwellenstellung
– Hall-Geber Einlass Nockenwelle, links und rechts (B6/4, B6/5), Einlass-Nockenwellenstellungen
– Hall-Geber Auslass Nockenwelle, links und rechts (B6/6, B6/7), Auslass-Nockenwellenstellungen
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Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge Funktionsablauf
Beim Starten des Motors wird die Einspritzfolge entsprechend der Zündfolge aus den Spannungssignalen vom Hall-Geber Kurbelwelle und den Hall-Gebern Einlassnockenwelle bzw. Auslassnockenwelle festgelegt. Dazu muss der Zünd-OT (Oberer Totpunkt) von Zylinder 1 erkannt werden.
Das Steuergerät ME erkennt an der 2. negativen Flanke nach der Lücke des Signals vom Hall-Geber Kurbelwelle die OT-Stellung der Zylinder 1 und 6. Ist zu diesem Zeitpunkt das Signal eines Hall-Gebers Einlassnockenwelle auf 0 V (low), verarbeitet das Steuergerät ME dies zur Erkennung des Zünd-OTs von Zylinder 1.
Fehlt das Spannungssignal von einem Hall-Geber Nockenwelle, wird in einer bestimmten Reihenfolge, ersatzweise das Spannungssignal von einem anderen Hall-Geber Nockenwelle zur Erkennung des Zünd-OTs von Zylinder 1 verwendet.
Steht überhaupt kein Spannungssignal von einem Hall-Geber Nockenwelle zur Verfügung, wird nach 360° KW (Kurbelwellen-Winkel) gezündet und eingespritzt, um so einen Notstart zu ermöglichen.
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Beim Abstellen des Motors startet eine Auslauferkennung, die auch ein Zurückdrehen des Motors kurz vor dem Stillstand auswertet. Beim Rechnernachlauf vom Steuergerät ME wird die gefundene Ruhestellung der Kurbelwelle in °KW gespeichert und für den nächsten Motorstart verwendet. Führt die Auslauferkennung zu keinem Ergebnis oder wurde der abgestellte Motor gedreht, erfolgt die Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge beim Motorstart.
P07.61-3094-09
Signalzuordnung Motor 272
1 Kurbelwellen-Winkel (KW)
2 Zylinder-OT (Oberer Totpunkt) und Zündfolge
3 Spannungssignal Hall-Geber Kurbelwelle
4 Motordrehzahlsignal
5 Spannungssignal Hall-Geber Einlass Nockenwelle links und rechts
6 Spannungssignal Hall-Geber Auslass Nockenwelle links und rechts
a Erkennung Zünd-OT Zylinder 1
– Spannungssignal 3: zweite negative Flanke nach der Lücke
– Spannungssignale 5 und 6: low
– Spannungssignal 4: wechselt von high auf low
P07.61-3059-09
Signalzuordnung Motor 273
1 Kurbelwellen-Winkel (KW)
2 Zylinder-OT (Oberer Totpunkt) und Zündfolge
3 Spannungssignal Hall-Geber Kurbelwelle
4 Motordrehzahlsignal
5 Spannungssignal Hall-Geber Einlass Nockenwelle links und rechts
6 Spannungssignal Hall-Geber Auslass Nockenwelle links und rechts
a Erkennung Zünd-OT Zylinder 1
– Spannungssignal 3: zweite negative Flanke nach der Lücke
– Spannungssignale 5 und 6: low
– Spannungssignal 4: wechselt von high auf low
Referenzierte Dokumente
- gf0761p6000meh Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- gf0761p6000mis Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- gf0761p6000mls Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- pe0761p277197cab Funktionsschema Elektrik Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge ME
- pe0761p277197sab Funktionsschema Elektrik Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge ME