gf0710s1006d

Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0101 · 2015-09-04

Gültig für: Motor 200.7 im Typ 415

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 415

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 200 7**

GF07.10-S-1006D

Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge Funktion

4.9.15

Motor

200.7 im Typ 415

Funktionsvoraussetzungen Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge allgemein

Klemme 87 (Motormanagement) EIN

Motor läuft

Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge allgemein

Die Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge wird vom Steuergerät ME (N3/10) zur Ansteuerung der Zündspulen Zylinder 1 bis 4 (T1/1 bis T1/4) und der Kraftstoffinjektoren (Y76) durchgeführt.

Zusätzlich ist die Synchronisierung für die Kraftstoffabschaltung an einzelnen Zylindern erforderlich. Das Steuergerät ME (N3/10) synchronisiert die Einspritz- und Zündfolge auf Basis der Signale folgender Sensoren:

Hallsensor Einlassnockenwelle (B6/15), Einlass-Nockenwellenstellung

Hallsensor Auslassnockenwelle (B6/16), Auslass-Nockenwellenstellung

Hallsensor Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl und Kurbelwellenstellung

Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Synchronisierung

Funktionsablauf Motordrehzahlsignal

Funktionsablauf Synchronisierung

Beim Starten des Motors wird die Einspritzfolge entsprechend der Zündfolge festgelegt. Dazu werden die Spannungssignale des Hallsensors Kurbelwelle (B70), des Hallsensors Einlassnockenwelle (B6/15) und des Hallsensors Auslassnockenwelle (B6/16) eingelesen. Der obere Totpunkt der Zündung (Zünd-OT) von Zylinder 1 wird durch den Hallsensor Kurbelwelle (B70) erkannt.

Funktionsablauf Motordrehzahlsignal

Aus dem Signal des Hallsensors Kurbelwelle (B70) wird vom Steuergerät ME (N3/10) das kurzschlussfeste Motordrehzahlsignal generiert und über den Innenraum-CAN (CAN I) an das Steuergerät Sicherungs- und Relaismodul (SRM) (N50) gesendet.

Durch die Zähne am Geberrad wird bei drehender Kurbelwelle im Hallsensor Kurbelwelle (B70) ein Spannungssignal (Wechselspannung) erzeugt. Dabei erzeugt jeder Zahn ein Spannungssignal. Durch die Lücke von 2 fehlenden Zähnen wird kein Spannungssignal erzeugt.

Fällt das Spannungssignal des Hallsensors Kurbelwelle (B70) aus, wird für den Notlauf das Spannungssignal des Hallsensors Einlassnockenwelle (B6/15) verwendet. Im Notlauf ist die maximale Drehzahl auf 3000/min begrenzt.

Fällt das Spannungssignal des Hallsensors Einlassnockenwelle (B6/15) aus, wird ersatzweise das Signal des Hallsensors Auslassnockenwelle (B6/16) zur Erkennung des Zünd-OTs von Zylinder 1 verwendet.

Funktionsschema Elektrik Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge

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Übersicht Systembauteile Benzin-Einspritz- und Zündsystem mit Direkteinspritzung

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