Die Warnschwelle für die Restlaufstrecke dient der Festlegung der Kilometerangabe, ab welcher der Fahrzeugnutzer frühestens vor Erreichen des im ASSYST berechneten Servicezeitpunktes mit einer entsprechenden Warnung informiert wird.
Die Warnschwelle für die Restlaufstrecke ist in dem Fall für die Servicewarnung primär maßgebend, wenn die Restlaufstrecke früher als die Restlaufzeit der bestimmenden Führungsgröße die Service-Warnschwelle erreicht.
Der ASSYST berücksichtigt die Motorölqualität bei der Berechnung der Dauer zum nächsten Service.
Die Warnschwelle ist im ASSYST im Steuergerät Zentrales Gateway (N93) abgelegt und ist über die STAR-Diagnose parametrierbar (programmierbar).
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Desweilen werden folgende Fahrbedingungen berücksichtigt:
Kaltstarts,
Motordrehzahlen,
Kurzstreckenfahrten, und
Ölnachfüllungen.
Dadurch erhält der Fahrer einen Bonus, der die Restlaufstrecke und damit den Serviceintervall verlängern kann.
Es wird auch berücksichtigt, ob tatsächlich gefahren wird oder ob der Motor im Leerlauf betrieben wird. Dazu erhält ASSYST ständig Daten über die aktuellen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs.
Bei der besten Bewertung werden für jeden gefahrenen Kilometer nur 0,6 km angerechnet.
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Bei ungünstiger Bewertung der Fahrstrecke (z. B. häufigen Kurzstreckenfahrten, vielen Kaltstarts) ist die Restlaufstrecke und damit das Serviceintervall kleiner als bei günstiger Bewertung (gleiche Qualitätsfaktoren vorausgesetzt).
Bei der ungünstigsten Bewertung werden für jeden gefahrenen Kilometer bis zu 3 km angerechnet.
Anzeige der Restlaufstrecke
Die Anzeige erfolgt entsprechend der Einstellung in Kilometern oder Meilen in der Multifunktionsanzeige (A1p13) vom Kombiinstrument (A1):
Auf Fahreranforderung.
Automatisch, nach Erreichen der Warnschwelle, nachdem das Steuergerät EZS (N73) in Stellung "Kl. 15 EIN" gebracht oder der Motor gestartet wurde:
Für 10 Sekunden erscheint das Servicesymbol und die Anzeige: "Service X in xxxx km".
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Automatisch, bei Ablauf der Restlaufstrecke, nachdem das Steuergerät EZS (N73) in Stellung "Kl. 15 EIN" gebracht oder der Motor gestartet wurde:
Für 10 Sekunden erscheint das Servicesymbol und die Anzeige "Service X durchführen"
Automatisch, vor und nach Überziehen der Restlaufstrecke um mehr als 100 Kilometer, nachdem das Steuergerät EZS (N73) in Stellung "Kl. 15 EIN" gebracht oder der Motor gestartet wurde:
Für 10 Sekunden erscheint das Servicesymbol und die Anzeige "Service X um xxxx km überzogen".
Zusätzlich erhält der Fahrer die Information auch über einen Warnton.
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Die Restlaufstrecke wird standardmäßig angezeigt. Damit jedoch auch Fahrer von Fahrzeugen mit geringer jährlicher Fahrleistung auf einen fälligen Service aufmerksam gemacht werden, wird im Hintergrund immer auch die Zeitinformation verarbeitet.
Die Restlaufstrecke wird täglich mit der Restlaufzeit verglichen. Unter den im Dokument "Restlaufzeit Funktion" beschriebenen Voraussetzungen schaltet die Anzeige um und die Restlaufzeit wird angezeigt.
Fehlen dem ASSYST Messwerte, z. B. durch Ausfall eines Sensors, werden in den Steuergeräten hinterlegte Ersatzwerte verwendet. Im Fehlerspeicher vom Steuergerät Zentrales Gateway (N93) erfolgt ein entsprechender Eintrag.
Referenzierte Dokumente
- gf0020p2008mx Restlaufzeit Funktion