AR46.30-P-0010N | Lenkhelfpumpe befüllen und entlüften | 10.10.06 |
TYP 215, 230 mit CODE (487) Active Body Control (ABC)
TYP 220
mit CODE (487) Active Body Control (ABC)
ausser CODE (979) Sonderschutzausführung
ausser CODE (Z04) Leichtpanzerung
ausser CODE (Z07) Höchstschutz
P46.30-2063-01
Dargestellt am Typ 215 mit Motor 137
30a Ausgleichsbehälter Servolenkung
Änderungshinweise
Befüllen | |||
Gefahr! | Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne | Fahrzeug zwischen den Hebebühnensäulen ausrichten und die vier Aufnahmeteller an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Hebebühnenaufnahmepunkten platzieren. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach | Beim Bewegen von Bauteilen dürfen sich keine Körperteile oder Gliedmaßen im Bewegungsbereich befinden. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuss von Hydraulikflüssigkeit | Vor Arbeitsbeginn am Hydrauliksystem die Anlage drucklos machen. Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
1 | Fahrzeug mit der Hebebühne radfrei anheben | ||
2 | Ausgleichsbehälter (30a) mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Ausgleichsbehälter (30a) bis ca. 10 mm unterhalb der Behälteroberkante mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen. | |||
MB-Lenkgetriebeöl kontinuierlich nachfüllen, bis der Ölstand konstant bleibt. | |||
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Entlüften | |||
3 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Lenkrad langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, bis im Ausgleichsbehälter (30a) keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
Das Einschlagen der Lenkung mehrmals wiederholen (bis zu 30-mal). Während dieses Vorgangs muss MB-Lenkgetriebeöl von einem Helfer in den Ausgleichsbehälter (30a) nachgefüllt werden. | |||
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
4 | Motor ohne Lenkbewegung starten | Motor ca. 1 min mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. | |
Während dieses Vorgangs muss von einem Helfer der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30a) beobachtet und bei Bedarf MB-Lenkgetriebeöl nachgefüllt werden. | |||
5 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Bei laufendem Motor das Lenkrad mehrmals langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, zwischendurch MB-Lenkgetriebeöl in Ausgleichsbehälter (30a) nachfüllen. | |
Vorgang wiederholen, bis der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30a) konstant bleibt und keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
| Prüfen | ||
6 | Ölstand im Ausgleichsbehälter (30a) prüfen und auf maximalen Füllstand auffüllen | Der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30a) muss immer bis auf Maximum aufgefüllt werden. | |
| Servolenkung - Ölstand prüfen, richtig stellen | ||
7 | Lenksystem bei laufendem Motor auf Dichtheit und Funktion prüfen | Bei Undichtigkeiten Ursache feststellen und beseitigen. | |
8 | Fahrzeug absenken |
Lenkgetriebe
Referenzierte Dokumente
- ap4600p4611n Servolenkung - Ölstand prüfen, richtigstellen
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as0000z001001a Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne
- as0000z001101a Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach
- as0000z001301a Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit