ar4260b0840a

Betriebsdrücke Electronic Air-Processing Unit (EAPU) prüfen

Typ ar · Thema 42.60 · Version 0102 · 2020-03-28

Gültig für: Typ 364, 368, 382, 384, 397, 634, 688 Typ 384, 386, 388, 397, 660, 693, 695, 696 Typ 384, 386, 397, 682, 693, 694, 695 Typ 397, 688

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 42 Bremsen-Hydraulik und Mechanik › 42.60 Pneumatik — Baureihe 364 · Baureihe 368 · Baureihe 382 · Baureihe 384 · Baureihe 386 · Baureihe 388 · Baureihe 397 · Baureihe 634 · Baureihe 660 · Baureihe 682 · Baureihe 688 · Baureihe 693 · Baureihe 694 · Baureihe 695 · Baureihe 696

EinPAS 21 Bremsen/Unterdruckanlage/Druckluftanlage › 21.35 Druckluftanlage › 21.35.11 Steuergerät/Relais — Baureihe 364 · Baureihe 368 · Baureihe 382 · Baureihe 384 · Baureihe 386 · Baureihe 388 · Baureihe 397 · Baureihe 634 · Baureihe 660 · Baureihe 682 · Baureihe 688 · Baureihe 693 · Baureihe 694 · Baureihe 695 · Baureihe 696

EinPAS 21 Bremsen/Unterdruckanlage/Druckluftanlage › 21.35 Druckluftanlage › 21.35.30 Trocknung/Regelung/Reinigung — Baureihe 364 · Baureihe 368 · Baureihe 382 · Baureihe 384 · Baureihe 386 · Baureihe 388 · Baureihe 397 · Baureihe 634 · Baureihe 660 · Baureihe 682 · Baureihe 688 · Baureihe 693 · Baureihe 694 · Baureihe 695 · Baureihe 696

AR42.60-B-0840A

Betriebsdrücke Electronic Air-Processing Unit (EAPU) prüfen

09.03.2020

Typ

364, 368, 382, 384, 397, 634, 688

Typ

384, 386, 388, 397, 660, 693, 695, 696

Typ

384, 386, 397, 682, 693, 694, 695

Typ

397, 688

Betriebsdrücke Electronic Air-Processing Unit (EAPU) prüfen

B42.60-0204-12

Betriebsdrücke Electronic Air-Processing Unit (EAPU) prüfen

B42.60-0200-02

1

Sichtprüfung

Zubehör des Prüfstands:
D Druckminderventil
FN1 Druckregelventil (Feineinstellung) mit Ablauf zur Umgebungsluft hinaus
V Manometer für Einspeisungsdruck am Prüfstand
1; 3 Manometer der Testkreisläufe mit 0,10 bar-Abstufungen, Kapazität bis 16 bar
20L Luftbehälter mit 20-Liter-Kapazität
C; V Wasserhähne
(1); (3) Schnellspanneranschlüsse des Testkreislaufs 1

Das Ventil auf äußere Beschädigungen und den Zustand der Spule, des Steckers und der elektrischen Leitungen prüfen.

2

Das Ventil am Prüfstand anschließen

Schnellspanner (1) des Prüfstands am Anschluss 1 (ENT.) oder (IN.)

Schnellspanner (3) des Prüfstands am Anschluss 2 (CIL.) oder (CYL.)

3

Zur Prüfung vorbereiten

Vor dem Anschließen der elektrischen Leitungen am Stecker des elektropneumatischen Ventils muss der Bediener sicherstellen, dass der zu verwendende elektrische Strom der für seine Aktivierung erforderlichen Spannung und Stromstärke entspricht. Die Spulenanschlusskabel mit einer 12-V- oder 24-V-Batterie anschließen. Der Akku sollte normal aufgeladen sein.

4

Die Wasserhähne C, V und 3 verschließen. Mit dem Reduzierventil D einen Druck von 10 bar auf den Vorratskreis des Prüfstands anlegen. Den auf das Manometer V ausgeübten Druck beachten.

5

Über das Regelventil FN1. einen Druck von 10 bar auf Kreis 1 ausüben. Den auf Manometer 1 ausgeübten Druck beachten.

6

Den elektropneumatischen Ventilmagneten 10 bis 12 Mal ein- und ausschalten, um sicherzustellen, dass die Einlass- und Auslassventile sitzen.

7

Dichtheit prüfen

8

Bei ruhendem elektropneumatischen Ventil (stromlos) im Kreislauf 1 über das Regelventil FN1. einen Druck von 10 bar ausüben. Den Druck auf das Manometer 1 beachten.

9

Port 2 des Ventils abschließen. Schaum der neutralen Seife auf Port 2 und Spülung führen, um auf Undichtigkeiten zu prüfen.

10

Den Prüfstandsanschluss wieder an Port 2 anschließen. Den Magneten des elektropneumatischen Ventils einschalten. Der Druck in den Port 1 und 2 sollte 10 bar betragen. Den Druck in den Manometern 1 und 3 beachten. In dieser Position neutralen Seifenschaum auf den Auspuff 3 und um den Ventilkörper auftragen, um auf Undichtigkeiten zu prüfen.

Hinweis: wenn Undichtheiten erkannt werden, das Ventil ausbauen und die beschädigten Bauteile erneuern.

11

Funktion prüfen

12

Luftdurchgang: Bei stromlosem Magnetventil des elektropneumatischen Ventils 10 bar in Stromkreis 1 (ENT.) durch das Regelventil FN1. anlegen. Den im Manometer 1 angelegten Druck beachten. Den Magnetventil des elektropneumatischen Ventils einschalten. Der am Manometer 3 angezeigte Druck im Kreislauf 2 (CIL.) muss 10 bar betragen.

13

Auspuff: Bei Stromkreisen 1 und 2 mit einem Druck von 10 bar den Magneten des elektropneumatischen Ventils abschalten. Der Druck in Kreislauf 2 sollte auf „Null“ bar abfallen, wobei die Luft kontinuierlich durch den Auslass 3 strömt. Die Druckreduzierung im Manometer 3 beachten.

14

Das Ventil vom Prüfstand ausbauen

15

Die Kreise des elektropneumatischen Ventils drucklos machen und die Prüfschläuche trennen.

16

Die elektrischen Leitungen und die Batterien trennen.

17

Das Ventil vom Prüfstand ausbauen und die Ports mit geeigneten Kunststoffstopfen verschließen. Den Stecker an der Spule befestigen.