TYP | 461 (außer 461.331) |
TYP | 460 |
TYP | 463 (außer 463.270/271) |
bis Modell-J. 2013 |
001 589 53 21 00
Meßuhr
601 589 00 23 00
Meßplatte
460 589 03 63 00
Ring
363 589 02 21 00
Meßuhrhalter
601 589 00 21 00
Einstellgerät
601 589 01 23 00
Meßstück
Differenzmaß des Antriebskegelrades ausmessen
Beim Ausbauen werden zusätzlich folgende Sonderwerkzeuge benötigt:
Messuhrhalter, Meßplatte, Ring
1 | Stirnseite des Antriebskegelrades vor dem Ausmessen mit Abziehstein abziehen. |
Da die Antriebskegelräder auf der Stirnseite bei der Herstellung nicht nachgeschliffen werden, verbleiben dort (bedingt durch das Einspannverfahren) Einkerbungen und Materialaufwerfungen. Um Messfehler zu vermeiden, müssen diese Materialaufwerfungen vor der Messung beschliffen werden. |
D35.30-0112-01
2 | Messuhr (3) auf dem Messstück (2) mit 8 mm Vorspannung auf Null stellen. |
Bei Tellerrad Ø 200 mm niedrigere Seite, bei Tellerrad Ø 215 mm höhere Seite verwenden. |
A | Längenmaß des Messstückes |
D35.30-0062-01
3 | Messstück abnehmen und Antriebskegelrad mit Lager und Magnetplatte (5) einsetzen. |
4 | Differenzmaß C zwischen Maß A (Längenmaß des Messstücks) und Maß B (Längenmaß des Antriebskegelrades) feststellen und notieren. |
Zum Ablesewert 0,03 mm addieren, da beim Einbau in das Hinterachsgehäuse das Antriebskegelrad um dieses Maß tiefer in das Achsgehäuse eingezogen wird.Während des Messvorganges das Antriebskegelrad nach unten ziehen und gleichzeitig drehen. |
D35.30-0063-01
Fertigungstoleranz des Achsgehäuses ausmessen
5 | Den Messstift (Werkzeugumfang Einstellgerät) in die Messuhr (3) einschrauben. |
6 | Das Abstandsstück (4) fest an das Einstellgerät andrücken und an der Messuhr 2 mm Vorspannung einstellen. |
7 | Die Messuhr auf Null stellen. Damit ist das Einstellgerät (1) auf das Sollgrundmaß eingestellt. |
D35.30-0006-01
8 | Messstück (2) in das Hinterachsgehäuse einsetzen. |
9 | Einstellgerät (1) in das Hinterachsgehäuse einführen und durch leichtes Hin- und Herdrehen Höchststellung des Messtiftes (Senkrechtstellung) ermitteln. |
10 | Fertigungsdifferenz zum Sollgrundmaß ausmessen. |
Bei Abweichung in Richtung Mitte Tellerrad ( Messuhr zeigt mehr als 2 mm an), diese Maßdifferenz vom Differenzmaß des Antriebskegelrades abziehen.Bei Abweichung in Richtung Antriebskegelrad ( Messuhr zeigt weniger als 2 mm an), diese Maßdifferenz zum Differenzmaß des Antriebskegelrades addieren. Das damit ermittelte Differenzmaß entspricht der Dicke der Ausgleichsscheibe. |
D35.30-0007-01
Abweichung vom Sollgrundmaß
Die Maßdifferenz zwischen Sollgrundmaß und dem auf dem Tellerrad eingravierten Grundmaß muss zum Differenzmaß des Antriebskegelrades hinzugezählt oder abgezogen werden.
Beispiel:
Sollgrundmaß 66,00 mm
Auf dem Tellerrad eingraviertes Maß 66,02 mm
Differenzmaß (vom Differenzmaß des Antriebskegelrades abzuziehen) – 0,02 mm
Bei einem eingravierten Maß von z. B. 65,96 mm müssten 0,04 mm hinzugezählt werden.
D35.30-0008-01
Beispiele für die Ermittlung der Dicke der Ausgleichsscheibe
Beispiel 1:
Grundmaß 66,00 mm
Auf dem Tellerrad eingraviertes Maß - 66,02 mm
Abweichung vom Grundmaß - 0,02 mm
Differenzmaß C des Antriebskegelrades 5,18 mm
Abweichung vom Grundmaß - 0,02 mm
Fertigungsabweichung des Hinterachsgehäuses (in Richtung Tellerrad) - 0,06 mm
Einzubauende Ausgleichsscheibe 5,10 mm
Beispiel 2:
Grundmaß 66,00 mm
Auf dem Tellerrad eingraviertes Maß - 65,96 mm
Abweichung vom Grundmaß + 0,04 mm
Differenzmaß C des Antriebskegelrades 5,36 mm
Abweichung vom Grundmaß + 0,04 mm
Fertigungsabweichung des Hinterachsgehäuses (in Richtung Antriebskegelrad) + 0,02 mm
Einzubauende Ausgleichsscheibe 5,42 mm
Ausgleichsscheiben sind in Dicken von 5,00 mm bis 5,68 mm in Abstufungen von 0,02 mm erhältlich.