B32.20-0065-09
1 | Lamelle 1 (Bezugslamelle) | 10 | Lamelle 10 | |
2 | Lamelle 2 | 11 | Lamelle 11 | |
3 | Lamelle 3 | 12 | Lamelle 12 | |
4 | Lamelle 4 | 13 | Lamelle 13 | |
5 | Lamelle 5 | 14 | Meisterschraube (Stift) | |
6 | Lamelle 6 | 15 | Selbstsichernde Mutter | |
7 | Lamelle 7 | 16 | Unterlegscheibe | |
8 | Lamelle 8 | 17 | Metallabscheider | |
9 | Lamelle 9 | 18 | Oberer Metalltrennschieber (kleinerer) |
| Prüfen | ||
1 | Federtyp und Hersteller prüfen | Die hier beschriebenen Arbeitsverfahren sind Grundarten, je nach Fahrzeugtyp und Hersteller der Federn kann die Feder kleine Unterschiede aufweisen. | |
Da die Hinterfedern grundlegende Bedeutung für das Fahrzeugverhalten haben, empfehlen wir, dass die Federn einer selben Achse immer paarweise repariert werden, das heißt, die Reparatur muss immer auf beiden Seiten des Fahrzeugs durchgeführt werden. | |||
| Zerlegen | ||
2 | Hinterfeder ausbauen |
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3 | Feder in einem Schraubstock befestigen | ||
4 | Die selbst sichernde Mutter (15), die Beilegescheibe (16) und die Meisterschraube (14) ausbauen | Anstelle der Meisterschraube (14) eine lange Stange einführen, um die Lamellen zu entfernen. | |
5 | Zuerst die kleiner Lamelle (13) ausbauen und zuletzt die Bezugslamelle (1) | Bei Federn mit Metalltrennschiebern (17) die Trennschieber abbauen. | |
| Reinigen | ||
6 | Alle Federteile gut reinigen | Die Vertiefungen und Längsvorsprünge der Lamellen (2), (3) und (4) müssen gut gereinigt werden | |
Die Federlamellen weder mit Wasserstrahl noch mit Säure abwaschen. Die Lamellen trocken reinigen, falls Roststellen auftreten, mit einer dünnen Stahlbürste beseitigen. | |||
| Prüfen | ||
7 | Zustand der Federlamellen prüfen | Erneuern: | |
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Abgenutzte oder eingerissene Lamellen | |||
Verbeulte oder verformte Lamellen | |||
Abgenutzte Trennschieber oder in schlechtem Zustand | |||
Selbst sichernde Muttern (15) | |||
Bei Bedarf ersetzen: | |||
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Meisterschraube (14) und Beilegescheibe (16) | |||
| Zusammenbauen | ||
8 | Die Lamellen mit Fett auf der gesamten Oberfläche einölen und eine Lamelle über der anderen zusammenbauen, dabei diese richtig platzieren | Eine Stange mit dem gleichen Durchmesser der Meisterschraube (14) als Führungsstück verwenden und die Montage ausführen, indem der Zusammenbau in einem Schraubstock geklemmt wird, sodass die Feder in Arbeitsposition zusammengesetzt werden kann. | |
Fett, 6820.20 | |||
9 | Die Feder zusammenbauen, zuerst die Bezugslamelle (1) dann weiter bis zur Abschlusslamelle | Bei Federn mit Metalltrennschieber, die Lamellen abwechselnd mit den Metalltrennschiebern (17) zusammenbauen, und zuletzt den oberen Metalltrennschieber (der kleinere) (18) zusammensetzen. | |
10 | Die als Führungsstück verwendete Stange herausnehmen und eine neue Meisterschraube (14) mit einer neuen selbst sichernden Mutter (15) zusammensetzen | Darauf achten, dass der Meisterschraubenkopf nicht verbeult wird, da er in den Mittelträger der Feder passen muss. | |
11 | Die Feder seitlich ausrichten und die selbst sichernde Mutter (14) mit dem vorgegebenen Anziehmoment festziehen | Falls erforderlich, den Meisterschraubenkopf (14) in einen Schraubstock klemmen, wobei die Backen mit Kupfer- oder Aluminiumplatten geschützt sind, um die selbst sichernde Mutter (15) festzuziehen. | |
.Hauptschraube für Feder (Bolzen) Mittelträger | |||
12 | Überschüssiges Schmierfett an den Lamellen reinigen | Wenn die Feder weiter im Bestand bleibt, ein Klebeband auf dem Meisterschraubenkopf (14) anbringen, oder einen geeigneten Schutzstöpsel. | |
13 | Hinterfeder einbauen |
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Referenzierte Dokumente
- ar3220b0230e Hinterfeder aus-, einbauen