A. Fahrzeuge mit Wartungsrechner ASSYST
Der Wartungsrechner ASSYST ermittelt den optimalen Wartungszeitpunkt und informiert im Display des Kombiinstruments darüber. Angezeigt wird die Restfahrstrecke in km oder die Restfahrzeit in Tagen, je nachdem, ob das km-Intervall oder das Zeitintervall als Erstes erreicht wird.
Zusatzarbeiten zum Wartungsdienst oder zeitabhängige Wartungsarbeiten werden nicht über das Display im Kombiinstrument angezeigt. Sie sind zum jeweiligen Zeitpunkt zusätzlich oder separat durchzuführen.
Nach Abschluss der Wartungsarbeiten muss der Wartungsrechner ASSYST zurückgestellt werden.
Im Wartungsrechner ASSYST sind folgende Parameter für die maximale Laufstrecke (km) und den maximalen Zeitraum (Jahre) hinterlegt:
Wartungsintervalle |
Motor | Motor 642 | Motor 646, 651 | ||
Motorölqualität nach Blatt | 228.51 | 229.31 | 228.51 | 229.31 |
Service A (Ölservice Plus) alle | 30.000 km / 2 Jahre | 23.000 km / 2 Jahre | 30.000 km / 2 Jahre | 23.000 km / 2 Jahre |
Service B (Wartungsdienst) alle | 60.000 km / 4 Jahre | 46.000 km / 4 Jahre | 60.000 km / 4 Jahre | 46.000 km / 4 Jahre |
B. Wartungshinweise
Der Wartungsumfang ist dem jeweils gültigen Wartungsblatt und der Wartungsinhalt der einzelnen Wartungsposition den Wartungsbeschreibungen im Werkstatt-Informations-System (WIS) zu entnehmen.
Die Zusatzarbeiten zum Wartungsdienst und die zeitabhängigen Wartungsarbeiten sind am Ende des Wartungsblatts zusammengefasst. Sie sind mit dem Kunden abzusprechen und auf der ersten Seite im Kopfteil anzukreuzen:
Z = Zusatzarbeiten zum Service A
Z = Zusatzarbeiten zum Service B
Z1 = Zusatzarbeiten zum 1. Service B, danach alle 120.000 km
Z2 = Zusatzarbeiten zu jedem 2. Service B
Z3 = Zusatzarbeiten zu jedem 3. Ölwechsel im Motor
ZA = Zusatzarbeiten alle 180.000 km
J2 = Zusatzarbeiten alle 2 Jahre
J4 = Zusatzarbeiten alle 4 Jahre
J10 = Zusatzarbeiten alle 10 Jahre/300.000 km
J15 = Zusatzarbeiten alle 15 Jahre/300.000 km
JA = Zusatzarbeiten Aktualisierung Kartendaten (ECE)
Die Durchführung der einzelnen Wartungspositionen ist auf dem Wartungsblatt in den Feldern vor den Arbeitstiteln durch Ankreuzen zu dokumentieren.
In den Feldern hinter den Arbeitstiteln ist durch Ankreuzen der Eingangszustand von nicht in Ordnung befindlichen Umfängen zu kennzeichnen.
Die Bestätigung hierfür leistet der Ausführende durch die Unterschrift im Kopfteil des Wartungsblatts.
Das Prüfen der Flüssigkeitsstände der Aggregate (Getriebe, Verteilergetriebe, Vorderachse, Hinterachse) wurde durch eine Sichtkontrolle der Aggregate auf Ölundichtheit ersetzt.
Bei vorhandenen Undichtheiten muss wie bisher die Ursache ermittelt und gegen gesonderten Auftrag beseitigt werden.
C. Wartungsdokumentation
Bei Fahrzeugen mit einem Wartungsheft müssen auf den Bestätigungsseiten die Durchführung der Wartung und gegebenenfalls die Durchführung der Zusatzarbeiten bestätigt werden.
Bei Fahrzeugen mit digitalem Service Booklet (DSB) muss die Durchführung im DSB bestätigt und dem Kunden ein Servicebericht ausgedruckt werden.