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0090 - Funktionsbeschreibung: 2 E-E Vergaser Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion Motor 102

Typ ra · Thema 07.00 · Version 9111 · 1991-03-11

Gültig für:

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.00 Allgemeines

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 102 922, 102 924

07.2-090 Aufbau- und Funktionsbeschreibung

A. Allgemeines

Vergaser-Bezeichnung 2 E-E

2=zwei Stufen

E=Baureihe

E=Elektronisch gesteuert

B. Kurzbeschreibung

Der 2 E-E Vergaser ist ein Fallstrom-Registervergaser mit zwei Stufen bekannter Bauart, der aber in seinem Grundaufbau wesentlich vereinfacht ist. Die herkömmlichen Steuereinrichtungen für Start-, Warmlauf- und Beschleunigungsanreicherung, sowie die Leerlaufabschaltventile sind entfallen.

Die Funktionen der entfallenen Steuereinrichtungen werden von zwei Stellgliedern, dem Vordrosselsteller (Y22/1) und dem Drosselklappenansteller (Y22/2) übernommen, die von einem elektronischen Steuergerät mit Microprozessor (Kennfeldsteuerung) angesteuert werden.

0090 - Funktionsbeschreibung: 2 E-E Vergaser                                    
	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

2 E-E Vergaser

3

Membrandose 2. Stufe

6

Vordrossel

8

Vergaserdeckel

9

Vergasergehäuse

28

Nadelsteuerung Leerlaufluftdüse

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y18

Schwimmerkammerbelüftungsventil

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

Der Vergaser ist in seiner Grundabstimmung der Düsensysteme den Bedürfnissen des betriebswarmen Motors auf der Magerseite angepaßt. Die weitere Gemischzusammensetzung erfolgt durch Anreicherung.

Bei Ausfall der elektronischen Gemischregelung ist ein guter Notlauf gewährleistet.

Der Vordrosselsteller ist ein Elektromotor mit sehr hoher Verstellgeschwindigkeit, er schließt bzw. öffnet die Vordrossel und paßt damit das Gemisch den jeweiligen Betriebsbedingungen an.

Im Leerlauf und leerlaufnahen Bereich wird das Gemisch über eine Leerlaufluft-Korrekturnadel beeinflußt, die auch vom Vordrosselsteller betätigt wird. Darüber hinaus dient der Vordrosselsteller zur Betätigung der Kraftstoffabschaltung, wenn die zulässige Motorhöchstdrehzahl überschritten wird.

Der Drosselklappenansteller ist ein elektropneumatischer Steller, er regelt die Motordrehzahl im Leerlauf, bei Kaltstart und Warmlauf. Die Kraftstoffabschaltung bei Schubbetrieb und Motorstop erfolgt ebenfalls durch den Drosselklappenansteller.

Bei Katalysatorbetrieb mit O2-Sonde sorgt ein geschlossener Regelkreis (O2-Sonde, Steuergerät, Vordrossel und Nadelsteuerung der Leerlaufluftdüse) für eine genaue Einhaltung der Gemischzusammensetzung um Lambda=1.

Um ein Überlaufen des Vergasers durch Fallbenzin zu vermeiden, ist die Kraftstoffpumpe durchlaufsicher ausgelegt und im Kraftstoffrücklaufschlauch am Vergaser ein Rückschlagventil eingebaut.

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Funktionsschema 2 E-E Vergaser mit Lambda-Regelung

a

Ansteuerung Relais (K3) Saugrohrbeheizung

b

Leerlaufsignal für Schaltgerät EZL (N1/2)

c

Lambda-Meßsignal (Diagnose X11)

f

Motordrehzahlsignal (TD)

g

Einschaltsignal Klimakompressor

h

Einschaltsignal Fahrstellung (automatisches Getriebe)

i

Abgleichsteckersignal (KAT bzw. RÜF)

k

Kühlmitteltemperatursignal für Schaltgerät (N1/2)

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R8

Saugrohrbeheizung

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

6

Vordrossel

8

Vergaser

11

Luftfilter

14

Saugrohr

17

Katalysator

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Katalysator- oder Rückrüst-Fahrzeuge sind mit einer Kraftstoffverdunstungsanlage versehen. Die Kraftstoffdämpfe aus dem Kraftstoffbehälter und der Schwimmerkammer werden in einem Aktivkohlebehälter gespeichert und dem Motor dosiert zugeführt (siehe Funktion Schwimmerkammerbelüftung, Abschnitt H).

Funktionsschema Kraftstoffverdunstungsanlage

1 Vergaser

36a Thermoventil 50 °C, rot

52 Aktivkohlebehälter (Kraftstoffbehälter)

52/1 Aktivkohlebehälter (Schwimmerkammer),

Einsatz einfließend

53 Regenerierventil

A Absauganschluß

B Zum Kraftstoffbehälter

C Unterdruckanschluß

D Einsatz einfließend

C. Bauteile, Bauteilanordnung

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

R8

Saugrohrbeheizung

R8/1

Vergaserbeheizung 2 E-E

R19

Abgleichstecker 2 E-E

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y18

Schwimmerkammerbelüftungsventil

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

K1/1

Relais Überspannungsschutz 87E, 7polig

K3

Relais Saugrohrbeheizung

N6

Steuergerät Kompressorabschaltung

N15

Relais Kick-down-Abschaltung

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Bauteile 2 E-E Vergaser

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y18

Schwimmerkammerbelüftungsventil

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

3

Membrandose 2. Stufe

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

K1/1

Relais Überspannungsschutz 87E, 7polig

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R19

Abgleichstecker 2 E-E

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	Motor 102

Vergaserdeckel

Er ist demontierbar und enthält folgende Teile:

Vorzerstäuber 1. und 2. Stufe.

Hauptdüsensysteme 1. und 2. Stufe
(43, 44).

Leerlaufsystem mit nadelgesteuerter Leerlaufluftdüse.

Schwimmersystem (Hohlraumschwimmer).

Schwimmerkammer-Belüftungsventil.

Vordrossel (VD).

Kraftstoffzu- und Rücklaufstutzen. Im Zulaufstutzen ist ein Filtersieb eingebaut.

Vollastanreicherungsrohr 2. Stufe, kalibriert.

Übergangssystem 2. Stufe.

Kraftstoffabschaltung.

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	Motor 102

Schwimmergehäuse

Es enthält die beiden Drosselklappen der 1. und 2. Stufe, sowie Unterdruckanschlüsse für die Kraftstoffverdunstungsanlage und des automatischen Getriebes.

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	Motor 102

Anordnung Unterdruckanschlüsse

4 Anschluß für automatisches Getriebe

24 Steueranschluß für Regenerierventil der Kraftstoffverdunstungsanlage (weißer Ring)

26 Absauganschluß für Kraftstoffverdunstungsanlage (brauner Ring)

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	Motor 102

Drosselklappenansteller

Er hat folgende Aufgaben:

Motordrehzahlregulierung bei Start- und Warmlauf.

Leerlaufdrehzahlregelung.

Kraftstoffabschaltung in Schubbetrieb.

Motorstop.

Y22/2 Drosselklappenansteller

92 Evakuierungsanschluß

93 Belüftungsanschluß

Der Drosselklappenansteller ist ein elektropneumatischer Steller mit zwei elektromagnetischen Ventilen, einer Membrane, einem Flachbahn-Potentiometer und einem Stößel.

Das Potentiometer erfaßt die jeweilige Stellung des Stößels, dieses Signal wird dem elektronischen Steuergerät eingegeben. Durch Be- bzw. Entlüften des Membranraumes wird die vorgesehene Motordrehzahl erreicht.

Durch Be- bzw. Entlüften des Membranraumes wird die vorgesehene Motordrehzahl erreicht. Die Ansteuerung der beiden elektromagnetischen Ventile erfolgt durch das elektronische Steuergerät.

Im Belüftungsanschluß (atmosphärische Seite) ist ein Filter und im Evakuierungsanschluß (Unterdruckseite) ein Rückschlagventil eingebaut.

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	Motor 102

Vordrosselsteller

Er hat folgende Aufgaben:

Betätigung der Vordrossel und der Leerlaufluft-Korrekturnadel.

Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung durch Kraftstoffabschaltung.

Der Vordrosselsteller (Y22/1) ist ein Drehmomentmotor mit hoher Verstellgeschwindigkeit (für 90° Winkeländerung ca. 30 Millisekunden).

Er betätigt die Vordrossel über eine Stange. Durch die Vordrossel wird das Mischungsverhältnis in allen Betriebsbereichen gesteuert, außer im Leerlauf und leerlaufnahen Bereich.

Der Vordrosselsteller wird mit einer Grundfrequenz von 100 Hz angesteuert. Durch Veränderung der Stromstärke (Tastverhältnis) ergibt sich die Stellung der Vordrossel.

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	Motor 102

Nadelsteuerung der Leerlaufluftdüse

Sie hat folgende Aufgabe:

Gemischanpassung im Leerlauf- und leerlaufnahen Bereich durch Verändern der Leerlauf-Korrekturluftmenge.

6 Vordrossel

29 Betätigungshebel für Nadelsteuerung

30 Leerlaufluftdüse

31 Korrekturnadel-Leerlaufluft

32 Druckfeder

33 Mischrohr

34 Leerlaufkraftstoffdüse

35 Betätigungshebel für Kraftstoffabschaltung

61 Betätigungsstange für Kraftstoffabschaltung

Die Nadelsteuerung ist mit der Vordrossel gekoppelt. Aufgrund des geringen Luftdurchsatzes im Leerlauf- und leerlaufnahen Bereich ist eine Gemischsteuerung über das Hauptdüsensystem nicht möglich.

In diesen Bereichen erfolgt die Gemischsteuerung durch eine mehr oder weniger in die Leerlaufluftdüse eintauchende Korrekturnadel, welche die Leerlaufluftmenge beeinflußt.

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	Motor 102

Drosselklappenpotentiometer

Es hat die Aufgabe, folgende Informationen zu erfassen und sie in das elektronische Steuergerät einzugeben:

Stellung der Drosselklappe 1. Stufe über Drosselklappenwinkel (Lasterkennung).

Geschwindigkeit der Drosselklappenwinkelveränderung beim Beschleunigen (geringe oder starke Beschleunigungsanreicherung).

Drehrichtung der Drosselklappe zur Erkennung, ob Beschleunigung oder Verzögerung bzw. Schubbetrieb.

Leerlaufsignalerkennung für Zündanlage und elektronische Leerlaufdrehzahlregelung.

Das Drosselklappenpotentiometer (R24) ist ein Drehpotentiometer mit integrierter Rückdrehfeder, das mit der Drosselklappenwelle der 1. Stufe durch eine lose aufgesteckte Hülsenkupplung verbunden ist.

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	Motor 102

Elektronisches Steuergerät

Das Steuergerät (45) ist in Digitaltechnik unter Verwendung eines Microprozessors aufgebaut. Im Steuergerät sind zwei Gemischkennfelder gespeichert, für Betrieb ohne bzw. mit Lambda-Regelung. Das Steuergerät ist im Aggregateraum vorn rechts in Batterienähe eingebaut.


N45 Steuergerät 2 E-E Vergser

K1/1 Relais Überspannungsschutz 87E, 7polig

N6 Steuergerät Kompressorabschaltung

N15 Relais Kick-down-Abschaltung

Das Steuergerät übernimmt folgende Funktionen:

Start- und Warmlaufgemischsteuerung

Leerlaufdrehzahlregelung

Beschleunigungsanreicherung

Kennfeldsteuerung

Schubabschaltung

Motorstop

Lambda-Regelung

Saugrohr- und Bypaßbeheizung

Motorhöchstdrehzahlbegrenzung

Störfallschaltung der Zündung bei Drosselklappenansteller-Fehlern.

Steuergerät-Eingangssignale

Kühlmitteltemperatur.

Motordrehzahl (TD-Signal).

Position und Bewegungsablauf der Drosselklappe über Drosselklappenpotentiometer.

Stößelposition vom Drosselklappenansteller über Potentiometer des Drosselklappenanstellers.

Gangerkennung bei automatischem Getriebe über Startsperrschalter.

Klimakompressor-Einschaltsignal über Steuergerät Klimakompressor.

Lambda-Signal über O2-Sonde.

Abgleichstecker-Erkennung (KAT- oder ECE-Kennfeldstecker).

Steuergerät-Ausgangssignale

Vordrosselsteller.

Drosselklappenansteller.

Leerlaufsignal für Schaltgerät der Zündanlage.

Lambda-Meßsignal für Diagnose-Steckdose.

Saugrohr- und Bypaßheizung.

Störfallsignal für Zündschaltgerät bei Drosselklappenansteller-Fehlern.

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	Motor 102

Relais Überspannungsschutz (K1/1)

Es schützt das elektronische Steuergerät vor Überspannungen. Der Überspannungsschutz ist im Aggregateraum vorn rechts in Batterienähe eingebaut, an der Oberseite ist eine 10-Ampere Sicherung angeordnet.

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	Motor 102

Temperaturfühler Kühlmittel

Die Temperaturfühler (Pfeil) erfassen die Kühlmitteltemperatur. Ein Fühler übermittelt seine Daten an das elektronische Steuergerät des 2 E-E Vergasers, der andere an das Schaltgerät der Zündanlage.

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	Motor 102

Abgleichstecker für elektronisches Steuergerät 2 E-E Vergaser

Zur Aktivierung der zwei im Steuergerät gespeicherten Gemischkennfelder (KAT- oder ECE-Kennfeld) sind zwei verschiedene Abgleichstecker erforderlich.

Für Katalysator-Fahrzeuge, Abgleichstecker mit Aufschrift "KAT" bzw. bei Rückrüst-Fahrzeugen, Abgleichstecker mit Aufschrift "ECE". Der Abgleichstecker ist verplombt.

Abgleichstecker für Rückrüst-Fahrzeuge

(RÜF) mit Aufdruck "ECE"

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	Motor 102

Abgleichstecker für Katalysator-

Fahrzeuge (KAT) mit Aufdruck "KAT"

Grundeinstellung der Abgleichstecker

Die Grundeinstellung des Abgleichsteckers für das elektronische Steuergerät bei Katalysator- oder Rückrüst-Fahrzeugen ist Stellung "1".

Durch die restlichen Zwischenstellungen des Abgleichsteckers bis "7" kann eine individuelle Anpassung der Gemischkennfelder bei Beanstandungen vorgenommen werden (siehe Prüf- und Einstellarbeiten 07.2-114).

O2-Sonde

Aufbau- und Funktionsbeschreibung der

O2-Sonde siehe Gruppe 14.

Funktionsbeschreibung
Funktionsabläufe, die im Vergleich mit bisherigen Vergasern identisch sind oder nur unwesentlich abweichen, sind nicht beschrieben. Zum besseren Verständnis der elektronischen Vergasersteuerung sind diese Vorgänge ausführlich abgehandelt.

D. Funktionsschema 2 E-E Vergaseranlage mit Lambda-Regelung

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

a

Ansteuerung Relais (K3) Saugrohrbeheizung

b

Leerlaufsignal für Zündschaltgerät (N1/2)

c

Lambda-Meßsignal (Diagnose, X11)

f

Motordrehzahlsignal (TD)

g

Einschaltsignal Klimakompressor

h

Einschaltsignal Fahrstellung (automatisches Getriebe)

i

Abgleichsteckersignal (KAT bzw. RÜF)

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R8

Saugrohrbeheizung

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

6

Vordrossel

8

Vergaser

11

Luftfilter

14

Saugrohr

17

Katalysator

E. Blockschaltbild 2 E-E Vergaseranlage

Zündstartschalter (S2/1), Klemme (15)

Steuer-

gerät
2 E-E

Vergaser

(N45)

Temperaturfühler Kühlmittel (B11/2)

Drosselklappenpotentiometer (R24)

O2-Sonde beheizt (G3/2)

Startsperr-Rückfahrlichtschalter (S16/1)

Steuergerät Kompressorabschaltung (N6)

Relais Überspannungsschutz (K1/1), Klemme (30a), Klemme 87L (15)

Masse, Batterie (W10)

Masse, Motor (W11)

Schaltgerät elektro-nische Zündung (EZL)

Drosselklappenan-steller (Y22/2)

Abgleichstecker (R19)

(2 E-E)

Spannungsversorgung

Batterie (+) Klemme (30) vom Leitungsverbinder (X35)

Masseversorgung

Kühlmitteltempe-

ratursignal

TD-Signal (Motordrehzahl)

Drosselklappenwinkel

Stößelposition (Drehzahlregelung)

KAT bzw. RÜF Erkennungssignal

Fahrstellungssignal (automatisches Getriebe)

O2-Sondensignal

Klimaanlage Einschaltsignal

Drosselklappenansteller (Y22/2) steuert:

Motordrehzahl-

regelung (Start-

Warmlauf, Leerlauf)

Kraftstoff-Schub-

abschaltung

Motorstop

Vordrosselsteller (Y22/1)

steuert:

Vordrossel zur Ge-

mischanpassung an

jeweiligen Betriebs-

zustand

Kraftstoffabschal-

tung zur Höchst-

drehzahlbegrenzung

Leerlauferkennung für

Schaltgerät elektroni-

sche Zündung (N1/2 )

Signal für Störfallschal-

tung bei Drosselklappen-

ansteller-Fehlern

Ansteuerung Relais (K3)

Saugrohr+Bypaßbe-

heizung

Lambda-Meßsignal für

Diagnosedose (X11)

F. Vergaserschnittbild

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

44

Hauptdüse 2. Stufe

45

Verschlußplatte für Kraftstoffabschaltung

46

Drosselklappe 2. Stufe

47

Bypaßschlitz 2. Stufe

48

Vorzerstäuber 2. Stufe

49

Vollastanreicherungsrohr 2. Stufe

50

Mischrohr Übergangssystem 2. Stufe

51

Luftkorrekturdüse mit Mischrohr 2. Stufe

52

Luftkorrekturdüse mit Mischrohr 1. Stufe

53

Vorzerstäuber 1. Stufe

54

Eingriffsicherung

55

Übergangskraftstoffdüse 2. Stufe

73

Übergangsgemischkanal 2. Stufe

74

Kraftstoffzulaufkanal Übergangssystem 2. Stufe

75

Luftbohrung Übergangssystem 2. Stufe

76

Entlastungsbohrung (übergang 2. Stufe)

77

Entlastungsbohrung (Vollastanreicherungsrohr)

R8/1

Vergaserbeheizung 2 E-E

6

Vordrossel

8

Vergaserdeckel

9

Vergasergehäuse

29

Betätigung für Nadelsteuerung

(Leerlaufkorrekturluft)

30

Leerlaufluftdüse

31

Korrekturnadel Leerlaufluft

32

Druckfeder

33

Mischrohr für Leerlaufgemisch

34

Leerlaufkraftstoffdüse

38

Vergaserdeckeldichtung

39

Leerlaufgemisch-Einstellschraube

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

43

Hauptdüse 1. Stufe

G. Schwimmereinrichtung/Kraftstoffabschaltung

0090 - Funktionsbeschreibung: 2 E-E Vergaser                                    
	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Schwimmereinrichtung/Kraftstoffabschaltung

59

Schwimmerachse

60

Schwimmeranschlag

61

Betätigungsstange

62

Druckfeder

63

Kanal

64

Einstellschraube-Umluft

(vom Hersteller justiert)

65

Eingriffsicherung

6

Vordrossel

22

Kraftstoffzulaufstutzen

23

Kraftstoffrücklaufstutzen

35

Hebel

42

Drosselklappe 1. Stufe

45

Verschlußplatte

56

Schwimmer

57

Schwimmernadelsitz

58

Schwimmernadel

Schwimmereinrichtung

Die Schwimmereinrichtung arbeitet nach bereits bekanntem Prinzip. Die Schwimmernadel (58) wird vom Schwimmer "zwangsgeöffnet", ein Hängenbleiben der Schwimmernadel wird damit vermieden. Durch den Anschlag (60) ist der Schwimmerfreigang nach unten begrenzt.

Der Schwimmerstand ist durch die Einpreßtiefe des Schwimmernadelsitzes gegeben, deshalb nicht einstellbar.

Kraftstoffabschaltung

(Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung)

Das elektronische Steuergerät erhält das Motordrehzahlsignal über Buchse 25. Bei Überschreiten einer Motordrehzahl von 615050/min wird im Steuergerät die Stromflußrichtung für den Vordrosselsteller umgekehrt (Umpolung!), die Vordrossel (6) öffnet und geht in senkrechte Stellung.

Über Hebel (35), Betätigungsstange (61) wird nun die Verschlußplatte (45) gegen den Düsenstock gezogen, die weitere Kraftstoffzufuhr aller kraftstofführenden Systeme ist damit gesperrt. Fällt die Motordrehzahl unter ca. 6100/min, setzt die Kraftstoffzufuhr wieder ein.

H. Schwimmerkammerbelüftung

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Schwimmerkammerbelüftung

68

Ventilplatte

69

Druckfeder

Y18

Schwimmerkammerbelüftungsventil

37

Außenbelüftungsanschluß

67

Innenbelüftungskanal (zur Luftfilter-Reinluftseite)

Bei ausgeschalteter Zündung ist das Schwimmerkammerbelüftungsventil (Y18) stromlos und schaltet auf "Außenbelüftung". Die Kraftstoffdämpfe werden über den Außenbelüftungsanschluß (37) ins Freie oder in einen Aktivkohlebehälter geleitet und dort gespeichert. Bei laufendem Motor werden die gespeicherten Kraftstoffdämpfe abgesaugt und verbrannt.

Bei eingeschalteter Zündung erhält das Schwimmerkammerbelüftungsventil (Y18) Strom, der Magnet zieht an, das Ventil schaltet auf "Innenbelüftung", es besteht eine Verbindung zwischen Schwimmerkammer und Luftfilter-Reinluftseite.

I. Start

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	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

Kaltstart

43

Hauptdüse 1. Stufe

52

Luftkorrekturdüse 1. Stufe

53

Vorzerstäuber 1. Stufe

70

Leerlaufgemischkanal

71

Leerlaufkraftstoffkanal

6

Vordrossel

32

Druckfeder

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

Am Steuergerät Buchse 1 liegt konstant Spannung an (über Klemme 30a Batterie+), auch bei ausgeschalteter Zündung. Die Vordrossel (6) ist durch die Kraft der Druckfeder (32) ganz geöffnet.

Beim Einschalten der Zündung erhält das Steuergerät über Buchse 13 (=Klemme 15 Zündung) zusätzlich Spannung, wird aktiviert und steuert einen mit 100 Hz getakteten Strom an den Vordrosselsteller.

Die Vordrossel geht etwas in Schließstellung. Der Stößel des Drosselklappenanstellers ist ganz ausgefahren und hat die Drosselklappe (42) in Startstellung gebracht.

Startvorgang Kühlmitteltemperatur >+20 °C

Beim Starten erhält das Steuergerät über Buchse 25 Drehzahlsignale (TD-Signale) und steuert einen von der Motortemperatur und dem im Steuergerät gespeicherten Gemischkennfeld bestimmten Strom an den Vordrosselsteller. Das Kühlmitteltemperatursignal wird über Buchse 21 in das Steuergerät eingegeben.

Der am Vordrosselsteller anliegende Strom schließt nun die Vordrossel bis auf eine bestimmte Stellung (Startstellung). Nach dem Anspringen erkennt das Steuergerät über Buchse 25 (TD-Signal) Motorselbstlauf, verringert den Strom, und die Vordrossel geht bis auf die entsprechende Warmlauf-Kennfeldstellung zurück.

Startvorgang Kühlmitteltemperatur <+18 °C

Unterhalb +18 °C Kühlmitteltemperatur erhält der Vordrosselsteller beim Einschalten der Zündung sofort einen relativ hohen Strom, die Vordrossel (6) wird ganz geschlossen, um ein sofortiges Anspringen des Motors auch bei tiefen Temperaturen zu gewährleisten.

Nach dem Anspringen (Motorselbstlauf) verringert sich der am Vordrosselsteller anliegende Strom und die Vordrossel geht bis auf die entsprechende Warmlauf-Kennfeldstellung zurück.

Wiederholstart

Beim Wiederholstart schließt die Vordrossel entsprechend der jeweiligen Kühlmitteltemperatur, und der Stößel des Drosselklappenanstellers geht wieder in Startstellung.

Zwangsöffnung der Vordrossel

Ist das Startgemisch beim Kaltstart überfettet, kann die Vordrossel durch Vollgasgeben elektrisch ganz geöffnet werden, das Startgemisch magert ab.

J. Warmlauf

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	Motor 102

Warmlauf

43

Hauptdüse 1. Stufe

52

Luftkorrekturdüse 1. Stufe

53

Vorzerstäuber 1. Stufe

70

Leerlaufgemischkanal

71

Leerlaufkraftstoffkanal

6

Vordrossel

30

Leerlaufluftdüse

31

Korrekturnadel Leerlaufluft

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

Damit bei Kühlmitteltemperaturen <+18 °C

nach dem Anspringen das Gemisch nicht zu fett

wird, erhält der Vordrosselsteller nach Über-

schreiten der Anlaßdrehzahl (=Selbstlauf) über

das Steuergerät weniger Strom, die Vordrossel

(6) öffnet etwas, das Gemisch wird auf das

Warmlaufgemisch abgemagert.

Gleichzeitig wird beim Hochlauf nach Über-

schreiten der Leerlauf-Solldrehzahl

(bei -20 °C ca. 1000/min) die Leerlaufdrehzahl-

regelung gestartet (Funktion Leerlauf-

drehzahlregelung siehe Abschnitt "L").

Der Drosselklappenansteller wird nun über das Steuergerät aktiviert und zieht den Stößel soweit zurück, bis eine der Kühlmitteltemperatur entsprechende Leerlaufdrehzahl erreicht ist.

Das Warmlaufgemisch wird im Leerlauf und leerlaufnahen Bereich durch die vordrosselpositionsabhängige Nadelsteuerung der Leerlaufkorrekturluft beeinflußt.

Bis zum Erreichen der Motorbetriebstemperatur wird das Warmlaufgemisch entsprechend dem im Steuergerät gespeicherten Warmlaufgemisch-Kennfeld in Abhängigkeit der Kühlmitteltemperatur gesteuert. Bei Motorbetriebstemperatur steht die Vordrossel nicht senkrecht, sie ist in Schließstellung angestellt.

K. Leerlauf, Nadelsteuerung Leerlaufkorrekturluft

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	Motor 102

Leerlauf

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

43

Hauptdüse 1. Stufe

70

Leerlaufgemischkanal

71

Leerlaufkraftstoffkanal

72

Reserve Leerlauf

6

Vordrossel

30

Leerlaufluftdüse

31

Korrekturnadel Leerlaufluft

32

Druckfeder

33

Mischrohr (Leerlaufsystem)

34

Leerlaufkraftstoffdüse

39

Leerlaufgemisch-Einstellschraube

Bis auf geringe Unterschiede, die nachfolgend beschrieben sind, ist die Wirkungsweise des Leerlaufsystems gleich wie bei bisherigen Vergasern.

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	Motor 102

Nadelsteuerung Leerlaufkorrekturluft

6 Vordrossel

29 Hebel

30 Leerlaufluftdüse

31 Korrekturnadel Leerlaufluft

32 Druckfeder

33 Mischrohr

34 Leerlaufkraftstoffdüse

35 Betätigungshebel Kraftstoffabschaltung

61 Betätigungsstange Kraftstoffabschaltung

Nadelsteuerung Leerlaufkorrekturluft

Das Leerlaufgemisch wird durch Querschnittveränderung der Leerlaufluftdüse (30) mittels der Korrekturnadel (31) beeinflußt.

Entsprechend dem im Steuergerät gespeicherten Leerlauf-Kennfeld wird die Vordrossel (6) in eine bestimmte Position gedreht. Damit steht die Korrekturnadel (31), die mit der Vordrossel fest verbunden ist, ebenfalls in einer vorgegebenen Stellung.

L. Elektronische Leerlaufdrehzahlregelung

Bei der Leerlaufdrehzahlregelung wird nach einem im Steuergerät gespeicherten Kennfeld die Ist-Leerlaufdrehzahl fortwährend mit der Soll-Leerlaufdrehzahl verglichen. Motordrehzahlabweichungen von >40/min werden mit dem Drosselklappenansteller (Y22/2) korrigiert. Die Leerlauferkennung wird aus dem Potentiometer-Signal des Drosselklappenanstellers und dem Signal des Drosselklappenpotentiometers gebildet.

Die Leerlaufdrehzahl wird abhängig von der Kühlmitteltemperatur, Wählhebel in Fahrstellung eingelegt bei automatischem Getriebe oder Kältekompressor eingeschaltet,

über den gesamten Temperaturbereich auf einem bestimmten Niveau konstant gehalten.Die Gangerkennung bei automatischem Getriebe erfolgt über Buchse 16 des Steuergerätes und Klemme 50 des Startsperrschalters. Die Kältekompressor- "Ein-Erkennung" erfolgt über Buchse 19 des Steuergerätes.

Nach dem Anspringen des Motors ist die Motordrehzahl kurzzeitig etwas höher.

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	Motor 102

Elektronische Leerlaufdrehzahlregelung

a

Ansteuerung Relais (K3) Saugrohrbeheizung

b

Leerlaufsignal für Zündschaltgerät (N1/2)

c

Lambda-Meßsignal (Diagnose, X11)

d

Kühlmitteltemperatursignal

e

O2-Sondensignal

f

Motordrehzahlsignal (TD)

g

Einschaltsignal Klimakompressor

h

Einschaltsignal Fahrstellung (automatisches Getriebe)

i

Abgleichsteckersignal (KAT bzw. RÜF)

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

6

Vordrossel

11

Luftfilter

12

Vergaser

Wird die Soll-Leerlaufdrehzahl überschritten, erhält das "Evakuierungsventil" (96) über Stecker 3 des Drosselklappenanstellers vom Steuergerät (N45) Buchse 9 Stromimpulse. Das Ventil öffnet, der Motorunterdruck wirkt im Membranraum, der Stößel (101) wird soweit zurückgezogen, bis die Soll-Leerlaufdrehzahl erreicht ist.

Wird die Soll-Leerlaufdrehzahl unterschritten, erhält das "Belüftungsventil" (97) über Stecker 8 des Drosselklappenanstellers vom Steuergerät (N45) Buchse 3 Stromimpulse. Der Membranraum wird belüftet, der Stößel (101) fährt soweit aus, bis die Soll-Leerlaufdrehzahl erreicht ist.

M. Hauptdüsensystem 1. Stufe und Beschleunigung

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Übergang auf Hauptdüsensystem 1. Stufe und Beschleunigung

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

43

Hauptdüse 1. Stufe

52

Luftkorrekturdüse mit Mischrohr 1. Stufe

53

Vorzerstäuber 1. Stufe

R8/1

Vergaserbeheizung 2 E-E

6

Vordrossel

30

Leerlaufluftdüse

31

Korrekturnadel Leerlaufluft

34

Leerlaufkraftstoffdüse

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

Das Beschleunigungs-Gemischkennfeld ist im Steuergerät gespeichert. Die Gemischanreicherung beim Beschleunigen erfolgt durch definiertes Schließen der Vordrossel (6) in Abhängigkeit von Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl, Drosselklappenwinkel und Drosselklappen-Öffnungsgeschwindigkeit.

Die zwei letztgenannten Einflußgrößen werden vom Drosselklappenpotentiometer erfaßt und dem Steuergerät über die Buchsen 7, 11, 18 eingegeben.

Bei langsamer Beschleunigung wird die Beschleunigungsanreicherung nicht wirksam, die Übergangsanreicherung bis zum Einsatz der Hauptdüse geschieht ausschließlich über das Schlitz-Bypaßsystem (40).

Beim Beschleunigen wird je nach Intensität der Beschleunigung (Geschwindigkeit der Winkeländerung am Drosselklappenpotentiometer) der Vordrosselsteller mit mehr oder weniger Strom vom Steuergerät angesteuert.

Beschleunigung stark =

großer Strom, Vordrossel schließt mehr

Beschleunigung gering =

kleiner Strom, Vordrossel schließt weniger

Der Unterdruck in der Mischkammer erhöht sich, über Leerlauf-, Bypaß- und Hauptdüsensystem wird nun Kraftstoff gefördert. Nach Beendigung des Beschleunigungsvorganges geht die Vordrossel verzögert wieder in eine Stellung, die dem Gemischkennfeld für konstanten Betrieb entspricht.

N. Bypaßbeheizung

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	Motor 102

Um Vereisungen des Bypaßsystems bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit zu vermeiden, wird das Bypaßsystem mit einem PTC-Heizelement beheizt.

Beim Anlassen erhält das Heizelement Spannung. Bei ca.+60 °C Kühlmitteltemperatur, gesteuert vom Steuergerät, wird die Heizung abgeschaltet. Elektrisch ist das Heizelement parallel zur Saugrohrbeheizung geschaltet.

O. Teillast und Übergang auf Hauptdüsensystem 2. Stufe

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	Motor 102

Teillast und Übergang auf Hauptdüsensystem 2. Stufe

55

Übergangskraftstoffdüse 2. Stufe

73

Übergangsgemischkanal 2. Stufe

74

Kraftstoffzulaufkanal Übergangssystem 2. Stufe

76

Entlastungsbohrung

6

Vordrossel

46

Drosselklappe 2. Stufe

47

Bypaßschlitz 2. Stufe

50

Mischrohr Übergangssystem 2. Stufe

mit Belüftung

Teillast

Die Steuerung des Gemisches bei konstantem Betrieb im Teillastbereich erfolgt über ein im Steuergerät gespeichertes Gemischkennfeld.

Die Informationen Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl, Drosselklappenwinkel bzw. Drosselklappenstillstand werden ständig vom Steuergerät abgefragt.

Entsprechend diesen Daten wird aus dem Gemischkennfeld ein Strom ermittelt und an den Vordrosselsteller gegeben. Die Vordrossel nimmt eine entsprechende Stellung ein.

Übergang auf Hauptdüsensystem 2. Stufe

Die Drosselklappe (46) der 2. Stufe wird abhängig vom Öffnungswinkel der Drosselklappe der 1. Stufe, sowie vom Luftdurchsatz, über die Membrandose (3) der 2. Stufe mit Unterdruck betätigt.

Das Hebelsystem ist so ausgelegt, daß die

2. Stufe erst nach 2/3 geöffneter Drosselklappe der 1. Stufe progressiv öffnet. Beim Schließen der Drosselklappe 1. Stufe wird die 2. Stufe zwangsweise mechanisch über den Hebel (81) geschlossen (Zwangsrücknahme!).

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	Motor 102

Drosselklappenbetätigung

1. und 2. Stufe

3 Membrandose 2. Stufe

9 Vergasergehäuse

27 Drosselklappenhebel

1. Stufe

42 Drosselklappe 1. Stufe

46 Drosselklappe 2. Stufe

78 Anschlagschraube

(Drosselklappen-

Grundeinstellung

1. Stufe)

79 Anschlag für Schub-

betrieb

80 Drehfeder

81, Kunststoffstück (für

82 Verriegelung und

Zwangsrücknehmer

2. Stufe)

83 Betätigungshebel für

Tempomat

84 Leerlaufanschlag-

schraube

87 Betätigungshebel

2. Stufe (mit

Mitnehmergabel)

88 Drehfeder

89 Betätigungsstange

Um einen verzögerungsfreien Übergang von der 1. Stufe bis zum Einsetzen des Hauptdüsensystems der 2. Stufe zu gewährleisten, ist unterhalb der Drosselklappe 2. Stufe (46) ein Bypaßschlitz (47) angeordnet.

Beim Öffnen der Drosselklappe 2. Stufe wird über die Übergangskraftstoffdüse (55), Mischrohr (50) und Kanal (73) Kraftstoffgemisch gefördert (siehe Abschnitt "O").

Die Korrekturluft strömt über die Bohrung im Mischrohr (50) ein.

Damit bei heiß abgestelltem Motor kein Kraftstoff aus dem Bypaßschlitz nachläuft, hat das Mischrohr eine Entlastungsbohrung (76).

P. Vollast

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	Motor 102

Vollast

48

Vorzerstäuber 2. Stufe

49

Vollastanreicherungsrohr 2. Stufe

53

Vorzerstäuber 1. Stufe

77

Entlastungsbohrung

6

Vordrossel

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

42

Drosselklappe 1. Stufe

46

Drosselklappe 2. Stufe

47

Bypaßschlitz 2. Stufe

Bei Vollast wird die Vordrossel vom Vordrosselsteller in eine fast senkrechte Stellung gebracht. Ab einer mittleren Motordrehzahl sind beide Hauptdüsensysteme in Funktion. Bei höherem Luftdurchsatz wird zusätzlich noch über das Vollastanreicherungsrohr (49) Kraftstoff abgesaugt (maximale Leistung!).

Um zu vermeiden, daß bei heiß abgestelltem Motor Kraftstoff aus dem Vollastanreicherungsrohr nachtropft, ist eine Entlastungsbohrung (77) angeordnet.

Q. Schubbetrieb und Motorstop

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	Motor 102

Schubbetrieb und Motorstop

41

Leerlaufgemischaustritt

42

Drosselklappe 1. Stufe

6

Vordrossel

40

Bypaßschlitz 1. Stufe

Schubabschaltung

Bei voller Gasrücknahme wird oberhalb einer Schub-Drehzahlschwelle vom Steuergerät Schubbetrieb erkannt, und die Drosselklappe der 1. Stufe (42) wird vom Drosselklappenansteller verzögert soweit geschlossen, bis der Leerlaufgemischaustritt (41) und der Bypaßschlitz (40) im atmosphärischen Bereich liegen. Die Kraftstofförderung aus dem Leerlauf- und Bypaßsystem ist unterbrochen.

Schubabschaltung ist in Funktion, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

Motordrehzahl höher als Schub-Drehzahlschwelle, z. B.: bei betriebswarmem Motor:

> 1400/min bei mechanischem Getriebe

> 1100/min bei automatischem Getriebe

Schubbetrieb (Gaspedal nicht betätigt!).

Über Buchse 2 wird das Drosselklappenpotentiometer (R24) vom Steuergerät Buchse 18 mit einer Spannung von ca. 5 Volt angesteuert. Durch Widerstandsänderung am Drehpotentiometer erkennt das Steuergerät die Position (Winkelstellung) der Drosselklappe und durch Drehrichtungsänderung am Potentiometer, daß Gas weggenommen wird.

Sobald das Gaspedal ganz losgelassen wird, liegt der Drosselklappenhebel (27) am Stößel (101) des Drosselklappenanstellers (Y22/2) an. Das Steuergerät (N45) erkennt nun aus den beiden Potentiometer-Signalen (Drosselklappenansteller- und Drosselklappenpotentiometer) Leerlauf mit Schubbetrieb. Die Schubabschaltung tritt in Funktion.

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	Motor 102

Schubbetrieb und Motorstop

c

Lambda-Meßsignal (Diagnose, X11)

d

Kühlmitteltemperatursignal

e

O2-Sondensignal

f

Motordrehzahlsignal (TD)

g

Einschaltsignal Klimakompressor

h

Einschaltsignal Fahrstellung (automatisches Getriebe)

i

Abgleichsteckersignal (KAT bzw. RÜF)

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

6

Vordrossel

a

Ansteuerung Relais (K3) Saugrohrbeheizung

b

Leerlaufsignal für Zündschaltgerät (N1/2)

Das Evakuierungsventil (96) erhält über Buchse 3 vom Steuergerät Buchse 9 Spannung. Der Membranraum wird nun etwas verzögert mit Unterdruck beaufschlagt, der Stößel (101) wird ebenfalls verzögert (Schließdämpfung!) so weit zurückgezogen, bis der Leerlaufgemischaustritt (41) und der Bypaßschlitz (40) im atmosphärischen Bereich liegen. Die Kraftstofförderung ist damit unterbrochen.

Beim Unterschreiten der Wiedereinsatzdrehzahl von 1400/min bzw. 1100/min wird die Schubabschaltung aufgehoben und die Leerlaufdrehzahlregelung in Funktion gesetzt, der Motor erhält wieder Kraftstoff.

Motorstop (Nachlaufsicherung)

Beim Ausschalten der Zündung wird die Buchse 13 des Steuergerätes (=Klemme 15 Zündung) stromlos, das Steuergerät erkennt "Motorstop" und steuert über Buchse 9 nach einer Zeitfunktion das Evakuierventil (96) über den Drosselklappenansteller Stecker 3 an. Das Ventil öffnet für ca. 3 Sekunden, und der Membranraum wird mit Unterdruck beaufschlagt. Der weitere Funktionsablauf ist gleich wie bei Schubabschaltung (Evakuierungsventil).

Die Einzugsdauer des Stößels (101) beträgt einige Sekunden (Zeitfunktion), damit wird ein Nachlaufen (Nachdieseln) sicher verhindert. Nach Ablauf der Einzugsdauer wird das Belüftungsventil (97) für einige Sekunden über Stecker 8 des Drosselklappenanstellers vom Steuergerät Buchse 3 angesteuert und der Membranraum belüftet. Der Stößel geht nun wieder ganz nach vorn in Startstellung.

Motorstop-Funktion bei Fahrzeugen mit Steuergerät 006 545 51 32 (großes Fehlererkennungsprogramm).

Wird beim Abstellen des Motors der Stößel (101) des Drosselklappenanstellers (Y22/2) nicht eingezogen (Motorstop), wird dies vom Steuergerät (N45) über das Drosselklappenansteller-Potentiometersignal erkannt.

Um ein Nachlaufen des Motors zu verhindern, wird dann wie bei der Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung, der Vordrosselsteller (Y22/2) für ca. 3 Sekunden mit Strom umgekehrter Polarität angesteuert und durch die Verschlußplatte (45) die Kraftstoffeinfuhr zu sämtlichen Kraftstoffdüsen gesperrt. (Weitere Funktion, siehe Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung).

R. Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung

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	Motor 102

Motorhöchstdrehzahl-Begrenzung (Kraftstoffabschaltung)

61

Betätigungsstange

62

Druckfeder

6

Vordrossel

35

Betätigungshebel

45

Verschlußplatte

Beim Überschreiten der zulässigen Motorhöchstdrehzahl von 6150 50/min erhält der Vordrosselsteller vom Steuergerät Buchse 10 und 12 Strom umgekehrter Polarität. Die Vordrossel (6) wird in senkrechte Stellung gedreht, der Betätigungshebel (35), die Betätigungsstange (61) und die Verschlußplatte (45) für den Düsenstock werden nach oben gezogen. Die Verschlußplatte sperrt damit die Kraftstoffzufuhr aller kraftstofführenden Systeme, die Motordrehzahl sinkt wieder.

Beim Unterschreiten einer Motordrehzahl von 6100/min setzt die Kraftstoffzufuhr wieder ein.

S. Lambda-Regelung (KAT-Fahrzeuge)

0090 - Funktionsbeschreibung: 2 E-E Vergaser                                    
	Kurzbeschreibung, Bauteile, Bauteilanordnung, Funktion                          
	Motor 102

a

Ansteuerung Relais (K3) Saugrohrbeheizung

b

Leerlaufsignal für Zündschaltgerät (N1/2)

c

Lambda-Meßsignal (Diagnose, X11)

f

Motordrehzahlsignal (TD)

g

Einschaltsignal Klimakompressor

h

Einschaltsignal Fahrstellung (automatisches Getriebe)

i

Abgleichsteckersignal (KAT bzw. RÜF)

k

Kühlmitteltemperatursignal für Zündschaltgerät (N1/2)

B11/2

Temperaturfühler Kühlmittel (EZL/KE/2 E-E)

G3/2

O2-Sonde, beheizt

N45

Steuergerät 2 E-E Vergaser

R8

Saugrohrbeheizung

R24

Drosselklappenpotentiometer

Y22/1

Vordrosselsteller

Y22/2

Drosselklappenansteller

6

Vordrossel

8

Vergaser

11

Luftfilter

14

Saugrohr

17

Katalysator

Das im elektronischen Steuergerät (N45) gespeicherte Lambda-Gemischkennfeld wird durch den Abgleichstecker mit Aufschrift "KAT" aktiviert. Das Kennfeld ist auf Lambda=1 ausgelegt.

Die Lambda-Regelung ist bei folgenden Betriebszuständen nicht in Funktion:

Start bei Kühlmitteltemperaturen <+17 °C. Die Regelung setzt dann erst bei ca.+70 °C ein.

Start bei Kühlmitteltemperatur zwischen +17 °C bis +30 °C. Die Regelung wird für ca. eine Minute blockiert.

Beim Beschleunigen, solange die Beschleunigungsanreicherung aktiviert ist.

Bei Schubbetrieb.

Bei Vollast.

Bei den oben genannten Betriebszuständen schaltet die Elektronik (Steuergerät) auf "gesteuerten Betrieb", die Regelung wird unterdrückt. Es werden dann nur fest im Steuergerät gespeicherte Daten zur Steuerung verwendet, die abhängig sind von den verschiedenen Parametern (Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl, Drosselklappenstellung, Geschwindigkeit der Winkeländerung an der Drosselklappe).

Die Signale der O2-Sonde werden über Buchse

8 in das Steuergerät eingegeben. Bei fettem

Gemisch (l=<1) erhält das Steuergerät eine

Spannung > 450 Millivolt, bei magerem

Gemisch eine Spannung < 450 Millivolt.

Das O2-Sondensignal wird im Steuergerät umgesetzt, der Vordrosselsteller erhält mehr oder weniger Strom. Die Vordrossel öffnet oder schließt nur solange, bis das Mischungsverhältnis immer um Lambda 1 pendelt.

Erst dieses Pendeln der Gemischzusammensetzung um Lambda 1 ermöglicht, daß die drei Schadstoffe CO, HC, und NOx im Dreiwege-Katalysator optimal reduziert werden.

T. Steuergerät mit Fehlererkennung

0090 - Funktionsbeschreibung: 2 E-E Vergaser                                    
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	Motor 102

Seit September 1987 (Bosch-Fertigungsdatum 748, Bild) erhielten diese Fahrzeuge ein Steuergerät mit Fehlererkennung. Fehlerhafte Eingangssignale werden vom Steuergerät erkannt und an den Lambda-Meßausgang der Diagnosedose weitergeleitet. Von dort kann die Fehlermeldung mit dem Lambda-Regelungstester abgenommen werden.

Für die Tastverhältnismessung gilt: Motor im Leerlauf, Motoröltemperatur ca. 80 °C und Katalysator auf Betriebstemperatur.

Ab September 1988 wird ein Steuergerät mit erweiterter Fehlererkennung eingebaut.

Erkennungsmerkmale für Steuergeräte mit Fehlererkennung

a) 1. Ausführung

Der angeschlossene Lambda-Regelungstester zeigt bei laufendem Motor und abgezogenem Stecker Temperaturfühler Kühlmittel 30% an.

b) 2. Ausführung

Der angeschlossene Lambda-Regelungstester zeigt bei eingeschaltener Zündung 70% an.

Das Steuergerät mit Fehlererkennung überwacht folgende Signale bzw. Teile:

Drosselklappenpotentiometer.

Drosselklappenansteller-Potentiometer und Fehlfunktionen (Undichtheit, Ventilkleber).

Kühlmitteltemperatursignal.

O2-Sondensignal.

Motordrehzahlsignal (TD).

Drosselklappenansteller-Elektromagnetspulen.

Ansteuerleitung für Relais Saugrohrbeheizung.

Ansteuerleitung für Zündschaltgerät bei Drosselklappenansteller-Störfall.

Abgleichstecker für Steuergerät
2 E-E Vergaser.

Fehleranzeige über Tastverhältnis, mögliche Fehlerursachen, Abhilfe nach Prüftabelle (siehe 07.2-114, Abschnitt "F").

U. Störfallschaltung der Zündung bei Fehlern am Drosselklappenansteller

Allgemeines

Bei Fehlern am Drosselklappenansteller des

Vergasers gibt das Steuergerät des 2 E-E Ver-

gasers an das Zündschaltgerät ein Störfallsignal.

Serieneinsatz: 09/88

Der Zündzeitpunkt wird dadurch abhängig von

der Kühlmitteltemperatur und der Motordrehzahl

bis auf maximal 12° nach OT zurückgenom-

men. Die Zurücknahme des Zündzeitpunktes

erfolgt nur, wenn der Drosselklappenhebel am

Stößel des Drosselklappenanstellers anliegt.

Die Störfallschaltung wird aktiviert bei:

Fehler am Drosselklappenansteller-Potentio-

meter oder der elektrischen Leitungen (Unter-

brechung/Kurzschluß). Fehler am Evakuierungs-

bzw. Belüftungsventil (Kleben der Ventile, Un-

dichtheit).

Bei Kurzschluß an den Drosselklappenan-

steller-Ventilen oder den elektrischen Leitungen.

Die Störfallschaltung wird unterdrückt:

Im Fahrbetrieb, sobald der Drosselklappenhebel

den Stößel vom Drosselklappenansteller nicht

mehr berührt, von ihm abhebt (Teillast, Be-

schleunigung, Vollast). Darüber hinaus, wenn

der Drosselklappenansteller-Stößel im leer-

laufnahen Bereich hängen bleibt, um den Motor-

lauf zu stabilisieren.

Funktionsbeschreibung

a) Normalbetrieb: Bei fehlerfreiem Betrieb des

Motors schaltet das Steuergerät des 2 E-E Ver-

gasers über Buchse 15 den Stecker 4 vom

Zündschaltgerät auf Masse, die Spannung

sinkt auf <0,5 Volt.

b) Störfallbetrieb: Liegt ein Fehler vor, wird

die Masse im Steuergerät des Vergasers unter-

brochen, die Spannung steigt auf

11-14 Volt, und der Zündzeitpunkt wird kühl-

mitteltemperaturabhängig bis auf maximal 12°

nach OT zurückgenommen.

Referenzierte Dokumente