N98.10-2068-09
1 Vorbehandlung
2 Kathodische Tauchlackierung (KTL)
3 KTL-Trockner, 175 °C, 15 min
4 PVC-Nahtabdichtung
5 PVC-Unterbodenschutz
6 Wasserfüller (ESTA)
10 Nahtabdichtung Seitenwand
11 Hohlraumkonservierung
12 Montage
13 Unterboden-, Anbauteile-, Motorraum- und Lackkonservierung
A Manuell
7 Füllertrockner;
Vortrocknen:<100 °C, 10 min, Einbrennen: 160 °C, 20 min
8 1-S-Wasser-Decklackierung (bzw. gängige Decklackierung)
9 Decklacktrockner,
Vortrocknen:<100 °C, 10 min, Einbrennen: 130 °C, 20 min
N98.00-0626-06
Lackaufbau, Schichtdicken
1 Stahlblech, oberflächenbehandelte Bleche
2 Zinkphosphatierung ca. 2,5 g/m2
3 Elektrotauchgrund 22 μm (2 μm)
4 Wasserfüller 25 μm (2 μm)
5 Decklack 35 bis 50 μm
Gesamtlackaufbau (>75 μm)
Im DaimlerChrysler-Werk Düsseldorf wird die Transporterbaureihe Sprinter produziert, die den über viele Jahre erfolgreich gebauten Transporter T1 ablöste.
Vorhergehende Grafiken zeigen die Korrosionsschutzmaßnahmen im Werk Düsseldorf, beginnend bei der Reinigung des Rohbaus bis zur Montage der nunmehr lackierten und geschützten Karosserie.
Der dabei entstandene Lackaufbau ist am Beispiel einer Wartungsklappe dargestellt.
Angegebene Temperaturen beziehen sich auf die Objekttemperatur der Karosserien.
Hohlräume sowie Nähte, Falze und der Unterboden, erhalten durch den Auftrag von Wachs und PVC einen zusätzlichen Korrosionsschutz. Näheres hierzu in den entsprechenden Dokumenten.
In den nachfolgenden Kapiteln bzw. Dokumenten wird dargestellt, wie durch konstruktive Maßnahmen, Fertigungsabläufe, Lackierverfahren und Einsatz spezieller Materialien ein zuverlässiger Korrosionsschutz für den Sprinter erreicht wird.
Zu den Besonderheiten im Werk Düsseldorf zählt das KTL-Tauchbecken, das mit einem Fassungsvermögen von rund 425 m3 zu den größten Europas zählt.
Referenzierte Dokumente
- gf9800p2000a Lackierung/Korrosionsschutz Serienfertigung Allgemeines