P91.60-2953-01
1 Windowbag
R12/16 Zündpille Windowbag, links
R12/17 Zündpille Windowbag, rechts
Der zugehörige Luftschlauch ist im zusammengefalteten Zustand seitlich im Dachrahmen von der A-Säule bis zur C-Säule angeordnet.
P91.60-3129-01
Die Windowbag-Einheit besteht aus einem Hybridgasgenerator mit der Zündpille Windowbag, links bzw. Zündpille Windowbag, rechts und einem Luftschlauch. Der Luftschlauch ist in mehreren Luftkammern unterteilt.
Der Gasgenerator mit der Zündpille Windowbag, links und der Gasgenerator mit der Zündpille Windowbag, rechts sind jeweils an der A-Säule links bzw. rechts angeordnet.
Der Windowbag ergänzt bei einem Seitenaufprall die Wirkung des Sidebags. Er schützt bei einem Seitenaufprall oder bei einer Schrägkollision den Kopfbereich der Front- und der Fondinsassen.
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Im aufgeblasenen Zustand füllt der Windowbag auf der Fahrer-bzw. Beifahrerseite den Raum zwischen den Seitenscheiben und den Fahrzeuginsassen aus.
Er verhindert das Herauspendeln des Kopfes unmittelbar nach einem Aufprall und verringert so die auftretenden Beschleunigungskräfte, die auf den Körper wirken.
Darüber hinaus hält das Luftpolster Glassplitter und andere Gegenstände zurück, die beim Seitenaufprall oder bei einem nachfolgenden Überschlag des Wagens in den Innenraum eindringen könnten.
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Funktion
Das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) gibt einen Zündimpuls an die Zündpille im Hybridgasgenerator. Durch die abbrennende Zündpille wird Festtreibstoff in der Treibstoffkammer entzündet.
In der Treibstoffkammer baut sich ein Überdruck auf. Durch diesen Druck wird eine Berstscheibe zerstört.
Das komprimierte Edelgasgemisch kann aus dem Druckbehälter über die Ausströmöffnungen entweichen. Das ausströmende Gas wird unter hohem Druck in den im Dachrahmen zusammengefalteten verstauten Luftschlauch geleitet.
Der sich nun aufblasende Luftschlauch reißt die Innenverkleidung am seitlichen Dachrahmen auf und tritt in den Innenraum ein.
Nach ca. 25 Millisekunden erreicht der Luftschlauch sein maximales Volumen. Dieses Volumen bleibt für ca. drei bis fünf Sekunden erhalten. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei darauf folgenden Überschlägen die Schutzwirkung ausreichend lang aufrechterhalten bleibt.
Nun beginnt der Druckabbau. Das Gas entweicht über einen Filter aus dem Luftsack. Dieser fällt in sich zusammen.