GF91.60-P-2006B | Frontalaufprall Funktion | 4.2.98 |
TYP 210 bis 30.6.99 mit CODE (290) Windowbag
TYP 210 bis 30.6.99 mit CODE (293) Sidebag im Fond links und rechts
TYP 210 ab 1.6.98 bis 30.6.99 mit CODE (491) USA-Ausführung
TYP 210 ab 1.6.98 bis 30.6.99 mit CODE (498) Japan-Ausführung
TYP 210 ab 1.7.99,
215, 220 bis 31.8.02
P91.60-2696-06
Dargestellt am Typ 202
Mittelschwerer Frontalaufprall
(1. Auslöseschwelle)
a 15 ms
b 100 ms
c 130 ms
t Zeit in ms
Die Abbildung zeigt das zeitliche Verhalten der Gurtstraffer bei einem mittelschweren Frontalaufprall. Die angegebenen Zeiten dienen lediglich zur Veranschaulichung des zeitlichen Ablaufs. Die Werte sind deshalb nur beispielhaft und nicht allgemein gültig im Sinne einer Spezifikation oder eines zwingenden Erfordernisses.
Mittelschwerer Frontalaufprall (Beschrieben am Typ 215)
(1. Auslöseschwelle)
Bei einem mittelschweren Frontalaufprall registriert das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) eine mittlere Verzögerung.
Bei diesem Unfalltyp gewährleistet die Rückhaltefunktion der Sicherheitsgurte in Verbindung mit den Gurtstraffern den bestmöglichen Insassenschutz.
Das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) gibt daher den Zündimpuls nur an:
Die Zündpille Gurtstraffer Fahrer (R12/1) und Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (R12/2)
Die Zündpille Gurtstraffer hinten links (R12/6) und Zündpille Gurtstraffer hinten rechts (R12/7)
Für das Auslösen der Fahrer- und Beifahrergurtstraffer müssen die Insassen angegurtet sein.
Gurtsperrsystem
Überschreitet die Fahrzeugbeschleunigung den Wert von 0,45 g (g = Fallbeschleunigung in m/s2), oder ist die Fahrzeugneigung >27°, steuert der Sensor fahrzeugsensitive Gurtsperre (A60) den Stellmagnet Gurtsperre, vorn links (Y96) und Stellmagnet Gurtsperre, vorn rechts (Y96/1) über die Sitzsteuergeräte an und der Gurtauszug wird blockiert.
Belegung Beifahrerseite
Über die Belegungs- und Kindersitzerkennung, Beifahrersitz (B48) wird der Belegungszustand des Beifahrersitzes erfasst. Bei nicht belegtem Beifahrersitz löst der Airbag und der Gurtstraffer auf der Beifahrerseite nicht aus. Dies gilt auch für einen auf dem Beifahrersitz montierten Kindersitz mit Transponder, der zwar vom Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) erkannt wird, dessen Parametersatz aber nicht programmiert ist.
P91.60-2697-06
Dargestellt am Typ 202
Schwerer Frontalaufprall
(2. Auslöseschwelle)
a 15 ms
b 45 ms
c 50 ms
d 80 ms
e 150 ms
t Zeit in ms
Die Abbildung zeigt das zeitliche Verhalten der Frontairbags und der Gurtstraffer bei einem schweren Frontalaufprall. Die angegebenen Zeiten dienen lediglich zur Verdeutlichung der sehr kurzen Dauer von dem Aufblasen und Entleeren des Frontairbags. Die Werte sind deshalb nur beispielhaft und nicht allgemein gültig im Sinne einer Spezifikation oder eines zwingenden Erfordernisses.
Schwerer Frontalaufprall (Beschrieben am Typ 220)
(2. Auslöseschwelle, 3. Auslöseschwelle)
Bei einem schweren Frontalaufprall registriert das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) eine starke Verzögerung.
Bei diesem Unfalltyp gewährleistet die Rückhaltefunktion der Frontairbags und der Sicherheitsgurte in Verbindung mit den Gurtstraffern den bestmöglichen Insassenschutz.
Das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) gibt den Zündimpuls nur an die:
Zündpille Airbag Fahrer (R12/3)
Zündpille 1 Airbag Beifahrer (R12/4)
Zündpille Gurtstraffer Fahrer (R12/1)
Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (R12/2)
Zündpille Gurtstraffer hinten links (R12/6)
Zündpille Gurtstraffer hinten rechts (R12/7)
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Falls aufgrund der Unfallschwere erforderlich, gibt das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) den Zündimpuls zusätzlich an die Zündpille 2 Airbag Beifahrer (R12/5).
Belegung Beifahrersitz
Über die Belegungs- und Kindersitzerkennung, Beifahrersitz (B48) wird der Belegungszustand des Beifahrersitzes erfasst.
Bei nicht belegtem Beifahrersitz lösen Airbag, Sidebag und Gurtstraffer auf der Beifahrerseite nicht aus. Dies gilt auch für einen auf dem Beifahrersitz montierten Kindersitz mit Transponder, der zwar vom Steuergerät erkannt wird, aber nicht programmiert ist.
Schutz für nichtangegurtete Fahrzeuginsassen
(nur USA-Ausführung Code 491)
Bei diesen Fahrzeugen wird eine Gurtschloßabfrage (Fahrersitz, Beifahrersitz) durchgeführt.
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Fahrerseite:
Bei nicht gesteckter Schlosszunge wird bei überschreiten der 1. Auslöseschwelle der Fahrer-Airbag ausgelöst.
Beifahrerseite:
Bei nicht gesteckter Schlosszunge wird, wenn die Sitzbelegungserkennung den Beifahrersitz als belegt erkennt, bei überschreiten der 1. Auslöseschwelle der Beifahrer-Airbag ausgelöst (Typ 220 nur Zündstufe 1).
Referenzierte Dokumente
- gf9160p2004b Heckaufprall Funktion