GF83.70-L-2002VA | Heizbetrieb beenden Funktion | 26.9.00 |
TYP 414.700
mit CODE (HZ6) Warmwasserzusatzheizung mit Zeitschaltuhr
mit CODE (HY1) Funkfernbedienung für Zusatzheizung
L83.70-0009-06
1 Wassermantel
2 Kühlmitteleingang
3 Kühlmittelausgang
4 Wärmetauscher
5 Brennkammer mit Flammrohr
6 Steckverbindung Hauptleitungssatz an STH
7 Steckverbindung STH im Elektrikkasten
8 Steckverbindung an Heizwasserumwälzpumpe
A6 Standheizung (STH)
A6m1 Brennluftgebläse
A6n1 Steuergerät Standheizung
A6r1 Glühstift
A6r2 Überhitzungsfühler NTC- Widerstand
A6r3 Temperaturfühler NTC-Widerstand
A6r4 Flammfühler PTC-Widerstand
A8/3 Sender Funkfernbedienung STH
M46/1 Kraftstoffdosierpumpe STH
N34 Schaltuhr Standheizung
Das normale, nicht von einer Störung ausgelöste, Ende des Heizbetriebes kann manuell an der Schaltuhr Standheizung (N34), mit dem Sender Funkfernbedienung (A8/3) oder selbsttätig nach Ablauf der maximalen Heizzeit (2 Stunden) ausgelöst werden.
Heizbetreib manuell oder selbsttätig beenden
1 Die Verbrennung ist stabil. Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) und das Brennluftgebläse (A6m1) fördern mit ihrer niedrigsten Leistung.
2 Das Ende des Heizbetriebs wird manuell oder selbsttätig ausgelöst.
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen. Das Heizungsgebläse (M2) wird ausgeschaltet.
4 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Brennraumes (ca.120s) setzt ein.
Sonderfall: Erfolgte bis zum Ausschalten noch keine Brennstofförderung oder befindet sich das Gerät in der Regelpause, wird es ohne Nachlauf stillgesetzt.
5 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpmupe (M13/2) werden ausgeschaltet. Der Heizbetrieb ist beendet.
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Der Start des Heizbetriebes kann durch folgende Fehler abgebrochen werden:
Defekt des Flammfühlers (A6r4)
Fehlende Flammbildung
Während des Heizbetriebes können folgende Vorgänge zum vorzeitigen Ende des Heizbetriebes führen:
Überhitzung,
Unter- oder Überspannung
Flammabbruch
Defekt an einem Bauteil des Heizgeräts
Wenn das Ende des Heizbetriebes durch eine Störung ausgelöst wird, erfolgt eine Störabschabschaltung.
Diese kann, nach Beseitigung der Fehlerquelle, durch Aus- und Einschalten der Standheizung aufgehoben werden. Nach spätestes 10 erfolglosen Startversuchen erfolgt eine Störverriegelung. Diese Störverriegelung wird durch Löschen des Fehlerspeichers im Steuergerät STH (A6n1) aufgehoben.
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Nicht erfolgte Flammenbildung
1 Nachdem die Sicherheitszeit beendet ist, wird eine Abfrage über den Flammfühler (A6r4) durchgeführt.
2 Der Flammfühler (A6r3) meldet "kalt".
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) und das Heizungsgebläse (M2) werden ausgeschaltet.
4 Die Nachlaufzeit zur Spülung des Brennraumes setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft während des Nachlaufes in Stufe "KLEIN".
5 Die Nachlaufzeit ist beendet. Die Startwiederholung beginnt. Der Glühstift (A6r1) wird eingeschaltet und der neue Startvorgang mit ca. 50 s Vorglühzeit, 90 s Sicherheitszeit und der Abfrage des Flammfühlers (A6r4) beginnt.
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6 Der Flammfühler (A6r4) meldet erneut "kalt". Das Steuergerät Standheizung (A6n1) leitet nun eine Störabschaltung ein.
7 Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) und das Heizungsgebläse (M2) werden ausgeschaltet.
8 Die Nachlaufzeit zur Spülung des Brennraums setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollastbetrieb.
9 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpumpe (M13/2) werden ausgeschaltet.
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Überhitzung des Heizgerätes
1 Das Heizgerät arbeitet in Stufe "KLEIN" oder "GROSS".
2 Die Kühlmittel-Temperatur steigt über 130 °C an und erreicht damit einen unzulässigen Temperaturwert.
3 Das Steuergerät Standheizung (A6n1) erkennt die Überhitzung, unterbricht zum Schutz des Heizgerätes den Stromkreis der Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) und löst eine Störabschaltung aus.
4 Das Heizungsgebläse (M2) wird ausgeschaltet.
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5 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Brennraumes setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft ca. 35 s in Stufe "KLEIN"und ca. 95 s in Stufe "GROSS".
6 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpumpe (M13/2) werden ausgeschaltet.
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Unter- oder Überspannung während des Heizbetriebes
1 Das Heizgerät arbeitet in Stufe "KLEIN" oder "GROSS".
2 Das Steuergerät Standheizung (A6n1) erkennt eine Störung in der Spannungsversorgung.
2.1 Sinkt die Spannung für mindestens 20 s unter ca. 10,2 V:
Das Steuergerät leitet eine Störabschaltung zum Schutz vor einer Batterieentleerung ein.
2.2 Steigt die Spannung für mindestens 20 s über ca. 15,9 V:
Das Steuergerät Standheizung (A6n1) leitet eine Störabschaltung zum Schutz der elektrischen und elektronischen Heizungs-Bauteile ein.
3 Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen.
4 Das Heizungsgebläse (M2) wird ausgeschaltet.
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5 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Brennraumes setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft ca. 35 s in Stufe "KLEIN" und ca. 95 s in Stufe "GROSS".
6 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpumpe (M13/2) werden ausgeschaltet.
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Flammabbruch oder Defekt des Flammfühlers
1 Das Heizgerät arbeitet in Stufe "KLEIN" oder "GROSS".
2 Der Flammfühler (A6r4) meldet "kalt". Diese Meldung kann wegen unzureichender Kraftstoff- oder Brennluftzufuhr oder wegen eines Defektes vom Flammwächter verursacht werden.
3 Das Steuergerät Standheizung (A6n1) leitet für ca. 90 s einen Startversuch zur erneuten Flammbildung und somit zur Fortsetzung der Verbrennung ein.
4 Der Flammfühler (A6r4) überwacht den Startversuch.
4.1 Der Flammfühler (A6r4) meldet innerhalb des 90 s dauernden Startversuchs "heiß" = erneute Flammbildung und somit Fortsetzung der Verbrennung.
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4.2 Der Flammfühler (A6r4) meldet nach Ablauf des 90 s dauernden Startversuchs: "kalt" = keine Flammbildung und somit keine Fortsetzung der Verbrennung.
Das Steuergerät Standheizung (A6n1) leitet eine Störabschaltung ein.
Der Glühstift (A6r1), die Kraftstoffdosierpumpe (M46/1) und das Heizungsgebläse (M2) werden sofort ausgeschaltet.
Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Brennraumes setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft während des Nachlaufes ca. 35 s in Stufe "KLEIN" und ca. 95 s in Stufe "GROSS".
Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpumpe (M13/2) werden ausgeschaltet.
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Defekt der Kühlmitteltemperaturerfassung
Die Kühlmitteltemperaturerfassung wird intern vom Steuergerät Standheizung (A6n1) ständig überwacht.
1 Heizgerät arbeitet in Stufe "KLEIN oder "GROSS".
2 Das Steuergerät (A6n1) erkennt eine Fehlfunktion der Kühlmitteltemperaturerfassung. Das Temperatursignal hat den Temperaturerfassungsbereich überschritten.
3 Das Steuergerät (A6n1) löst zum Schutz des Heizgerätes eine Störabschaltung ein.
4 Die Kraftstoffdosierpumpe (M46/2) wird ausgeschaltet und somit die Verbrennung unterbrochen.
5 Das Heizungsgebläse (M2) wird ausgeschaltet.
6 Die Nachlaufzeit zur Kühlung des Heizgerätes und zur Spülung des Brennraumes setzt für ca. 120 s ein. Das Brennluftgebläse (A6m1) läuft ca. 35 s im Teillast- und ca. 95 s im Vollast-Betrieb.
7 Die Nachlaufzeit ist beendet. Das Brennluftgebläse (A6m1) und die Heizwasserumwälzpumpe (M13/2) werden ausgeschaltet.
Referenzierte Dokumente
- gf8370l2100va Heizgerät Zusatzheizung Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf8370l4022va Vorwahluhr Anordnung/Aufgabe/Aufbau
- gf8370l4057va Funkfernbedienung Zusatzheizung Aufgabe/Aufbau
- gf8375l2103va Zusatzpumpe Heizwasser Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion