gf8210p3050ce

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

Typ gf · Thema 82.10 · Version 0105 · 2012-03-12

Gültig für: TYP 204.0 /2 mit CODE (614) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht mit CODE (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch mit CODE (618) Bi-Xenon Scheinwerfer mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr) ab Modell-J. 2009 /AEJ 08 TYP 204.0 /2 mit CODE (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent ab Modell-J. 2012 /AEJ 11 MOPF TYP

Einordnung

Funktionsgruppe 3 Aufbau › 82 Elektrische Anlage, Aufbau › 82.10 Außenbeleuchtung — Baureihe 204 (Baumuster 0**, 2**, 3**, 9**)

GF82.10-P-3050CE

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

12.3.12

TYP 204.0 /2
mit CODE (614) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch
mit CODE (618) Bi-Xenon Scheinwerfer
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)
ab Modell-J. 2009
/AEJ 08

TYP 204.0 /2
mit CODE (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent
ab Modell-J. 2012
/AEJ 11 MOPF

TYP 204.3
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)
mit CODE (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent

TYP 204.9
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)

TYP 204.9
mit CODE (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent
ab Modell-J. 2013
/MOPF 12

Funktionsvoraussetzungen allgemein

Keine Über- oder Unterspannung
(Betriebsspannungsbereich U 7 17,5 V)

Abblendlicht Ein

Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" gesetzt

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Das Steuergerät CDI (N3/9) (bei Dieselmotor) oder das Steuergerät ME (N3/10) (bei Benzinmotor) sendet das Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" über Fahrwerk-CAN (CAN E) an das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn (N10/1) und an die Multifunktionskamera (A40/11) (bei Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent).

Das Steuergerät SAM vorn sendet diese Signale bei Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.9 bis 31.5.12 über Frontbereich-CAN (CAN G) an das Steuergerät Xenon-Licht links (E1n1) an der Leuchteinheit vorn links (E1) und an das Steuergerät Xenon-Licht rechts (E2n1) an der Leuchteinheit vorn rechts (E2) oder bei Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12 an das Steuergerät Scheinwerfer (N71/1).

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Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung allgemein

Die Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung ermöglichen eine optimale Fahrbahnausleuchtung bei unterschiedlichen Fahr- und Witterungsverhältnissen.

Dies erfolgt durch das Erhöhen der Lichtleistung und durch gezieltes Ansteuern zusätzlicher Lichtquellen und verschiedener Aktoren in den Leuchteinheiten vorn.

Während der Ansteuerung der Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung ist die Fahrlichtansteuerung aktiv, die im Dokument "Fahrlichtansteuerung Funktion" beschrieben ist.

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Die Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung umfassen folgende Teilfunktionen:

Funktionsablauf Abbiegelicht
(bei Code (619) Abbiegelicht bzw. Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Funktionsablauf aktives Kurvenlicht
(bei Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Funktionsablauf aktive Lichtverteilung
(bei Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr) bzw. Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Abbiegelicht

(bei Code (619) Abbiegelicht bzw. Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Richtungsblinken aktiv und Geschwindigkeit v < 40 km/h
(außer Code (494) USA-Ausführung) oder
Geschwindigkeit v < 60 km/h (bei Code (494) USA-Ausführung) oder
Lenkwinkel erkannt und Geschwindigkeit v < 70 km/h

Kurvenradius r 80 m

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Funktionsablauf Abbiegelicht

(bei Code (619) Abbiegelicht bzw. Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Das Abbiegelicht verbessert die Ausleuchtung des kurveninneren Fahrbahnrandes.

Typ 204.0/2 bis 30.11.09:

Zur Ausgabe der Funktion steuert das Steuergerät SAM vorn den Nebelscheinwerfer links (E5/1) und den Nebelscheinwerfer rechts (E5/2) im Stoßfänger vorn an. Ab 1.12.09 entfällt diese Funktion.

Das Auswerten aller relevanten Informationen, die daraus resultierende Ansteuerung und ggf. erforderliche Fehlerbehandlungen erfolgen durch das Steuergerät SAM vorn.

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Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9:

Das Abbiegelicht wird über das Abbiegelichts links (E1e9) in der Leuchteinheit vorn links und das Abbiegelichts rechts (E2e9) in der Leuchteinheit vorn rechts ausgegeben.

Bei Typ 204.9 bis 31.5.12 steuert das Steuergerät Xenon-Licht links das Abbiegelichts links und das Steuergerät Xenon-Licht rechts das Abbiegelichts links an.

Das Auswerten aller relevanten Informationen, die daraus resultierende Ansteuerung und ggf. erforderliche Fehlerbehandlungen erfolgen durch das Steuergerät Xenon-Licht links.

Die Steuergeräte Xenon-Licht arbeiten in Master-Slave-Kombination und kommunizieren über Frontbereich-CAN miteinander. Das Steuergerät Xenon-Licht links übernimmt die Master-Funktion und synchronisiert das Steuergerät Xenon-Licht rechts. Das Steuergerät SAM vorn sendet alle relevanten Informationen über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Xenon-Licht links.

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Bei Typ 204.0/2/3, Typ 204.9 ab 1.6.12 steuert das Steuergerät Scheinwerfer die Abbiegelichter in den Leuchteinheiten vorn an.

Das Auswerten aller relevanten Informationen, die daraus resultierende Ansteuerung und ggf. erforderliche Fehlerbehandlungen erfolgen durch das Steuergerät Scheinwerfer.

In der weiteren Beschreibung wird anstelle der Begriffe Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht nur noch der Begriff Abbiegelicht verwendet.

Die direkten Eingangsgrößen für die Abbiegelichtansteuerung sind der Lenkwinkel, erfasst vom Lenkwinkelsensor (N49), und die Funktion Richtungsblinken, definiert durch die Schalterstellung des Kombischalters (S4), denn sie beschreiben den Richtungswunsch des Fahrers.

Die Fahrzeuggeschwindigkeit beeinflusst das Ansteuerverhalten der Abbiegelichtansteuerung.

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Bei langsamer Fahrt ist ein niedriger Einschaltpunkt nötig, damit die Abbiegelichtansteuerung im Stadtverkehr frühzeitig aktiviert wird.

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

P82.10-6708-75

Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Abbiegelichtansteuerung

A Lichtkegel Abblendlicht

B Lichtkegel Abbiegelicht

Die Daten des Lenkwinkelsensors und die Schalterstellung des Kombischalters liest das Steuergerät Mantelrohrmodul (N80) direkt ein und sendet diese über Fahrwerk-CAN.

Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird aus den Raddrehzahlen berechnet.

Hierfür sendet das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4) entsprechende Daten über Fahrwerk-CAN.

Das Kombiinstrument (A1) berechnet die anzuzeigende Fahrzeuggeschwindigkeit und sendet diese über Innenraum-CAN (CAN B) und über Fahrwerk-CAN.

Es wird grundsätzlich nur ein Abbiegelicht angesteuert, bei Vorwärtsfahrt das kurveninnere und bei Rückwärtsfahrt das kurvenäußere. Durch den schnellen Wechsel des Lenkradeinschlages oder der Anforderung Richtungsblinken können kurzzeitig beide Abbiegelichter aufleuchten. Das An- und Ausschalten des entsprechenden Abbiegelichts erfolgt gedimmt.

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Die Anforderung durch die Funktion Richtungsblinken hat unterhalb einer Geschwindigkeit von v = 40 km/h gegenüber der Anforderung durch das Erkennen des Lenkwinkels eine höhere Priorität, um bei eingeschlagenem Lenkrad und entgegengesetzter Abbiegerichtung die Ausleuchtung des kurveninneren Fahrbahnrandes zu gewährleisten (Situation Kreisverkehr).

Bei eingelegtem Rückwärtsgang werden nur die Daten des Lenkwinkelsensors ausgewertet.

Der Status "Rückwärtsgang eingelegt" wird wie folgt definiert.

Fahrzeuge mit Getriebe 711, 716:

Das Einlegen des Rückwärtsgangs wird über den Status des Schalters Rückfahrleuchte (S16/2) definiert. Das Steuergerät SAM vorn liest den Status des Schalters Rückfahrleuchte direkt ein.

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Fahrzeuge mit Getriebe 722:

Die Anforderung Fahrstufe "R" einlegen wird durch die entsprechende Wählhebelstellung definiert.

Das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul (N15/5) sendet die Wählhebelstellung über Antriebs-CAN (CAN C), Steuergerät CDI oder Steuergerät ME und Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.

Im Steuergerät SAM vorn sind zwei Mikroprozessoren verbaut, einer zur Steuerung der Grundfunktionen, z. B. der Außenbeleuchtung, und der zweite zur Steuerung der Zentralgateway-Funktionen. Beide Prozessoren kommunizieren intern über Innenraum-CAN miteinander.

Der Mikroprozessor zur Steuerung der Zentralgateway-Funktionen generiert aus der eingehenden Information das von der Getriebevariante unabhängige Signal "Rückwärtsgang eingelegt".

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Typ 204.0/2 bis 30.11.09:

Das Steuergerät SAM vorn liest alle relevanten Informationen ein, wertet diese aus und steuert das entsprechende Abbiegelicht an.

Typ 204.9 bis 31.5.12:

Das Steuergerät SAM vorn sendet alle relevanten Informationen über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Xenon-Licht links.

Das Steuergerät Xenon-Licht links wertet diese aus und synchronisiert als Master das Steuergerät Xenon-Licht rechts. Anschließend steuert das jeweilige Steuergerät Xenon-Licht das entsprechende Abbiegelicht an.

Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12:

Das Steuergerät SAM vorn sendet alle relevanten Informationen über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.

Das Steuergerät Scheinwerfer wertet diese aus und steuert das entsprechende Abbiegelicht an.

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Bei gleichzeitiger Anforderung der Funktion Abbiegelicht durch den erkannten Lenkwinkel und die Funktion Richtungsblinken wird die Ansteuerempfindlichkeit heraufgesetzt. Das entsprechende Abbiegelicht wird schon bei einem erkannten Kurvenradius von r 450 m angesteuert.

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Bei plötzlichem Entfallen der Funktionsanforderung bleibt das entsprechende Abbiegelicht für eine Haltezeit von ca. t = 2 s eingeschaltet und wird innerhalb von t = 2 s gedimmt ausgeschaltet.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen aktives Kurvenlicht

(bei Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Funktion "Intell. Light System" im Menü "Einstell.", "Licht" im Kombiinstrument aktiviert

Fahrzeug in Vorwärtsbewegung

Funktion erweitertes Nebellicht (bei Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)) deaktiviert

Funktionsablauf aktives Kurvenlicht

(bei Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr))

Das dynamische Kurvenlicht verbessert die Fahrbahnausleuchtung bei Kurvenfahrt. Hierfür wird der Abblendlichtkegel horizontal in Richtung Kurvenmittelpunkt geschwenkt.

Als Basis dient ein konventioneller Bi-Xenon-Scheinwerfer, dessen Scheinwerfereinsatz schwenkbar in einem Halterahmen gelagert ist. Beim Einlenken in eine Kurve wird der kurveninnere Scheinwerfereinsatz bis zu α = 15 °, der kurvenäußere Scheinwerfereinsatz bis zu α = 7,5 ° geschwenkt.

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

P82.10-6709-75

Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion dynamisches Kurvenlicht

A Lichtkegel Abblendlicht

C Lichtkegel dynamisches Kurvenlicht

Die Funktion dynamisches Kurvenlicht ist abhängig von folgenden Steuergrößen:

– Lenkwinkel

– Fahrzeuggeschwindigkeit

– Gierverhalten (Eigenbewegung) des Fahrzeugs

Die direkte Eingangsgröße ist der Lenkwinkel, die Fahrzeuggeschwindigkeit beeinflusst das Regelverhalten der Funktion (Übersetzung Lenkwinkel zu Schwenkwinkel).

Bei niedriger Fahrzeuggeschwindigkeit ist eine kleinere Übersetzung notwendig, damit das Lichtbild nicht zu nervös wirkt (z. B. im Stadtverkehr).

Bei mittleren Fahrzeuggeschwindigkeiten erfolgen direkte Reaktionen auf relativ kleine Lenkwinkeländerungen und bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten werden diese Reaktionen wieder stärker gedämpft.

Um die natürlichen Pendelbewegungen des Fahrzeugs bei Geradeausfahrt auszugleichen, ist ein Bereich mit geringerer Empfindlichkeit und stärkerer Dämpfung vorgesehen (ca. 6 ° Lenkwinkel).

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Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Fahrwerk-CAN.

Das Steuergerät Mantelrohrmodul sendet die Daten des Lenkwinkelsensors und das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm sendet die Informationen zur Eigenbewegung des Fahrzeugs über Fahrwerk-CAN.

Das Gierverhalten des Fahrzeugs wird vom Sensor Drehgeschwindigkeit, Quer- und Längsbeschleunigung (B24/15) erfasst. Dieser ist bei Typ 204.9, Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.0/2 ab 1.3.11 und Typ 204.3 mit Code (233) DISTRONIC PLUS, Code (237) Aktiver Totwinkel-Assistent bzw. Code (238) Aktiver Spurhalte-Assistent, Typ 204.077/277/377 als separates Bauteil ausgeführt und kommuniziert über Fahrdynamik-CAN (CAN H) mit dem Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm. Bei Fahrzeugen, für die die oben genannte Einschränkung nicht zutrifft, ist der Sensor Drehgeschwindigkeit, Quer- und Längsbeschleunigung in das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm integriert.

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Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Fahrwerk-CAN.

Das Steuergerät SAM vorn empfängt alle relevanten Informationen und sendet diese über Frontbereich-CAN an die Steuergeräte Xenon-Licht oder an das Steuergerät Scheinwerfer.

Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.9 bis 31.5.12:

Das Steuergerät Xenon-Licht links steuert den Stellmotor aktives Kurvenlicht links (E1m2) direkt an. Das Steuergerät Xenon-Licht rechts steuert den Stellmotor aktives Kurvenlicht rechts (E2m2) direkt an.

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Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12:

Das Steuergerät Scheinwerfer steuert den Stellmotor aktives Kurvenlicht links über Scheinwerfer-LIN links (LIN G1) und den Stellmotor aktives Kurvenlicht rechts über Scheinwerfer-LIN rechts (LIN G2) an.

Die momentane Position der Stellmotoren aktives Kurvenlicht und auftretende Fehler, z. B. Kurzschlüsse oder Unterbrechungen, werden an das entsprechende Steuergerät zurückgemeldet.

Bei defekter Kurvenlichtansteuerung werden die Scheinwerfereinsätze, wenn möglich, in Mittellage geschwenkt. Die aktuelle Position der Scheinwerfereinsätze wird über die Signale des Positionssensors aktives Kurvenlicht links (E1b1) und des Positionssensors aktives Kurvenlicht rechts (E2b1) definiert.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung aktive Lichtverteilung

(bei Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr) bzw. Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

Fahrzeug in Vorwärtsbewegung

Funktionsablauf aktive Lichtverteilung

(bei Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr) bzw. Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

Die aktive Lichtverteilung umfasst folgende Unterfunktionen:

Funktionsablauf Autobahnlicht

Funktionsablauf erweitertes Nebellicht

Funktionsablauf Adaptives Fernlicht
(bei Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

Die Funktionen werden beispielhaft am Linkslenker-Fahrzeug beschrieben.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Autobahnlicht

Funktion "Intell. Light System" im Menü "Einstell.", "Licht" im Kombiinstrument aktiviert

Funktion erweitertes Nebellicht inaktiv

Kurvenradius r 800 m

Funktionsablauf Autobahnlicht

Das Autobahnlicht verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahn durch das Erhöhen der Reichweite des Abblendlichts, ohne den vorausfahrenden Verkehr zu blenden.

Realisiert wird diese Funktion durch vertikales Auslenken des Lichtkegels und Erhöhen der Lichtleistung.

Das Autobahnlicht wird bei autobahn- bzw. schnellstraßentypischen Geschwindigkeiten aktiviert.

Bei Regen wird die Funktion Autobahnlicht deaktiviert.

Die Regenerkennung erfolgt durch das Auswerten des Scheibenwischersignals (Scheibenwischer außerhalb der Parkposition).

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Wenn sich der Scheibenwischer weniger als

t = 600 ms in der Park-Position befindet, wird dies als Dauerwischen gewertet. Regen wird erkannt, wenn die Funktion Dauerwischen für t > 2 min aktiv ist.

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

P82.10-6710-75

Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion Autobahnlicht

A Lichtkegel Abblendlicht

D Lichtkegel Autobahnlicht

Die Funktion Autobahnlicht ist abhängig von folgenden Steuergrößen:

– Lenkradwinkel

– Fahrzeuggeschwindigkeit

– Gierverhalten des Fahrzeugs

Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Fahrwerk-CAN.

Das Steuergerät Mantelrohrmodul sendet die Daten des Lenkwinkelsensors und das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm sendet Informationen zur Eigenbewegung des Fahrzeugs über Fahrwerk-CAN.

Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Fahrwerk-CAN.

Das Steuergerät SAM vorn empfängt alle relevanten Informationen und sendet diese über Frontbereich-CAN an die Steuergeräte Xenon-Licht oder an das Steuergerät Scheinwerfer.

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Ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von v = 90 km/h und einem Kurvenradius von r > 800 m für mehr als s = 2,5 km Fahrstrecke wird die Lichtleistung der Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät links (E1e10) und der Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät rechts (E2e10) vom entsprechenden Steuergerät Xenon-Licht oder vom Steuergerät Scheinwerfer linear bis auf
P = 38 W erhöht.

Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.9 bis 31.5.12:

Ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von v = 110 km/h und einem Kurvenradius von r > 800 m für mehr als s = 1 km Fahrstrecke steuert das Steuergerät Xenon-Licht links zusätzlich den Stellmotor Leuchtweitenregulierung links (E1m1) an.

Der Scheinwerfereinsatz der Leuchteinheit vorn links wird angehoben und dadurch die Reichweite des Abblendlichts erhöht. Die maximale Anhebung wird bei v = 130 km/h erreicht.

Fällt die Fahrzeuggeschwindigkeit auf unter v = 80 km/h ab, wird die Funktion Autobahnlicht deaktiviert.

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Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12:

Ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von v = 110 km/h und einem Kurvenradius von r > 800 m für mehr als s = 1 km Fahrstrecke steuert das Steuergerät Scheinwerfer den Stellmotor Lichtverteilung links (E1m3) über Scheinwerfer-LIN links an.

Die Position der Blende, die den Lichtkegel der Xenon-Lampe teilweise abdeckt, wird entsprechend verändert und dadurch die Reichweite des Abblendlichts erhöht. Die maximale Freigabe des Lichtkegels der Xenon-Lampe wird bei v = 130 km/h erreicht.

Fällt die Fahrzeuggeschwindigkeit auf unter v = 80 km/h ab, wird die Funktion Autobahnlicht deaktiviert.

Die momentane Position der Stellmotoren Lichtverteilung und auftretende Fehler, z. B. Kurzschlüsse oder Unterbrechungen, werden an das Steuergerät Scheinwerfer zurückgemeldet.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen erweitertes Nebellicht

Funktion "Intell. Light System" im Menü "Einstell.", "Licht" im Kombiinstrument aktiviert

Nebelschlusslichtansteuerung aktiv

Funktionsablauf erweitertes Nebellicht

Das erweiterte Nebellicht verbessert die Ausleuchtung der Fahrbahnränder und verringert die Eigenblendung.

Es wird bei stadtverkehrs- und landstraßentypischen Geschwindigkeiten aktiviert.

Der Lichtkegel der Xenon-Lampe in der fahrbahninneren Leuchteinheit vorn wird bei Fahrzeuggeschwindigkeiten unterhalb von v = 70 km/h angehoben und nach außen gelenkt.

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

P82.10-6711-75

Schematische Darstellung Lichtverteilung bei aktiver Funktion erweitertes Nebellicht

A Lichtkegel Abblendlicht

E Lichtkegel erweitertes Nebellicht

Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status und die Fahrzeuggeschwindigkeit über Fahrwerk-CAN.

Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.9 bis 31.5.12:

Der Scheinwerfereinsatz der fahrbahninneren Leuchteinheit vorn wird angehoben und um α = 8 ° nach außen geschwenkt.

Die Eigenblendung wird reduziert und die seitliche Fahrbahnausleuchtung verbessert.

Das Steuergerät Xenon-Licht links steuert hierfür den Stellmotor Leuchtweitenregulierung links und den Stellmotor aktives Kurvenlicht links direkt an.

Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12:

Der Scheinwerfereinsatz der fahrbahninneren Leuchteinheit wird um α = 8 ° nach außen geschwenkt und die Lichtverteilung des Abblendlichts verändert.

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Das Steuergerät Scheinwerfer steuert hierfür den Stellmotor aktives Kurvenlicht links und den Stellmotor Lichtverteilung links über Scheinwerfer-LIN links an.

Durch das Ansteuern des Stellmotors Lichtverteilung links wird der nach rechts ansteigende Teil der Hell-Dunkel-Grenze abgedeckt.

Die Eigenblendung wird reduziert und die seitliche Fahrbahnausleuchtung verbessert.

Bei aktiver Funktion erweitertes Nebellicht wird die Funktion dynamisches Kurvenlicht deaktiviert.

Wenn während des erweiterten Nebellichts die Funktion Fernlicht angefordert wird, bleibt die Position des Scheinwerfereinsatzes erhalten.

Bei Fahrzeugen ab 1.12.09 werden der Scheinwerfer Tagfahrlicht links (E1/3) und der Scheinwerfer Tagfahrlicht rechts (E2/3) wegen der möglichen Eigenblendung abgeschaltet.

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Unter folgenden Bedingungen wird die Funktion erweitertes Nebellicht deaktiviert:

– Ausfall einer Leuchteinheit (Abblendlicht)

– Fehlfunktionen eines Stellmotors

Bei der Prüfung und der Einstellung der Leuchteinheiten vorn darf die Funktion erweitertes Nebellicht nicht aktiv sein.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Adaptives Fernlicht
(bei Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

Funktion über das Kombiinstrument aktiviert

Kombischalter in Stellung "Fernlicht"

Schalter Außenbeleuchtung (S1) in Stellung "A"

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 40 km/h

Multifunktionskamera meldet "Dunkelheit erkannt"

Funktionsablauf Adaptives Fernlicht
(bei Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent)

Die Funktion Adaptives Fernlicht ist eine Assistenzfunktion.

Die Leuchtweite des Fahrlichts wird durch das Ansteuern verschiedener Aktoren in den Leuchteinheiten vorn auf die Entfernung des nächsten vorausfahrenden oder entgegenkommenden Verkehrsteilnehmers angepasst.

Wenn kein Verkehrsteilnehmer wahrgenommen wird, aktiviert die Funktion Adaptives Fernlicht automatisch das Fernlicht.

Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung Funktion

P82.10-6753-74

A Lichtkegel Abblendlicht (ca. s = 65 m)

F Lichtkegel Abblendlicht bei Optischer Leuchtweitenregulierung
(maximal s = 300 m)

G Lichtkegel Automatisches Fernlicht

Die Auswahl der Funktion erfolgt über die Bedienebene im Kombiinstrument. Das Kombiinstrument sendet den entsprechenden Status über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.

Das Steuergerät Mantelrohrmodul sendet die Schalterstellung des Kombischalters über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.

Das Steuergerät SAM vorn liest den Status des Schalters Außenbeleuchtung ein.

Nach dem Auswerten aller Funktionsvoraussetzungen sendet das Steuergerät SAM vorn die Freigabe der Funktion Adaptives Fernlicht über Fahrwerk-CAN an die Multifunktionskamera.

Die aktivierte Funktion Adaptives Fernlicht wird durch ein Symbol in der Anzeige Wegstrecke (A1p7) (Typ 204.0/2/3/9 (außer 204.077/277/377) ohne Code (442) Komfort-Multifunktionslenkrad) oder im Multifunktions-Display (A1p13) (bei Code (442) Komfort-Multifunktionslenkrad, Typ 204.077/277/377) im Kombiinstrument angezeigt. Hierfür sendet das Steuergerät SAM vorn den Status "Adaptives Fernlicht aktiv" über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument.

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Zur Umsetzung der Funktion Adaptives Fernlicht wertet die Multifunktionskamera zusätzlich unter anderem noch folgende Informationen aus:

– Lenkradwinkel und Lenkradwinkelgeschwindigkeit

– Fahrzeuggeschwindigkeit (Raddrehzahlsignale)

– Gierverhalten (Eigenbewegung) des Fahrzeugs

Das Steuergerät Mantelrohrmodul sendet die Daten des Lenkwinkelsensors und das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm sendet Informationen zu Raddrehzahlen und Raddrehrichtungen als Indikatoren der Fahrzeuggeschwindigkeit und zum Gierverhalten des Fahrzeugs über Fahrwerk-CAN an die Multifunktionskamera.

Die Verkehrs- und Umgebungssituation vor dem Fahrzeug wird von der Multifunktionskamera ermittelt und entsprechend ausgewertet.

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Durch das Ansteuern der in den Leuchteinheiten vorn verbauten Aktoren wird eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn gewährleistet, ohne dadurch andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Die Multifunktionskamera unterscheidet aufgrund von Helligkeit, Form, Struktur, ggf. Farbe und Bewegung der erfassten Objekte, ob es sich dabei um vorausfahrende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer, Straßenlampen, Schilder oder andere Teile der Infrastruktur handelt.

Das in die Multifunktionskamera integrierte Bilderkennungsmodul beurteilt die Entfernungen zu den anderen Verkehrsteilnehmern, wertet die Außenhelligkeit der Fahrzeugumgebung aus und erkennt extreme Witterungsverhältnisse (z. B. dichter Nebel, starker Schneefall) sowie Tunneldurchfahrten.

Folgende Funktionszustände werden unterschieden:

– Optische Leuchtweitenregulierung

– Automatisches Fernlicht

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Optische Leuchtweitenregulierung:

Die Multifunktionskamera sendet, abhängig von der Entfernung des Fahrzeugs zu anderen Verkehrsteilnehmern und der Straßengeometrie (Höhenunterschiede, Winkel), die Anforderung "Optische Leuchtweitenregulierung" über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.

Das Steuergerät Scheinwerfer steuert daraufhin den Stellmotor Leuchtweitenregulierung links über Scheinwerfer-LIN links und den Stellmotor Leuchtweitenregulierung rechts (E2m1) über Scheinwerfer-LIN rechts an.

Die Scheinwerfereinsätze der Leuchteinheiten vorn werden entsprechend angehoben. Die Fahrbahn wird besser ausgeleuchtet, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Der Lichtkegel des Xenon-Lichts variiert zwischen s = 65 m (Standardausleuchtung) und s = 300 m.

Wenn die Fahrgeschwindigkeit unter v = 40 km/h absinkt, wird die "Optische Leuchtweitenregulierung" deaktiviert.

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Automatisches Fernlicht:

Die vollständige Freigabe der Lichtkegel der Xenon-Lampen erfolgt erst oberhalb einer Fahrzeuggeschwindigkeit von
v = 55 km/h, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer erkannt wird. Hierfür steuert das Steuergerät Scheinwerfer den Stellmotor Lichtverteilung links über Scheinwerfer-LIN links und den Stellmotor Lichtverteilung rechts (E2m3) über Scheinwerfer-LIN rechts an. Die Walzen, die die Lichtkegel der Xenon-Lampen teilweise abdecken, werden gedreht und somit wird der gesamte Lichtstrahl zur Ausleuchtung der Fahrbahn freigegeben.

Die Anforderung hierfür sendet die Multifunktionskamera über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer.

Wenn die Fahrgeschwindigkeit unter v = 45 km/h absinkt, wird das Automatische Fernlicht deaktiviert.

Die Aktivierungs- bzw. Deaktivierungsgeschwindigkeit des Automatischen Fernlichts wird adaptiv von der Multifunktionskamera gesteuert.

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Sobald das Automatische Fernlicht aktiviert wird, leuchtet die Kontrollleuchte Fernlicht (A1e3) im Kombiinstrument auf.

Auf Straßen mit regelmäßig angeordneten Straßenlaternen wird das Automatische Fernlicht deaktiviert.

Grenzen des Adaptiven Fernlichts:

In engen Kurven kann die Multifunktionskamera aufgrund des Erfassungswinkels ( = 35°) entgegenkommende Fahrzeuge nicht oder nur sehr spät erkennen.

Das Automatische Fernlicht wird lenkwinkelabhängig deaktiviert.

Auf Straßen mit baulicher Trennung (z. B. Leitplanken auf Autobahnen) sind die Scheinwerfer der entgegenkommenden Fahrzeuge häufig verdeckt. Diese Fahrzeuge werden von der Multifunktionskamera nicht erkannt. Das Automatische Fernlicht wird nicht abgeschaltet.

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Aufgrund der Geometrie der baulichen Trennung und der Anordnung der Scheinwerfer bei PKW werden die Fahrer entgegenkommender PKW nicht geblendet. LKW-Fahrer werden jedoch aufgrund der hohen Sitzposition geblendet. Die Positionslampen an LKW reichen zur Erkennung nicht aus.

Bei Kuppenüberfahrten werden entgegenkommende Fahrzeuge erst spät erkannt und somit wird das Automatische Fernlicht auch später abgeschaltet. In einer solchen Situation wird der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs aber auch durch das Abblendlicht geblendet.

Lange sichtbare und langsam heller werdende Lichter (z. B. bei Teilverdeckung der Scheinwerfer durch Bäume) erschweren die Erkennung entgegenkommender Fahrzeuge.

Bei plötzlich auftretenden hellen Lichtern (z. B. Straßenlaternen, Ampeln, Hofbeleuchtungen) wird das Automatische Fernlicht deaktiviert.

Manche Reflektoren können nicht eindeutig von Verkehrsteilnehmern (z. B. Motorradfahrern) unterschieden werden. Wegen der bestehenden Gefahr, andere Verkehrsteilnehmer blenden zu können, wird das Automatische Fernlicht deaktiviert.

Funktionsschema Elektrik Abbiegelicht

Typ 204.0/2 bis 30.11.09 mit Code (619) Abbiegelicht

PE82.10-P-2061-97FAB

Typ 204.9 bis 31.5.12 mit Code (619) Abbiegelicht

PE82.10-P-2061-97FAC

Funktionsschema Elektrik Zusatzfunktionen Fahrlichtansteuerung

Typ 204.0/2 bis 28.2.11 mit Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)

PE82.10-P-2063-97FAA

Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3 mit Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymmetrisch oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)

PE82.10-P-2063-97FAC

Typ 204.9 bis 31.5.12 mit Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)

PE82.10-P-2063-97FAB

Typ 204.9 ab 1.6.12 mit Code (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht oder Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)

PE82.10-P-2063-97FAD

Übersicht Systembauteile Außenbeleuchtung

GF82.10-P-9998CE

Referenzierte Dokumente