GF82.10-P-2009CEA | Fahrlichtansteuerung Funktion | 12.3.12 |
TYP 204.0 /2
mit CODE (614) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch
mit CODE (618) Bi-Xenon Scheinwerfer
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)
ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
TYP 204.3
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (616) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht asymetrisch
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)
TYP 204.9
mit CODE (615) Leuchteinheit Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurvenlicht
mit CODE (621) Intelligent Light System (Linksverkehr)
mit CODE (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr)
Funktionsvoraussetzung allgemein
Keine Über- oder Unterspannung
(Betriebsspannungsbereich U 7 17,5 V)
Fahrlichtansteuerung allgemein
Die Fahrlichtansteuerung umfasst alle Funktionen, die der optimalen Ausleuchtung der Fahrbahn während des Fahrbetriebs dienen.
Während der Fahrlichtansteuerung ist die Standlichtansteuerung aktiv, die im Dokument "Stand-/Parklichtansteuerung Funktion" beschrieben ist.
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Die Funktion Fahrlichtansteuerung umfasst folgende Teilfunktionen:
Funktionsablauf Abblendlichtansteuerung
Funktionsablauf Fernlichtansteuerung
Funktionsablauf Tagfahrlichtansteuerung
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung
Funktionsablauf automatische Leuchtweitenregulierung (LWR)
Die Fahrlichtansteuerung wird entsprechend der Stellung des Schalters Außenbeleuchtung (S1) ausgeführt. Das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn (N10/1) liest den Status des Schalters Außenbeleuchtung bei Fahrzeugen bis 31.5.10 über Instrumententafel-LIN (LIN 1) und bei Fahrzeugen ab 1.6.10 direkt (spannungscodiert) ein.
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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Abblendlichtansteuerung
Klemme 15 Ein
Das Steuergerät elektronisches Zündschloss (N73) sendet den Klemmenstatus Klemme 15 über Innenraum-CAN (CAN B) an das Steuergerät SAM vorn.
Funktionsablauf Abblendlichtansteuerung
Durch Drehen des Schalters Außenbeleuchtung in die Stellung "manuelles Fahrlicht" wird die Abblendlichtansteuerung angefordert.
Das Steuergerät SAM vorn liest den Status des Schalters Außenbeleuchtung ein, aktiviert die Abblendlichtansteuerung und sendet die Anforderung "Abblendlicht Kontrolllampe Ein" über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument (A1).
Das Kombiinstrument steuert die Kontrollleuchte Abblendlicht (A1e67) an.
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Abblendlichtansteuerung bei Typ 204.0/2 bis 28.2.11,
Typ 204.9 bis 31.5.12:
Das Steuergerät SAM vorn gibt die Anforderung "Abblendlicht Ein" über ein Spannungssignal (Klemme 56) direkt an das Steuergerät Xenon-Licht links (E1n1) an der Leuchteinheit vorn links (E1) und an das Steuergerät Xenon-Licht rechts (E2n1) an der Leuchteinheit vorn rechts (E2) aus.
Das Steuergerät Xenon-Licht links steuert die Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät links (E1e10) an.
Das Steuergerät Xenon-Licht rechts steuert die Xenon-Lampe mit integriertem Zündgerät rechts (E2e10) an.
Die Steuergeräte Xenon-Licht arbeiten in Master-Slave-Kombination, wobei das Steuergerät Xenon-Licht links als Master fungiert und das Steuergerät Xenon-Licht rechts synchronisiert. Beide Steuergeräte Xenon-Licht kommunizieren über Frontbereich-CAN (CAN G) miteinander.
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Abblendlichtansteuerung bei Typ 204.0/2 ab 1.3.11,
Typ 204.3, Typ 204.9:
Das Steuergerät SAM vorn gibt die Anforderung "Abblendlicht Ein" über ein Spannungssignal (Klemme 56) direkt an das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht links (E1n4) an der Leuchteinheit vorn links und an das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht rechts (E2n4) an der Leuchteinheit vorn rechts aus.
Die Spannungsversorgungsmodule Xenon-Licht steuern die Xenon-Lampen an.
Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12:
Das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht links kommuniziert über Scheinwerfer-LIN links (LIN G1) mit dem Steuergerät Scheinwerfer (N71/1).
Das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht rechts kommuniziert über Scheinwerfer-LIN rechts (LIN G2) mit dem Steuergerät Scheinwerfer. Das Steuergerät Scheinwerfer regelt die Lichtleistung der Xenon-Lampen.
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Typ 204.9 bis 31.5.12:
Die Spannungsversorgungsmodule Xenon-Licht steuern nach entsprechender Freigabe durch das jeweilige Steuergerät Xenon-Licht die Xenon-Lampen an.
Das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht links kommuniziert über Scheinwerfer-LIN links mit dem Steuergerät Xenon-Licht links.
Das Spannungsversorgungsmodul Xenon-Licht rechts kommuniziert über Scheinwerfer-LIN rechts mit dem Steuergerät Xenon-Licht rechts.
Die Steuergeräte Xenon-Licht regeln die Lichtleistung der Xenon-Lampen.
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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Fernlichtansteuerung
Für Funktion Fernlicht: Klemme 15 und Abblendlicht Ein
Für Funktion Lichthupe: Klemme 15R Ein
Funktion Adaptives Fernlicht (bei Code (608) Adaptiver Fernlicht-Assistent) nicht aktiv
Das Steuergerät elektronisches Zündschloss sendet den Klemmenstatus Klemme 15 über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Funktionsablauf Fernlichtansteuerung
Die Fernlichtansteuerung umfasst folgende Unterfunktionen:
Funktionsablauf Fernlicht
Funktionsablauf Lichthupe
Funktionsablauf Fernlicht
Durch Drücken des Kombischalters (S4) nach vorn wird die Fernlichtansteuerung angefordert.
Das Steuergerät Mantelrohrmodul (N80) liest die Schalterstellung des Kombischalters ein und sendet diese über Fahrwerk-CAN (CAN E) an das Steuergerät SAM vorn.
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Das Steuergerät SAM vorn empfängt die Schalterstellung des Kombischalters, generiert daraus die Anforderung "Fernlicht Ein" und aktiviert die Fernlichtansteuerung.
Fernlichtansteuerung bei Typ 204.0/2 bis 28.2.11,
Typ 204.9 bis 31.5.12:
Das Steuergerät SAM vorn steuert folgende Bauteile in den Leuchteinheiten vorn an:
– Fernlicht links (E1e1) (bei Typ 204.0/2)
– Fernlicht rechts (E2e1) (bei Typ 204.0/2)
– Magnetspule Fernlicht links (E1I1)
– Magnetspule Fernlicht rechts (E2I1)
Durch das Ansteuern der Magnetspulen Fernlicht werden die Blenden, die die Lichtkegel der Xenon-Lampen teilweise abdecken, weggeklappt und der gesamte Lichtstrahl wird zur Ausleuchtung der Fahrbahn freigegeben.
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Fernlichtansteuerung bei Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3,
Typ 204.9 ab 1.3.12:
Das Steuergerät SAM vorn sendet die Schalterstellung des Kombischalters über Frontbereich-CAN an das Steuergerät Scheinwerfer. Das Steuergerät Scheinwerfer steuert daraufhin folgende Bauteile in den Leuchteinheiten vorn über Scheinwerfer-LIN an:
– Stellmotor Lichtverteilung links (E1m3)
– Stellmotor Lichtverteilung rechts (E2m3)
Die Walzen, die die Lichtkegel der Xenon-Lampen teilweise abdecken, werden gedreht und somit wird der gesamte Lichtstrahl zur Ausleuchtung der Fahrbahn freigegeben.
Zusätzlich sendet das Steuergerät SAM vorn die Anforderung "Fernlicht Ein" über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin die Kontrollleuchte Fernlicht (A1e3) ansteuert.
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Funktionsablauf Lichthupe
Der Funktionsablauf und der Signalfluss der Funktion Lichthupe entsprechen denen der Funktion Fernlicht. Zum Anfordern der Funktion Lichthupe muss der Kombischalter jedoch nach hinten gezogen werden. Wenn der Kombischalter dauerhaft nach hinten gezogen wird, bleibt die Fernlichtansteuerung für maximal t = 30 s aktiv. Danach wird die dauerhaft anliegende Anforderung als "hängender Kombischalter" interpretiert.
Da bei Typ 204.9, Typ 204.0/2 ab 1.3.11 und Typ 204.3 keine zusätzlichen Fernlichter verbaut sind, wird die Abblendlichtansteuerung aktiviert und es werden die Magnetspulen Fernlicht oder die Stellmotoren Lichtverteilung angesteuert.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung darf die Funktion Fernlicht nicht bei aktiver Ansteuerung des Nebelscheinwerfers links (E5/1) und des Nebelscheinwerfers rechts (E5/2) ausgeführt werden.
Priorität hat die aktuell eingehende Anforderung.
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Nebelscheinwerfer sind nur bei Fahrzeugen bis 30.11.09 und ab 1.12.09 ohne Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) und ohne Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr) verbaut.
Bei Typ 204.9 ab 1.6.12 werden ebenfalls keine Nebelscheinwerfer verbaut.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Tagfahrlichtansteuerung
Funktion "Tagfahrlicht:" im Menü "Einstellungen", "Licht" im Kombiinstrument aktiviert (außer Fahrzeuge mit Code (460) Kanada Ausführung)
Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" gesetzt bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h
Schalter Außenbeleuchtung in Stellung:
– Außenbeleuchtung Aus "0" oder
– "Parklicht links" oder "Parklicht rechts"
(bis 31.5.10) oder
– Automatische Fahrlichtschaltung "AUTO" (bis 31.5.10)
oder in Stellung "A" (ab 1.6.10)
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Funktionsablauf Tagfahrlichtansteuerung
Das Kombiinstrument sendet die Anforderung "Tagfahrlicht Ein" in Abhängigkeit von der Ländercodierung oder manuell im Menü "Einstell.", "Licht" aktiviert über Innenraum-CAN.
Das Steuergerät CDI (N3/9) (bei Dieselmotor) oder das Steuergerät ME (N3/10) (bei Benzinmotor) sendet das Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" über Fahrwerk-CAN.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Innenraum-CAN.
Fahrzeuge bis 30.11.09 oder ab 1.12.09 (außer Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12) ohne Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) und ohne Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr):
Das Steuergerät SAM vorn liest alle relevanten Informationen ein und gibt die Anforderung "Abblendlicht einschalten" über ein Spannungssignal (Klemme 56b) direkt an die Steuergeräte Xenon-Licht aus.
Bei Typ 204.0/2 steuern die Steuergeräte Xenon-Licht daraufhin die Xenon-Lampen an.
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Bei Typ 204.9 bis 31.5.12 steuert das Steuergerät SAM vorn zusätzlich die Spannungsversorgungsmodule Xenon-Licht an.
Entsprechend der Freigabe durch das entsprechende Steuergerät Xenon-Licht steuern die Spannungsversorgungsmodule Xenon-Licht die Xenon-Lampen an.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung oder Code (494) USA-Ausführung aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Stand- bzw. die Abblendlichtansteuerung abhängig von der Umgebungshelligkeit. Diese wird vom Lichtsensor (B38/1) (ohne Code (345) Regensensor) oder vom Regen-/Lichtsensor (B38/2) (bei Code (345) Regensensor) erfasst. Das Steuergerät SAM vorn liest die Daten des Lichtsensors oder des Regen-/Lichtsensors über Wischer/Innenspiegel-LIN (LIN 2) ein.
Wenn der Lichtsensor oder der Regen-/Lichtsensor "Tag" erkennt, aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung.
Wenn der Lichtsensor oder der Regen-/Lichtsensor "Dunkelheit" erkennt, aktiviert das Steuergerät SAM vorn zusätzlich die Standlichtansteuerung.
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Fahrzeuge ab 1.12.09 mit Code (621) Intelligent Light System (Linksverkehr) oder Code (622) Intelligent Light System (Rechtsverkehr), Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3,
Typ 204.9 ab 1.6.12:
Das Steuergerät SAM vorn liest alle relevanten Informationen ein, wertet diese aus und steuert bei Fahrzeugen ohne Code (498) Japan-Ausführung und ohne Code (835) Südkorea-Ausführung (bis 28.2.11) den Scheinwerfer Tagfahrlicht links (E1/3) und den Scheinwerfer Tagfahrlicht rechts (E2/3) an.
Bei Fahrzeugen mit Code (498) Japan-Ausführung aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung, die Scheinwerfer Tagfahrlicht werden als Positionsleuchten angesteuert.
Bei Fahrzeugen mit Code (835) Südkorea-Ausführung sind die Scheinwerfer Tagfahrlicht zwar verbaut, werden aber erst bei Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12 angesteuert.
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Bei Dunkelheit steuert das Steuergerät SAM vorn die Scheinwerfer Tagfahrlicht mit reduzierter Leistung (Nachtdesignschaltung) an und aktiviert die Abblendlichtansteuerung.
Die Umgebungshelligkeit wird vom Lichtsensor oder vom Regen-/Lichtsensor erfasst. Das Steuergerät SAM vorn liest die Daten des Lichtsensors oder des Regen-/Lichtsensors über Wischer/Innenspiegel-LIN ein.
Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung wird die
Abblendlichtansteuerung immer zusätzlich aktiviert.
Die Tagfahrlichtansteuerung wird deaktiviert, sobald der Schalter Außenbeleuchtung in die Stellung "Standlicht", "manuelles Fahrlicht", "Parklicht links" oder "Parklicht rechts" (ab 1.6.10) gedreht wird.
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Bei Fahrzeugen mit Code (460) Kanada Ausführung beendet das Steuergerät SAM vorn die Tagfahrlichtansteuerung bei Fahrzeugstillstand nach Ablauf einer Zeitdauer von t = 3 min.
Wenn das Fahrzeug dann wieder bewegt wird, aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung automatisch.
Das Tagfahrlicht hat gegenüber der automatischen Fahrlichtschaltung eine höhere Priorität.
In Ländern mit gesetzlicher Tagfahrlichtvorschrift ist nur die Lichthupe, nicht aber das Fernlicht zulässig.
Das Fernlicht ist nur zulässig, wenn das Fahrlicht manuell über den Schalter Außenbeleuchtung eingeschaltet wird (ohne Code (460) Kanada Ausführung und ohne Code (494) USA-Ausführung).
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Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen automatische Fahrlichtschaltung
Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" gesetzt bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h
Schalter Außenbeleuchtung in Stellung "AUTO" (bis 31.5.10)
oder in Stellung "A" (ab 1.6.10) oder in Stellung "0"
(bis 31.5.10) (codierbar)
Lichtsensor oder Regen-/Lichtsensor meldet "Dunkelheit erkannt"
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung
Die automatische Fahrlichtschaltung ist ein reines Komfortsystem und entbindet den Fahrer nicht von den Bedienvorschriften aus der Straßenverkehrsordnung.
Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME sendet das Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" über Fahrwerk-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
Das Kombiinstrument sendet die Fahrzeuggeschwindigkeit über Innenraum-CAN an das Steuergerät SAM vorn.
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Das Steuergerät SAM vorn liest den Status des Schalters Außenbeleuchtung über Instrumententafel-LIN oder direkt und die Daten des Lichtsensors oder des Regen-/Lichtsensors über Wischer/Innenspiegel-LIN ein.
Bei der automatischen Fahrlichtschaltung wird das Abblendlicht automatisch ein- oder ausgeschaltet.
Dies erfolgt in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit oder in Abhängigkeit von den Aktivitäten der Wischeranlage:
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Lichtsensor oder Regen-/Lichtsensor
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Wischeraktivitäten
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Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Lichtsensor oder Regen-/Lichtsensor
Die Umgebungshelligkeit wird vom Lichtsensor oder vom Regen-/Lichtsensor ausgewertet. Das Steuergerät SAM vorn liest die Daten des Lichtsensors oder des Regen-/Lichtsensors über Wischer/Innenspiegel-LIN ein und aktiviert bei erkannter Dunkelheit die Abblendlichtansteuerung.
Funktionsablauf automatische Fahrlichtschaltung über Wischeraktivitäten
Wenn das Abblendlicht infolge der Aktivitäten der Wischeranlage ein- oder ausgeschaltet wird, spricht man vom Wisch-, Regen- oder Schlechtwetterlicht.
Das Steuergerät SAM vorn steuert die Wischeranlage und wertet hierfür die Daten des Regen-/Lichtsensors bzw. die Wischanforderung über den Kombischalter aus.
Bei Aktivierung der Scheibenwischeranlage für t 20 s mit einer Wischzykluszeit von t < 6 s aktiviert das Steuergerät SAM vorn die Abblendlichtansteuerung. Bleiben die Wischzyklen für t 60 s aus, wird die Abblendlichtansteuerung deaktiviert.
Abschaltbedingungen automatische Fahrlichtschaltung:
Bei Ausfall des Lichtsensors oder des Regen-/Lichtsensors wird die automatische Fahrlichtschaltung erst mit dem Abstellen des Motors deaktiviert.
Bei Tunneldurchfahrten sowie bei aktiver Funktion Wischerloslaufunterdrückung bleibt die automatische Fahrlichtschaltung eingeschaltet.
Wenn die Funktion Wischerloslaufunterdrückung aufgehoben wird, bleibt die automatische Fahrlichtschaltung für weitere
t = 60 s aktiv.
Verhalten der Außenbeleuchtung bei aktiver automatischer Fahrlichtschaltung | ||
Fahrtantritt | Standlicht | Abblendlicht |
Klemme 15C Aus | Aus | Aus |
Klemme 15C Ein | Aus | Aus |
Klemme 15R Ein | Ein | Aus |
Klemme 15 Ein | Ein | Aus |
Signal "Motor läuft" oder Signal "Antriebsstrang bereit" gesetzt bzw. v > 3 km/h | Ein | Ein |
Fahrtende | Standlicht | Abblendlicht |
Signal "Motor läuft" oder Signal "Antriebsstrang bereit" gesetzt bzw. v > 3 km/h | Ein | Ein |
Klemme 15 Ein | Ein | Aus |
Klemme 15R Ein | Ein | Aus |
Klemme 15C Ein (Fahrertür geschlossen) | Ein | Aus |
Klemme 15C Ein (Fahrertür geöffnet) | Aus | Aus |
Klemme 15C Aus | Aus | Aus |
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen automatische LWR
Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" gesetzt
Fahrlicht Ein (Abblend-/Fernlicht)
Funktionsablauf automatische LWR
Die automatische LWR ermöglicht die Korrektur der Leuchtweite der Fahrzeugscheinwerfer entsprechend der Beladung bzw. den fahrdynamisch bedingten Nickbewegungen des Fahrzeugs.
Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME sendet das Signal "Motor läuft" oder "Antriebsstrang betriebsbereit" über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Xenon-Licht links oder an das Steuergerät Scheinwerfer.
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Zum Bestimmen des augenblicklichen Fahrzeugniveaus liest das Steuergerät Xenon-Licht links (Typ 204.0/2 bis 28.2.11, Typ 204.9 bis 31.5.12) oder das Steuergerät Scheinwerfer (Typ 204.0/2 ab 1.3.11, Typ 204.3, Typ 204.9 ab 1.6.12) bei Fahrzeugen ohne Code (483) ADVANCED AGILITY-Paket die Signale des Niveausensors hinten links (B22/7) und des Niveausensors vorn links (B22/8) direkt ein.
Bei Fahrzeugen mit Code (483) ADVANCED AGILITY-Paket sendet das Steuergerät Adaptives Dämpfungs-System (N51/5) alle zur Auswertung des Fahrzeugniveaus erforderlichen Daten über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Xenon-Licht links oder an das Steuergerät Scheinwerfer. Hierfür wertet das Steuergerät Adaptives Dämpfungs-System zusätzlich die Daten des Niveausensors vorn rechts (B22/9) und des Niveausensors hinten rechts (B22/10) aus.
Um Toleranzen des Fahrwerks auszugleichen, wird am Produktionsende eine Nullpunktprogrammierung durchgeführt.
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Bei erfolgreicher Programmierung erfolgt eine optische Rückmeldung durch den Bewegungsablauf der Scheinwerfereinsätze "Mitte-Unten-Oben-Mitte".
Bei konstanter Fahrzeuggeschwindigkeit arbeitet die automatische LWR im "statischen Modus" mit einer geringen Verstellgeschwindigkeit.
Bei Fahrzeugbeschleunigung wird der "dynamische Modus" aktiviert, bei dem die Reaktionszeit der LWR deutlich verkürzt ist.
Abhängig von der Geschwindigkeitsänderung und von Zusatzsignalen wie Bremspedal- und Gaspedalstellung wird der "dynamische Modus" aktiviert.
Bei stehendem Fahrzeug erfolgt die automatische LWR im "dynamischen Modus".
Informationen zu Raddrehzahlen und Raddrehrichtungen als Indikatoren der Fahrzeuggeschwindigkeit sendet das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4) über Fahrwerk-CAN, Steuergerät SAM vorn und Frontbereich-CAN an das Steuergerät Xenon-Licht links oder an das Steuergerät Scheinwerfer.
Die Steuergeräte Xenon-Licht arbeiten in Master-Slave-Kombination, wobei das Steuergerät Xenon-Licht links als Master fungiert und das Steuergerät Xenon-Licht rechts über Frontbereich-CAN synchronisiert.
Das Steuergerät Xenon-Licht links steuert den Stellmotor Leuchtweitenregulierung links (E1m1) direkt an.
Das Steuergerät Xenon-Licht rechts steuert den Stellmotor Leuchtweitenregulierung rechts (E2m1) direkt an.
Das Steuergerät Scheinwerfer steuert die Stellmotoren Leuchtweitenregulierung jeweils über Scheinwerfer-LIN an.
Referenzierte Dokumente
- gf8210p9998ce Übersicht Systembauteile Außenbeleuchtung
- pe8210p205997fad Funktionsschema Elektrik Fahrlichtansteuerung
- pe8210p205997fae Funktionsschema Elektrik Fahrlichtansteuerung
- pe8210p205997faf Funktionsschema Elektrik Fahrlichtansteuerung
- pe8210p205997fah Funktionsschema Elektrik Fahrlichtansteuerung