GF54.21-W-6000A | Regen-/Lichtsensor Bauteilbeschreibung | 28.11.08 |
TYP 930, 932, 933, 934 mit CODE (FC0) Regensensor und automatisches Fahrlicht
W82.00-1007-06
Anordnung
B176 Regen-/Lichtsensor
Der Regen-/Lichtsensor (B176) befindet sich auf der Innenseite der Frontscheibe, im mittleren Bereich unten.
Er wird durch einen Ring an die Frontscheibe gedrückt und gehalten.
Aufgabe
Der Regen-/Lichtsensor (B176) erfasst den Grad der Benetzung auf der Frontscheibe und die Umgebungslichtintensität.
Funktion
1 Linse
2 Infrarot-Sendeeinheit
3 Infrarot-Empfängereinheit
4 Frontscheibe
A Frontscheibe (4) trocken
B Frontscheibe (4) nass
P82.30-0209-03
Funktion des Regensensors
Von der Infrarot-Sendeeinheit (2) wird infrarotes Licht ausgestrahlt und über die Linse (1) an die Frontscheibe (4) geführt. Die Intensität des an der Frontscheibe (4) reflektierten Lichts wird von der Infrarot-Empfängereinheit (3), die sich am anderen Ende der Linse (1) befindet, gemessen.
Ist die Frontscheibe (4) trocken (A), so wird das Licht fast vollständig reflektiert; die Infrarot-Empfängereinheit (3) misst eine hohe Lichtintensität.
Ist die Frontscheibe (4) nass (B), wird ein Teil des Lichts aus dem Glas der Frontscheibe (4) herausgestreut. Dadurch verringert sich die Intensität des reflektierten Lichts; die Infrarot-Empfängereinheit (3) misst eine geringere Lichtintensität.
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Die von der Infrarot-Empfängereinheit (3) gemessene Lichtintensität stellt ein Maß für den Benetzungsgrad der Frontscheibe (4) dar. Je kleiner die gemessene Intensität, desto größer der Benetzungsgrad der Frontscheibe (4).
Die Messwerterfassung und -auswertung erfolgt innerhalb des Regen-/Lichtsensors (B176). Die Anforderung über das Einschalten des Scheibenwischermotors (M3) wird mit einer entsprechenden Botschaft über den Regen-/Lichtsensor-LIN (LIN1) an das Grundmodul (GM) (A7) gesendet.
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Funktion des Lichtsensors
Der Lichtsensor besteht aus zwei Fotodioden, die die von außen auftretende Lichtintensität messen.
Eine Fotodiode ist nach vorne auf die Fahrbahn ausgerichtet. Sie misst das Vorfeldlicht und erfasst das Licht in einem schmalen Kegel vor dem Fahrzeug.
Die zweite Fotodiode ist nach oben ausgerichtet und misst die absolute Helligkeit des Umfeldlichts.
Weicht dabei die gemessene Lichtintensität des Vorfeldlichtes gegenüber der des Umfeldlichtes ab, wird in folgenden Fällen die automatische Fahrlichtschaltung über den Regen-/Lichtsensor (B176) angefordert:
Dämmerung
Dunkelheit
Tunneldurchfahrt
Erkannter Sensorfehler
Die genannten Anforderungsbedingungen werden separat betrachtet. Wenn mindestens eine der Bedingungen erfüllt ist, sendet der Regen-/Lichtsensor (B176) die Anforderung, dass das Standlicht, das Abblendlicht, die Umrissleuchten und die Anhänger-Schlussleuchten eingeschaltet werden sollen.
Die Messwerterfassung und -auswertung erfolgt innerhalb des Regen-/Lichtsensors (B176). Die Anforderungen des Regen-/Lichtsensors (B176) werden direkt über den Regen-/Lichtsensor-LIN (LIN1) an das Grundmodul (GM) (A7) gesendet.
Ein Erkennen von Nebel ist nicht realisiert. Bei Nebel muss das Fahrlicht weiterhin manuell eingeschaltet werden.