gf4910p3033mor

Überwachung Katalysator Wirkung Funktion

Typ gf · Thema 49.10 · Version 0101 · 2008-11-13

Gültig für: MOTOR 275.9 im TYP 230.4 ab Modell-J. 2009 /AEJ 08 MOPF

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 49 Abgasanlage, Abgasreinigung › 49.10 Auspuffrohre, Katalysator, Schalldämpfer — Baureihe 230 (Baumuster 4**)

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 275 9**

GF49.10-P-3033MOR

Überwachung Katalysator Wirkung Funktion

13.11.08

MOTOR 275.9 im TYP 230.4 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08 MOPF

Funktionsvoraussetzungen Überwachung Katalysator Wirkung allgemein

Kl. 87M EIN (Motorsteuerung EIN)

Motor läuft

Betriebswarme Stirnwandkatalysatoren

Lambda-Regelung freigegeben

Überwachung Katalysator Wirkung allgemein

Nach den gesetzlichen Anforderungen darf die HC-Emission eine vorgegebene Grenze nicht überschreiten.

Die Aufgabe der Überwachung der Katalysator Wirkung ist es, aus der Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren eine Aussage über deren Alterung und somit über die HC-Konvertierung (Umwandlung) zu treffen.

Dazu liest das Steuergerät ME (N3/10) folgende Sensoren ein:

– O2-Sonden links und rechts, vor KAT (G3/3, G3/4), Lambdasondensignale vor KAT

– O2-Sonden links und rechts, nach KAT (G3/5, G3/6), Lambdasondensignale nach KAT

– Positionsgeber Kurbelwelle (L5), Motordrehzahl

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Der in einer mageren Betriebsphase gespeicherte Sauerstoff wird in einer fetten Betriebsphase ganz oder teilweise abgebaut. Durch Alterung verringern sich Sauerstoffspeicherfähigkeit und HC-Konvertierung der Stirnwandkatalysatoren.

Durch die hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren wird die Änderung des Sauerstoffgehalts nach den Stirnwandkatalysatoren fast vollständig gedämpft.

Dies hat zur Folge, dass die Lambdasondensignale nach den Stirnwandkatalysatoren eine kleine Amplitude besitzen und nahezu konstant sind.

Überwachung Katalysator Wirkung Funktionsablauf

Bei betriebswarmen Stirnwandkatalysatoren und freigegebener Lambda-Regelung werden die Amplitudengrößen der Lambdasondensignale nach und vor den Stirnwandkatalysatoren verglichen.

Sind die Stirnwandkatalysatoren nicht mehr funktionsbereit, dann sind die Lambdasondensignale der O2-Sonden vor KAT und die Lambdasondensignale der O2-Sonden nach KAT gleich groß.

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Im vorgegebenen Motordrehzahlbereich erfolgen im unteren Teillastbereich mehrere Messungen.

Die Ergebnisse werden mit einem Kennfeld im Steuergerät ME verglichen.

Im Fehlerspeicher vom Steuergerät ME werden erkannte Fehler abgelegt. Diese können mit dem DAS ausgelesen und gelöscht werden.

Bei Fehlererkennung wird vom Steuergerät ME über den Motorraum-CAN (CAN C) die Kontrollleuchte Motordiagnose (A1e58) bzw. bei Code (494) USA-Ausführung die Kontrollleuchte CHECK ENGINE (A1e26) im Kombiinstrument (A1) angesteuert.

Funktionsschema Elektrik Überwachung Katalysatorwirkung

PE49.10-P-2050-97KC

Steuergerät ME Bauteilbeschreibung

N3/10

GF07.61-P-6000MOR

Kontrollleuchte CHECK ENGINE Bauteilbeschreibung

A1e26 bei Code (494)
USA-Ausführung

GF54.30-P-5011MOR

Kontrollleuchte Motordiagnose Bauteilbeschreibung

A1e58 außer Code (494)
USA-Ausführung

GF54.30-P-5010MOR

O2-Sonde vor KAT Bauteilbeschreibung

G3/3, G3/4

GF07.04-P-6104MOR

O2-Sonde nach KAT Bauteilbeschreibung

G3/5, G3/6

GF07.04-P-6105MOR

Positionsgeber Kurbelwelle Bauteilbeschreibung

L5

GF07.04-P-6010MOR

Dreiwege-Katalysator Bauteilbeschreibung

158

GF49.10-P-2010MOR

Referenzierte Dokumente