gf4910p3033g

Überwachung Katalysator Wirkung Funktion

Typ gf · Thema 49.10 · Version 0101 · 2011-10-19

Gültig für: MOTOR 273 im TYP 463.202 /222 /236 /237 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2009 /AEJ 08

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 49 Abgasanlage, Abgasreinigung › 49.10 Auspuffrohre, Katalysator, Schalldämpfer — Baureihe 463 (Baumuster 202, 222, 236, 237)

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 273 ***

GF49.10-P-3033G

Überwachung Katalysator Wirkung Funktion

19.10.11

MOTOR 273 im TYP 463.202 /222 /236 /237 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08

Überwachung Katalysator Wirkung Funktion

P49.10-2860-06

1 Kontrollleuchte Motordiagnose, Ansteuerung (ohne Code (ZU8) USA-Ausführung)

2 Kontrollleuchte CHECK ENGINE, Ansteuerung (bei Code (ZU8) USA-Ausführung)

A1 Kombiinstrument

A1e26 Kontrollleuchte CHECK ENGINE
(bei Code (ZU8) USA-Ausführung)

A1e58 Kontrollleuchte Motordiagnose
(ohne Code (ZU8) USA-Ausführung)

N3/10 Steuergerät ME

G3/3 O2-Sonde links, vor KAT

G3/4 O2-Sonde rechts, vor KAT

G3/5 O2-Sonde links, nach KAT

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G3/6 O2-Sonde rechts, nach KAT

CAN C Antriebs-CAN

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Funktionsvoraussetzungen Überwachung Katalysator Wirkung allgemein

Kl. 87M Ein (Motorsteuerung Ein)

Motor läuft

Betriebswarme Stirnwandkatalysatoren

Lambda-Regelung freigegeben

Überwachung Katalysator Wirkung allgemein

Nach den gesetzlichen Anforderungen darf die Kohlenwasserstoff-Emission (HC-Emission) eine vorgegebene Grenze nicht überschreiten. Die Aufgabe der Überwachung ist es, aus der Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren eine Aussage über deren Alterung und somit über die HC-Konvertierung (Umwandlung) zu treffen.

Dazu liest das Steuergerät ME folgende Sensoren ein:

– Hall-Geber Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl

– O2-Sonden links und rechts, vor KAT, Lambdasondensignale vor KAT (Katalysator)

– O2-Sonden links und rechts, nach KAT, Lambdasondensignale nach KAT

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Der in einer "mageren" Betriebsphase gespeicherte Sauerstoff wird in einer "fetten" Betriebsphase ganz oder teilweise abgebaut. Durch Alterung verringern sich Sauerstoffspeicherfähigkeit und HC-Konvertierung der Stirnwandkatalysatoren.

Durch die hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit der Stirnwandkatalysatoren wird die Änderung des Sauerstoffgehalts nach den Stirnwandkatalysatoren fast vollständig gedämpft.

Dies hat zur Folge, dass die Lambdasondensignale nach den Stirnwandkatalysatoren eine kleine Amplitude besitzen und nahezu konstant sind.

Überwachung Katalysator Wirkung Funktionsablauf

Bei betriebswarmen Stirnwandkatalysatoren und freigegebener Lambda-Regelung werden die Amplitudengrößen der Lambdasondensignale nach und vor den Stirnwandkatalysatoren verglichen.

Sind die Stirnwandkatalysatoren nicht mehr funktionsbereit, dann sind die Lambdasondensignale der O2-Sonden vor KAT und die Lambdasondensignale der O2-Sonden nach KAT gleich groß.

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Im vorgegebenen Motordrehzahlbereich erfolgen im unteren Teillastbereich mehrere Messungen.

Die Ergebnisse werden mit einem Kennfeld im Steuergerät ME verglichen.

Im Fehlerspeicher des Steuergeräts ME werden erkannte Fehler abgelegt. Diese können mit dem Diagnose-Assistenz-System (DAS) ausgelesen und gelöscht werden.

Bei Fehlererkennung wird vom Steuergerät ME über den Antriebs-CAN die Kontrollleuchte Motordiagnose oder die Kontrollleuchte CHECK ENGINE im Kombiinstrument angesteuert.

Steuergerät ME Bauteilbeschreibung

N3/10

GF07.61-P-6000G

Referenzierte Dokumente