gf4730p3015mis

Regenerierung Funktion

Typ gf · Thema 47.30 · Version 0101 · 2009-06-25

Gültig für: TYP 221.0 /1 mit MOTOR 272.9 ab Modell-J. 2009 /AEJ 08 TYP 216.3, 221.0 /1 mit MOTOR 273.9 ab Modell-J. 2009 /AEJ 08

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 47 Kraftstoffanlage, Energieversorgung Antriebsstrang › 47.30 Kraftstoffverdunstungsanlage — Baureihe 216 (Baumuster 3**) · Baureihe 221 (Baumuster 0**, 1**)

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 272 9**, 273 9**

GF47.30-P-3015MIS

Regenerierung Funktion

25.6.09

TYP 221.0 /1 mit MOTOR 272.9 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08

TYP 216.3, 221.0 /1 mit MOTOR 273.9 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08

Regenerierung Funktion

P47.31-2141-09

Schematische Darstellung Be- und Entlüftung Kraftstoffbehälter

1 Aktivkohlebehälter Kammer 1

2 Aktivkohlebehälter Kammer 2
(bei Code (494) USA-Ausführung)

3 Aktivkohlebehälter Kammer 3
(bei Code (494) USA-Ausführung)

45 Kraftstoff-Einfüllstutzen

45/1 Betankungsentlüftung

B4/3 Geber Tankdruck
(bei Code (494) USA-Ausführung)

Y58/1 Umschaltventil Regenerierung

Y58/4 Absperrventil Aktivkohlebehälter
(bei Code (494) USA-Ausführung)

A Be- und Entlüftungsleitung

B Regenerierleitung

45/2 Schwimmer mit Klappe

58 Dämpferbehälter

75 Kraftstoffbehälter

75/1 Sicherheitsventil (Rollover-Ventil)

75/2 Kraftstoff-Rückhalteventil

77 Aktivkohlebehälter

Funktionsvoraussetzungen Regenerierung allgemein

Kl. 87M EIN (Motorsteuerung EIN)

Motorstart vor mindestens 45 s

Kühlmitteltemperatur >40 °C

Motor nicht im Schubbetrieb

Motor nicht in der Lambda-Adaptionsphase

Regenerierung allgemein

Bei der Entlüftung des Kraftstoffbehälters dürfen keine Kraftstoffdämpfe ins Freie gelangen.

Die Kraftstoffdämpfe werden im Aktivkohlebehälter gespeichert und später im Motor verbrannt.

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Das Steuergerät ME (N3/10) liest zur Freigabe der Regenerierung folgende Sensoren ein:

– Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/5), Motorlast

– Temperaturfühler Ansaugluft (B2/5b1)

– Temperaturfühler Kühlmittel (B11/4)

– Hall-Geber Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl

– O2-Sonden links und rechts vor KAT (G3/3, G3/4), Lambdasondensignale

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Regenerierung Funktionsablauf

Die Entlüftung des Kraftstoffbehälters erfolgt über die Sicherheitsventile (Rollover-Ventile), das Kraftstoff-Rückhalteventil und den Aktivkohlebehälter.

Dabei strömen die Kraftstoffdämpfe zum Aktivkohlebehälter, wo sie gespeichert und bei freigegebener Regenerierung in das Schaltsaugrohr abgesaugt werden.

Bei laufendem Motor werden die im Aktivkohlebehälter gespeicherten Kraftstoffdämpfe über das Umschaltventil Regenerierung (Y58/1) abgesaugt und im Motor verbrannt.

Zur Regelung der Regeneriermenge wird das Umschaltventil Regenerierung vom Steuergerät ME masseseitig durch ein pulsweitenmoduliertes Signal (PWM-Signal) mit einer Frequenz von 10 Hz angesteuert.

Durch das ständige Öffnen und Schließen des Umschaltventils Regenerierung, mit verschieden langen Einschaltzeiten, wird die Regeneriermenge bestimmt.

Die Leerlaufdrehzahlregelung verhindert, dass es im Leerlauf durch die Regenerierung zu Drehzahländerungen kommt. Abhängig von der Beladung des Aktivkohlebehälters mit Kraftstoffdämpfen wird das Kraftstoff-Luftgemisch entsprechend abgemagert.

Funktionsschema Elektrik Regenerierung

Typ 216

PE47.30-P-2052-97CAB

Typ 221

PE47.30-P-2052-97SAB

Steuergerät ME Bauteilbeschreibung

N3/10 Motor 272 außer 272.974 (Hybrid)

GF07.61-P-6000MIS

N3/10 Motor 272.974 (Hybrid)

GF07.61-P-6000MEH

N3/10 Motor 273

GF07.61-P-6000MLS

Referenzierte Dokumente