Konstruktionsdetails |
1 | Flansch |
2 | Tragzapfen |
3 | Schiebegabel |
4 | Rohr/feste Gelenkgabel |
Y41.00-0025-05
Eine Gelenkwelle, die Antriebswelle, verbindet das Getriebe und die vordere Hinterachse. Sie überträgt die Antriebskraft vom Getriebeausgang an die vordere Hinterachse und die hintere Hinterachse.
Sie ist mit Kreuzgelenken versehen, um die Winkelbeweglichkeit bei Niveauunterschieden zwischen dem Getriebe und der vorderen Hinterachse zu gewährleisten.
Außerdem verfügt sie über ein Gleitgelenk, das beim Getriebeausgangsende angeordnet ist und der Variation des linearen Abstands zwischen Getriebe und vorderer Hinterachse aufgrund von aufhängungsbedingten Schwankungen Rechnung trägt.
Achszwischenwelle |
5 | Flansch |
6 | Tragzapfen |
7 | Schiebegabel |
8 | Rohr/feste Gelenkgabel |
Y41.00-0026-05
Eine Gelenkwelle, die Achszwischenwelle, verbindet die vordere Hinterachse und die hintere Hinterachse. Sie überträgt die Antriebskraft vom Getriebe über ein drittes Ausgleichsgetriebe direkt an die hintere Hinterachse.
Sie ist mit Kreuzgelenken versehen, um die Winkelbeweglichkeit bei Niveauunterschieden zwischen dem Eingang und Ausgang der Hinterachsen zu gewährleisten.
Außerdem verfügt sie über ein Gleitgelenk, das bei der vorderen Hinterachse angeordnet ist und der Variation des linearen Abstands zwischen den Hinterachsen aufgrund von aufhängungsbedingten Schwankungen Rechnung trägt.
Tragzapfen |
Y41.00-0027-01
Wenn sich die Gelenkwelle mit hoher Geschwindigkeit dreht, entstehen Schwingungsbelastungen. Es werden Kreuzgelenke mit Wälzlagern verwendet, um diesen Belastungen standzuhalten. An den Tragzapfen der Kreuzgelenke werden Nadellager verwendet, um große Lasten auf beschränktem Raum aufzunehmen. Durch die Bombierung am Innendurchmesser der Lagerbaugruppe sowie die kegelförmigen Anlaufscheiben verteilen sich die Lasten gleichmäßiger auf die Nadellager und die Tragzapfenenden des Kreuzgelenks, wodurch das Fressen der Nadellager deutlich verringert wird. Die Nadellager sind gekapselt, um den Schmierstoff im Lager zu halten und den Eintritt von Fremdkörpern zu verhindern.
Gleitgelenk |
Y41.00-0028-01
Die Keilwellennuten zwischen der Schiebegabel und der festen Gelenkgabel müssen unter voller Drehmomentlast gleitfähig sein, um dieser Axial- bzw. Gleitbewegung standzuhalten. Eine spezielle Beschichtung dient zur Verringerung der Gleitreibung und damit zur Verringerung der Axiallasten bei hohem Drehmoment. Diese nichtmetallische Beschichtung verhindert zudem Einlaufspuren an den Keilwellennuten und verlängert deren Lebensdauer.
Funktionsprinzip |
Y41.00-0029-05
Die Grundfunktion einer Gelenkwelle besteht darin, die Antriebskraft gleichmäßig und kontinuierlich vom Getriebe auf die Antriebsachse zu übertragen. Der Antriebsstrang ist dafür ausgelegt, das Drehmoment im Winkel vom Getriebe zur hinteren Vorderachse zu übertragen.
Die Fahrzeugachse ist an Blattfedern aufgehängt und weist eine unregelmäßige, schwimmende Bewegung auf. Die Gelenkwelle muss in der Lage sein, sich zu komprimieren, zu dekomprimieren und den Beugungswinkel zu ändern, wenn das Fahrzeug über Fahrbahnunebenheiten fährt. Sie muss außerdem zu einer Längenänderung während der Drehmomentübertragung in der Lage sein. Dies wird anhand von Gleitgelenken und Kreuzgelenken erzielt.