Dargestellt am demontierten Stoßfänger vorn (Innenansicht) |
B29/2 | Sensor DISTRONIC (DTR) Stoßfänger vorne links |
B29/3 | Sensor DISTRONIC (DTR) Stoßfänger vorne rechts |
P30.30-2364-04
Dargestellt am demontiertem Stoßfänger hinten (Innenansicht) |
B29/6 | Radarsensor Stoßfänger hinten links (bei Code (237) Aktiver Totwinkel-Assistent) |
B29/7 | Radarsensor Stoßfänger hinten rechts (bei Code (237) Aktiver Totwinkel-Assistent) |
P30.30-2365-04
Anordnung
Vorne:
Die Sensoren DISTRONIC (DTR) sind von hinten jeweils links und rechts in den vorderen Stoßfänger eingesetzt.
Hinten:
Die Radarsensoren sind jeweils innen auf der linken und rechten Außenseite des Stoßfängers hinten eingesetzt.
Aufgabe
Die Radarsensoren bzw. die Sensoren DTR (Nahbereichssensoren) erkennen Objekte (z. B. Fahrzeuge) im Nahbereich bis s = 30 m bei einem maximalen Erfassungswinkel von = 130°.
Aufbau
Die Radarsensoren bzw. die Sensoren DTR sind Ultra-Breitband-Radarsensoren mit folgenden Eigenschaften:
Erfassungsbereich: s = 0,18 bis 30 m, bei einer Auflösung von s = 0,04 m
Erfassungswinkel: = 60° mit Winkelbestimmung und =130° nur Detektion (Aufspürung)
Trägerfrequenz: f = 24,125 GHz
Arbeitsweise: Kurzpulsverfahren mit f = 5 GHz Bandbreite
Die hohe Bandbreite der Radarsensoren bzw. der Sensoren DTR ermöglicht eine sehr genaue Positionsangabe und optimiert die Trennung nahe beieinander liegender Objekte.
Die Codierung (Unterscheidung) der einzelnen Radarsensoren bzw. der Sensoren DTR erfolgt durch eine unterschiedliche Belegung mit Masse an Pin 5 und 6.
Die Radarsensoren bzw. die Sensoren DTR kommunizieren über Sensor-CAN (CAN S) mit folgendem Steuergerät:
Steuergerät Radarsensoren (N62/1) (bis 31.5.11)
Steuergerät Video- und Radarsensorik (N62/2) (ab 1.6.11)