GF27.60-P-2002GGA | Getriebesteuerung Funktion | 19.10.11 |
GETRIEBE 722.902 im TYP 463.306 /336 /346 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2011
/AEJ 10
GETRIEBE 722.904 im TYP 463.202 /222 /236 /237 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
GETRIEBE 722.902 im TYP 463.303 /340 /341 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
P27.60-3132-06
1 Geschwindigkeissignal
2 Wählhebelstellung
3 Signal Tippschaltung
4 Motorlast- und drehzahl
5 Signalwert Fahrpedal
6 Kick-down-Signal
7 Ansteuerung Regelmagnetventile
8 Signal Gang- und Fahrprogrammanzeige
9 Fehlermeldung
10 Anforderung Motormomentanpassung
A1 Kombiinstrument
B37 Geber Fahrpedal
N3/9 Steuergerät CDI (bei Dieselmotor)
N3/10 Steuergerät ME (bei Benzinmotor)
N15/5 Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul
Y3/8n4 Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung (VGS)
Y3/8y1 Regelmagnetventil Arbeitsdruck (VGS)
Y3/8y2 Regelmagnetventil Kupplung K1 (VGS)
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Y3/8y3 Regelmagnetventil Kupplung K2 (VGS)
Y3/8y4 Regelmagnetventil Kupplung K3 (VGS)
Y3/8y5 Regelmagnetventil Bremse B1 (VGS)
Y3/8y6 Regelmagnetventil Bremse B2 (VGS)
Y3/8y7 Regelmagnetventil Bremse B3 (VGS)
Y3/8y8 Regelmagnetventil Wandlerüberbrückungskupplung (VGS)
CAN C Antriebs-CAN
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Funktionsvoraussetzungen Getriebesteuerung allgemein
Kl. 87 Ein
Funktionsprüfung des Steuergeräts Vollintegrierte Getriebesteuerung (VGS) durchgeführt
Getriebesteuerung allgemein
Die Getriebesteuerung steuert die Aktoren (Regelmagnetventile) elektronisch an. Die Ventile sind auf der Elektrischen Steuereinheit (VGS) positioniert. Diese realisiert die hydraulische Funktionalität. Die Funktion der Elektrischen Steuereinheit (VGS) besteht im Wesentlichen in der Auswertung verschiedener für die Getriebefunktion relevanter Eingangssignale. Davon abhängig werden acht elektromechanische Hydraulikventile angesteuert, die ihrerseits das Übersetzungsverhältnis des Getriebes (Gangauswahl), den Arbeitsdruck und die Wandlerüberbrückung bestimmen.
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Funktionsablauf Getriebesteuerung
Der Funktionsablauf Getriebesteuerung ist in folgende Punkte gegliedert:
Grundschaltprogramm
Funktionsablauf Elektronische und hydraulische Getriebesteuerung
Funktionsablauf Kick-down
Funktionsablauf Notlauf
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Grundschaltprogramm
Das Grundschaltprogramm beinhaltet Hoch- und Rückschaltkennlinien aller 7 Gänge, ausgelegt für:
– Leeres Fahrzeug
– Betriebswarmer Zustand
– Ebene Fahrbahn
– Meereshöhe
Das Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung (VGS) überwacht und schaltet in Abhängigkeit von:
– Fahrzeuggeschwindigkeit
– Wählhebelstellung
– Fahrpedalstellung
– Signalen über Antriebs-CAN (CAN C)
Langsame Gaswegnahme:
– Ungewollte Rückschaltungen im oberen Geschwindigkeitsbereich werden verhindert
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Schnelle Gaswegnahme:
– Das Hochschalten in den nächsten Gang wird verhindert und erst bei niedriger Fahrzeugbeschleunigung wieder zugelassen
Funktionsablauf Elektronische und hydraulische Getriebesteuerung
Während die elektronische Getriebesteuerung die Gangwahl und die Anpassung der Drücke an das zu übertragende Moment übernimmt, erfolgt die Leistungsansteuerung des Getriebes über hydraulische Elemente der Elektrischen Steuereinheit (VGS). Die Ölversorgung der hydraulischen Elemente, wie Drehmomentwandler, Schaltelemente und hydraulische Getriebesteuerung, erfolgt über eine mit dem Drehmomentwandler verbundene Ölpumpe. Die Getriebesteuerung ermöglicht eine präzise Anpassung der Drücke an die jeweiligen Betriebszustände und an die Motorleistung während der Schaltphase, was zu einer deutlichen Steigerung der Schaltqualität führt. Das Erreichen der Drehzahlgrenze in den einzelnen Gängen ist bei Vollgas und Kick-down möglich.
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Die Getriebesteuerung verhindert durch eine Rückschaltsicherung eine unzulässig hohe Motordrehzahl. Ferner bietet die Getriebesteuerung den Vorteil einer flexiblen Anpassung an verschiedene Fahrzeug- und Motorausführungen.
Funktionsablauf Kick-down
Dem Wunsch des Fahrers nach maximaler Beschleunigung wird mit der Funktion Kick-down entsprochen.
Ab einem Pedalweg >90 % wird die Funktion Kick-down aktiviert.
Das Signal "Kick-down" wird vom Steuergerät CDI oder vom Steuergerät ME über den Antriebs-CAN an das Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung (VGS) geleitet.
Das Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung (VGS) steuert aufgrund dieser Informationen die Regelmagnetventile so an, dass die Hoch- und Rückschaltungen bei erhöhter Motordrehzahl erfolgen, um maximale Fahrleistungen zu erzielen.
Funktionsablauf Notlauf
Im Falle unplausibler Signale ist das System Getriebesteuerung nur noch eingeschränkt betriebsbereit und schaltet in das programmierte Notlaufkennfeld.
Mit dem Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul kann der Fahrer die gewünschten Fahrstufen "P, R, N, D" einlegen.
Er kann zwischen Vor- und Rückwärtsfahrt wählen, die Parksperre einlegen oder in Neutralstellung den Kraftfluss zwischen Drehmomentwandler und Getriebe unterbrechen.
Kombiinstrument Bauteilbeschreibung | A1 | ||
Steuergerät CDI Bauteilbeschreibung | N3/9 Typ 463.303/340/341/306/336/346 | ||
Steuergerät ME Bauteilbeschreibung | N3/10 Typ 463.202/222/236/237 | ||
Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul Bauteilbeschreibung | N15/5 | ||
Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung Bauteilbeschreibung | Y3/8n4 |
Referenzierte Dokumente
- gf0716p6000gz Steuergerät CDI Bauteilbeschreibung
- gf0761p6000g Steuergerät ME Bauteilbeschreibung
- gf2760p5163gga Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul Bauteilbeschreibung
- gf2760p5165gga Steuergerät Vollintegrierte Getriebesteuerung Bauteilbeschreibung
- gf5430p6000g Kombiinstrument Bauteilbeschreibung