Funktionsvoraussetzungen Schaltung allgemein
"Klemme 87 EIN"
"Klemme 61 EIN"
Motordrehzahl vom Steuergerät CDI (N3/28) (mit Motor 651) bzw. Steuergerät CDI (N3/30) (mit Motor 642)
Getriebe nicht im Notlauf
Signale vom Motorraum-CAN (CAN C)
Schaltung allgemein
Die elektrische Steuereinheit (Y3/8) setzt die vom Steuergerät (Y3/8n4) ausgehenden elektrischen in hydraulische Signale um.
Das Steuergerät EWM (N15/5) leitet die Wählhebelstellungen "P", "R", "N" und "D" unter Berücksichtigung verschiedener Informationen über den Motorraum-CAN an das Steuergerät weiter.
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Das Steuergerät EWM verändert die Stellung des Wählbereichshebels, die mechanisch an den Wählbereichssensor (Y3/8s1) weitergeleitet wird.
Der Schaltbereich wird im Kombiinstrument (A1) angezeigt. Der Signalfluss erfolgt vom Steuergerät über den Motorraum-CAN zum Kombiinstrument.
Der Schaltbereich kann in den Vorwärtsgängen während des Fahrbetriebs zwar verändert werden, jedoch verhindert das Steuergerät eine Schaltung bei unzulässig hohen oder niedrigen Motordrehzahlen.
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Schaltung Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Hoch- und Zurückschalten
Funktionsablauf Schaltung Gang 1 nach 2
Funktionsablauf Hoch- und Zurückschalten
Der Fahrer kann durch Betätigung des Wählhebels (Tipp-Modus (+/–)) folgende Funktionen anwählen:
Einmaliges Betätigen in Richtung "–" aktiviert die Funktion Gangbegrenzung bzw. Tippschalten (wenn es die Motordrehzahl zulässt, wird in den Gang zurückgeschaltet, der um einen Gang unter dem aktuell genutzten liegt).Durch Betätigen und Halten in Richtung "–" wird die Funktion "Schalten in optimalen Gang" angewählt (gewählt wird der Gang, der die beste Beschleunigung des Fahrzeugs ermöglicht).
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Einmaliges Betätigen in Richtung "+" bei gewählter Gangbegrenzung bewirkt Erhöhen der Schaltbegrenzung um einen Gang (z. B. von 3 nach 4).
Einmaliges Betätigen in Richtung "+" bei Fahrstufe "D" übermittelt einen Hochschaltwunsch an das Getriebe (das Getriebe schaltet in Abhängigkeit von der Fahrsituation, wenn möglich, hoch).
Durch Betätigen und Halten in Richtung "+" wird die Gangbegrenzung vollständig aufgehoben (schalten nach "D").
Der Rückwärtsgang, die Parkstellung und die Neutralstellung werden direkt über den Wählhebel (vor bzw. zurück) geschaltet.
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Funktionsablauf Schaltung Gang 1 nach 2
Im 1. Gang sind die Lamellenbremse B2, die Lamellenbremse B3 und die Lamellenkupplung K3 geschaltet. Beim Schalten vom 1. in den 2. Gang wird die Lamellenbremse B3 abgeschaltet und die Lamellenbremse B1 zugeschaltet.
Der Schaltvorgang wird durch das Steuergerät gestartet. Dabei wird die Lamellenbremse B1 gefüllt und stetig der Druck in der Lamellenbremse B1 erhöht. Gleichzeitig wird der Druck in der Lamellenbremse B3 reduziert.
Es handelt sich dabei um einen fließenden Übergang. Wird das Drehmoment des 2. Gangs erreicht, muss die Motordrehzahl an das Niveau des 2. Gangs angeglichen werden (Überhöhungsphase).
Diese Drehzahlangleichung wird dadurch erreicht, dass der Druck in der Lamellenbremse B1 erhöht wird und gegebenenfalls über das Steuergerät CDI eine Motormomentreduzierung durchgeführt wird.
Bei Unterdrehzahl erfolgt eine Zwangsrückschaltung und bei Überdrehzahl eine Zwangshochschaltung. Bei Stillstand des Fahrzeugs wird automatisch in den 1. Gang geschaltet. Ein Anfahren ist sowohl im 1. als auch im 2. Gang möglich.
Referenzierte Dokumente
- gf2720d3002hag Steuerung Wandlerüberbrückungskupplung Funktion
- gf2760d3009hag Fahrstufe einlegen Funktion
- gf2760d3012hag Notlauf Funktion
- gf2760d3017hag Regelventildruck Funktion
- gf2760d3019hag Steuerdruck Wandlerüberbrückungskupplung Funktion
- gf2760d3024hag Arbeits-, Schmier- und Schaltdruck Funktion