Das Pumpenrad (1) fördert das Öl durch die Pumpenradschaufeln infolge der Fliehkraftwirkung nach außen zum Turbinenrad (2) und treibt dieses an.
Die Turbinenradschaufeln lenken das Öl auf die Leitradschaufeln, die wiederum das Öl dem Pumpenrad (1) zuführen (Pfeil).
Durch diese Umlenkung am Leitrad (3), das über den Freilauf gegen das Getriebegehäuse abgestützt wird, entsteht eine Momentenerhöhung.
Bei höchster Drehzahldifferenz zwischen Pumpen- und Turbinenrad (1, 2) erreicht die Momentenwandlung ihren Höchstwert um den Faktor 1,8 bis 2,0 und fällt mit zunehmender Drehzahlangleichung auf ein Momentenverhältnis von 1:1 ab.
Ab diesem Betriebszustand, auch Kupplungspunkt genannt, dreht sich das Leitrad (3) mit dem Pumpen- und Turbinenrad (1, 2).
Im Kupplungsbereich wird ein Wirkungsgrad von bis ca. 98 % erreicht.
Das Öl im Drehmomentwandler wird ständig ausgetauscht, damit die in der Betriebsphase entstehende Wärme über den Getriebeölkühler abgeführt werden kann.
S27.20-0502-03