gf2650s3002a

Synchronisierung Funktion

Typ gf · Thema 26.50 · Version 0102 · 1999-05-17

Gültig für: MOTOR 601, 111.948 /978 im TYP 638 ausser CODE (G40) Automatik Getriebe

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.50 Radsatz, Wellen, Differential — Baureihe 601 · Baureihe 638

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 111 948, 111 978

GF26.50-S-3002A

Synchronisierung Funktion

24.8.95

MOTOR 601, 111.948 /978 im TYP 638 ausser CODE (G40) Automatik Getriebe

Synchronisierung Funktion

S26.50-3004-02

1./2. Gang Doppelkegelsynchronisierung

1 Schiebemuffe 1./2. Gang

2 Gleichlaufkegel außen

3 Sperrkugel mit Feder

4 Gleichlaufring

5 Gleichlaufkegel innen

6 Gleichlaufkörper

7 Losrad 1. Gang

8 Losrad 2. Gang

9 Abtriebswelle

Synchronisierung Funktion

S26.50-3005-11

3./4./5. Gang Einfachkegelsynchronisierung

10 Losrad 3. Gang

11 Losrad 4. Gang

12 Losrad 5. Gang

13 Schiebemuffe 3./4. Gang

14 Gleichlaufkörper 3./4. Gang

15 Gleichlaufringe 3./4. Gang

16 Schiebemuffe 5. Gang

17 Gleichlaufkörper 5. Gang

18 Gleichlaufring 5. Gang

19 Sperrkugel mit Feder

20 Antriebswelle

Synchronisierung Funktion

S26.50-3006-11

Rückwärtsgangwelle (nicht synchronisiert)

21 Festrad Rückwärtsgang

22 Schiebemuffe

23 Gleichlaufkörper

24 Losrad Rückwärtsgang

25 Schaltverzahnung

26 Rückwärtsgangwelle

Aufgabe

Die Aufgabe der Synchronisierung besteht darin die Losräder des jeweiligen Ganges auf Gleichlauf mit der dazugehörigen Welle zu bringen, unter folgenden Anforderungen:
schnelle Synchronisierung

geringe Schaltkräfte

hohe Lebensdauer (geringer Verschleiß, gleichbleibender
Reibwert)

Funktion

Synchronisierung 1. und 2. Gang

Die Synchronisierung erfolgt im 1. und 2. Gang mit einer Doppelkegelsynchronisierung, welche auf der Abtriebswelle (9) angeordnet ist. Hauptmerkmal ist dabei der zusätzliche Gleichlaufring (4) zwischen äußerem (2) und innerem Gleichlaufkegel (5). Aufgrund der hohen Kräfte ist eine Doppelkegelsynchronisierung für den 1. und 2. Gang vorteilhaft. Durch die Verdoppelung der Reibflächen können die Losräder schneller beschleunigt bzw. abgebremst werden. Daraus resultiert der gewünschte hohe Schaltkomfort.

Synchronisierung 3., 4. und 5. Gang

Die Synchronisierung erfolgt im 3., 4. und 5. Gang mit einer Einfachkegelsynchronisierung, welche auf der Antriebswelle (20) angeordnet ist.

Rückwärtsgang

Die Schalteinrichtung Rückwärtsgang ist unsynchronisiert. Der Schaltvorgang erfolgt mit einer Schiebemuffe (22), die in die Schaltverzahnung (25) auf dem Losrad Rückwärtsgang eingreift.