gf2610y0002b

Mechanisches Getriebe (MG) Funktion

Typ gf · Thema 26.10 · Version 0102 · 2019-11-07

Gültig für: Getriebe 400.730 im Typ 400.543/571/594/597

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 26 Mechanisches Getriebe › 26.10 Getriebe vollständig — Baureihe 400 (Baumuster 543, 571, 594, 597, 730)

GF26.10-Y-0002B

Mechanisches Getriebe (MG) Funktion

09.10.2019

Getriebe

400.730 im Typ 400.543/571/594/597

Funktionsprinzip

Mechanisches Getriebe (MG) Funktion

Y26.10-0042-06

Das Getriebe G330 ist ein Automatikgetriebe mit einem Eingangsdrehmoment von 3300Nm.

Es handelt sich um eine elektropneumatische Schaltung, die von einem elektronischen Schaltmodul gesteuert wird.

Sie stellt 12 Vorwärtsgänge und 4 Rückwärtsgänge bereit, wobei die höchste Vorwärtsgangübersetzung 11,639 für den ersten Gang beträgt.

Die 6 Vorwärtsgänge und 2 Rückwärtsgänge werden anhand eines Planeten-Nachschaltgetriebes zu 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen verdoppelt, wodurch sich ein langer Schaltbereich für eine reibungslose und kontinuierliche Bewegung des Fahrzeugs in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ergibt.

Die Gangschaltung erfolgt aufgrund der Eingaben des Fahrers über das Fahrpedal, der Motordrehzahl und der Drehmomentrückmeldung. Sie wird von einem elektromagnetischen Schaltmodul umgesetzt, das über eine Reihe von elektropneumatischen Ventilen verfügt, welche die Schalthebel bewegen.

Alle Gänge, mit Ausnahme der Gänge des Direktgang- und Nachschaltgetriebes, sind nicht synchronisiert und werden eingelegt, indem die Drehung der Vorgelegewelle gebremst und die Zahnräder in die Neutralstellung gebracht werden.

Das Getriebe stellt zudem einen Freischaukelmodus bereit, in dem direkt vom ersten Gang in den Rückwärtsgang geschaltet werden kann. Außerdem wird eine Funktion für schnelle Rückwärtsfahrt mit vier Rückwärtsgängen bereitgestellt.

Die Getriebeschaltung kann durch Auswahl des manuellen Modus und das Schalten anhand des im Kombischalter integrierten Gangwählers, der sich bequem erreichbar unterhalb des Lenkrades befindet, auch als manuelle Schaltung verwendet werden.

Die mechanische Kupplung wird von einem pneumatischen Kupplungsverstärkerzylinder betätigt, der von einem Steuergerät auf der Grundlage der Eingaben der Getriebesteuerung für die Durchführung von Schaltvorgängen gesteuert wird.

Es wird eine Funktion für die Leistungsabgabe an ein externes Gerät über einen an der Rückseite montierten Nebenabtrieb bereitgestellt, der von der Vorgelegewelle angetrieben wird.