gf1840p2000ak

Ölsensor Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 18.40 · Version 0102 · 2008-03-14

Gültig für: MOTOR 640.940 bis Modell-J. 08 /AEJ 07 MOTOR 640.941 bis Modell-J. 08 /AEJ 07 MOTOR 640.942 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 18 Motorschmierung, Motorölkühlung › 18.40 Ölstand-, Öldruckgeber

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 640 940, 640 941, 640 942

GF18.40-P-2000AK

Ölsensor Bauteilbeschreibung

14.3.08

MOTOR 640.940 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

MOTOR 640.941 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

MOTOR 640.942 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

Ölsensor Bauteilbeschreibung

P18.40-2162-11

Anordnung

B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)

Der Ölsensor ist von oben in die Ölwanne eingebaut.

Aufgabe

Der Ölsensor erfasst:

Ölstand

Öltemperatur

Ölqualität (für bedarfsgerechte Ölwechselintervall-Anzeige)

Ölsensor Bauteilbeschreibung

P07.61-0445-05

Signalzuordnung Ölsensor

1 Signal Tastverhältnis i. O.

A Öltemperatur 20 bis 80 %

B Ölstand 20 bis 80 %

C Ölqualität 20 bis 80 %

2 Signal Tastverhältnis >80 %

A Öltemperatur >+160 °C

B Ölstand >80 mm

C Ölqualität gut

3 Signal Tastverhältnis <20 %

A Öltemperatur <– 40 °C

B Ölstand <0 mm

C Ölqualität schlecht

T Tastverhältnis 100 %

Funktion

Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Ölsensor besitzt eine integrierte Elektronik, die die drei Signale (Ölstand, Temperatur und Qualität) auswertet.

Die Informationen werden ständig über ein PWM-Signal (pulsbreitenmoduliertes Signal) dem Steuergerät CDI (N3/9) und danach weiter über den CAN-Datenbus dem Kombiinstrument (A1) mitgeteilt.

Jeder Informationsblock besteht aus drei aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause.

Jedem Rechtecksignal (A, B, C) ist eine Messgröße zugeordnet. Über das Tastverhältnis (T) von ca. 20 bis 80 % erfolgt die jeweilige Quantisierung.

Die Spannungsversorgung des Ölsensors (ca. 5 V) erfolgt vom Steuergerät CDI.

Ölstand und Ölqualität werden über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum) erkannt.

Die Kapazität des Motoröls ist bei schlechter Ölqualität bis um den Faktor 6 erhöht.

Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm (Normalniveau 40 mm) bei einer Messgenauigkeit von ca. 3 mm.

Die Öltemperatur wird durch einen Temperaturfühler erfasst.

Alle Signale werden in der im Ölsensor integrierten Elektronik zu einem PWM-Signal aufbereitet und an das Steuergerät CDI geleitet.

Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Darum werden diese Informationen im Steuergerät CDI erst kompensiert, bevor sie über den CAN-Datenbus weiter übertragen werden.

Fehler am Ölsensor werden vom Steuergerät CDI erkannt und im Fehlerspeicher abgelegt.