GF07.61-P-4022G | Lambda-Regelung ME Funktion | 18.10.11 |
MOTOR 273 im TYP 463.202 /222 /236 /237 bis 31.5.12 ab Modell-J. 2009
/AEJ 08
P07.61-3690-06
B2/5 Heißfilm-Luftmassenmesser
B11/4 Temperaturfühler Kühlmittel
G3/3 O2-Sonde links, vor KAT
G3/4 O2-Sonde rechts, vor KAT
N3/10 Steuergerät ME
Y62y1 Ventil 1. Zylinder
Y62y2 Ventil 2. Zylinder
Y62y3 Ventil 3. Zylinder
Y62y4 Ventil 4. Zylinder
Y62y5 Ventil 5. Zylinder
Y62y6 Ventil 6. Zylinder
Y62y7 Ventil 7. Zylinder
Y62y8 Ventil 8. Zylinder
P49.10-0306-01
Abgaskonvertierung im Dreiwege-Katalysator
A Abgasemission
B Regelbereich um λ=1 (Katalysatorfenster)
CO Kohlenmonoxid
HC Kohlenwasserstoff
NOX Stickoxide
λ Kraftstoff-Luftverhältnis
Funktionsvoraussetzungen Lambda-Regelung Benzin-Einspritz- und Zündsystem ME (Motor-Elektronik) (ME) allgemein
Kl. 87M Ein (Motorsteuerung Ein)
Motor läuft
Kühlmitteltemperatur > –10 °C
Betriebstemperatur der O2-Sonden links und rechts, vor KAT erreicht
Motor im Leerlauf oder Teillastbereich
Schubabschaltung nicht aktiv
Lambda-Regelung ME allgemein
Um eine hohe Abgaskonvertierung (Abgasumwandlung) in den Katalysatoren zu erreichen, wird die Gemischzusammensetzung in engen Grenzen um λ=1 geregelt.
Dazu liest das Steuergerät ME folgende Sensoren ein:
– Heißfilm-Luftmassenmesser, Motorlast
– Temperaturfühler Kühlmittel
– O2-Sonden links und rechts vor KAT, Lambdasondensignale
Lambda-Regelung ME Funktionsablauf
Die O2-Sonden vor KAT reagieren auf den Sauerstoffanteil im Abgas und übermitteln entsprechende Spannungssignale an das Steuergerät ME. Dieses verändert daraufhin die Gemischzusammensetzung durch Regelung der Einspritzzeit der Kraftstoff-Einspritzventile (Y62) so, dass λ=1 erreicht wird. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig (Regelkreis).
Um Ruckelerscheinungen zu vermeiden, verändert das Steuergerät ME die Gemischzusammensetzung langsam.
Durch den Einsatz von Breitband-Lambdasonden (kontinuierliches Signal von λ = 0,7 bis 4,0) als O2-Sonden vor KAT ist eine schnelle Gemischregelung möglich.
P07.61-3598-09
P07.61-3599-06
Beispiel:
Angenommen, das Kraftstoff-Luftgemisch magert ab. Dies hat zur Folge, dass die
Lambdasondenspannung fällt und das Steuergerät ME diesen Magerdrift durch eine entsprechende Anfettung (Verlängerung der Einspritzzeit) ausgleicht.
So wird ein Kraftstoff-Luftgemisch von annähernd λ=1 erreicht.
Die Anzeige des Lambda-Regelungsfaktors mit dem Diagnose-Assistenz-System (DAS) verändert sich in Richtung +25 %.
Je weiter sich der Lambda-Regelungsfaktor in Richtung +25 % bewegt, desto magerer ist das Kraftstoff-Luftgemisch und desto größer ist die Anfettung durch das Steuergerät ME.
Referenzierte Dokumente
- gf0761p6000g Steuergerät ME Bauteilbeschreibung