GF07.61-P-4010G | Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge mit Inkrementsteuerung Funktion | 26.4.99 |
MOTOR 111.921 /946 /970 /974 /977
MOTOR 111.945 mit CODE (498) ab Modell-J. 96 Japan-Ausführung
MOTOR 111.945 ausser CODE (498) Japan-Ausführung
MOTOR 111.942 ab 1.7.96
MOTOR 111.944 /975 bis 31.7.96
MOTOR 166.940 /960 /990 /995
MOTOR 166.960 mit CODE (922) Leistungsreduziert
P07.61-0257-05
Signalzuordnung Motor 111
1 Kurbelwinkel
2 Zylinder Zünd-OT
3 Signal Positionsgeber Kurbelwelle (L5)
4 Signal Hall-Geber Nockenwelle (B6/1)
5 Drehzahlsignal TNA
Durch die Zähne der Mitnehmerscheibe wird bei drehender Kurbelwelle im Positionsgeber Kurbelwelle eine Wechselspannung erzeugt. Dabei erzeugt jeder Zahn ein Wechselspannungssignal.
Durch die Lücke von 2 fehlenden Zähnen wird keine Spannung erzeugt. Mit der 2. negativen Flanke nach der Lücke erkennt das Motor-Steuergerät die OT-Stellung der Zylinder 1 und 4.
P07.51-0540-05
Signalzuordnung Motor 166
1 Kurbelwinkel
2 Zylinder Zünd-OT
3 Signal Positionsgeber Kurbelwelle (L5)
4 Signal Hall-Geber Nockenwelle (B6/1)
5 Drehzahlsignal TNA
Ist zu diesem Zeitpunkt noch das Signal vom Hall-Geber Nockenwelle auf 0 Volt ("low"), verarbeitet das Motor-Steuergerät dies zur Erkennung 1. Zylinder Zünd-OT.
Die Synchronisation von Einspritz- und Zündfolge wird zur Ansteuerung der Zündspulen und Kraftstoff-Einspritzventile vom Motor-Steuergerät weiter verarbeitet. Weiterhin ist sie für die Antiklopfregelung und Kraftstoffabschaltung an einzelnen Zylindern erforderlich.
Fehlt das Signal vom Hall-Geber Nockenwelle, wird der Zünd-OT des 1. Zylinders vom Motor-Steuergerät willkürlich bestimmt. Der
Motor startet ca. 1 Sekunde später.