P07.51-0009-06
Aufbau
1 Elektrischer Anschluß
4a Sekundäranschluß
4b Sekundäranschluß
E Eisenkern
L1 Primärwicklung
L2 Sekundärwicklung
T1/1 Zündspule 1 (Zylinder 1 und 4)
T1/2 Zündspule 2 (Zylinder 2 und 3)
Aufgabe
Bereitstellung ausreichender Zündenergie bei allen Betriebsbedingungen für den jeweiligen Zündkreis.
P07.52-0011-06
1 Klemme 1
4a Sekundäranschluß
4b Sekundäranschluß
N3/6 Steuergerät PMS
L2 Sekundärspule
R4 Zündkerze
T1/1 Zündspule 1 (Zylinder 1 und 4)
T1/2 Zündspule 2 (Zylinder 2 und 3)
Funktion
Das Steuergerät PMS (N3/6) steuert die Primärwicklung (L1) der Zündspulen (T1/1, T1/2) minusseitig. Im Moment des Zündzeitpunktes wird der Primärstromfluß unterbrochen. Durch den schlagartigen Zusammenbruch des Magnetfeldes in der Primärwicklung wird über einen steilen Spannungsanstieg in der Primär- und Sekundärwicklung die Zündspannung erzeugt. Über die Ausgänge (Klemme 4a, Klemme 4b) gelangt die Zündspannung gleichzeitig zu je 2 Zündkerzen (R4).
Pro Arbeitsspiel (720° KW) werden in den Zündspulen je Zylinder 2 Zündfunken erzeugt; einmal im Arbeitstakt; einmal im Ausstoßtakt.
Daten zur Zündspule
Widerstand Primärwicklung 0,3–0,4 Ω
Widerstand Sekundärwicklung 5,2–8,5 kΩ
Maximaler Primärstrom ca. 7 A
Maximale Zündspannung ca. 32 kV