gf0715w3008a

Drehzahlregelung Fahrbetrieb Funktion

Typ gf · Thema 07.15 · Version 0104 · 2007-07-04

Gültig für: MOTOR 904.9 im TYP 375.1 mit AUFBAU 375.830 MOTOR 904.9 im TYP 970, 972, 975, 976 mit AUFBAU 972.899 MOTOR 906.9 im TYP 970, 972, 974, 975, 976 mit AUFBAU 972.899 MOTOR 906.9 im TYP 375.3 mit AUFBAU 375.810 MOTOR 906.9, 926.9 im TYP 950, 952, 953, 954 mit AUFBAU 940.899

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.15 Dieseleinspritzsystem (PLD), Motorregelung (MR) — Baureihe 375 (Baumuster 1**, 3**, 810, 830) · Baureihe 904 (Baumuster 9**) · Baureihe 906 (Baumuster 9**) · Baureihe 940 (Baumuster 899) · Baureihe 950 · Baureihe 952 · Baureihe 953 · Baureihe 954 · Baureihe 970 · Baureihe 972 · Baureihe 974 · Baureihe 975 · Baureihe 976

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 926 9**

GF07.15-W-3008A

Drehzahlregelung Fahrbetrieb Funktion

4.7.07

MOTOR 904.9 im TYP 375.1 mit AUFBAU 375.830

MOTOR 904.9 im TYP 970, 972, 975, 976 mit AUFBAU 972.899

MOTOR 906.9 im TYP 970, 972, 974, 975, 976 mit AUFBAU 972.899

MOTOR 906.9 im TYP 375.3 mit AUFBAU 375.810

MOTOR 906.9, 926.9 im TYP 950, 952, 953, 954 mit AUFBAU 940.899

Drehzahlregelung Fahrbetrieb Funktion

W07.15-1356-81

4 Motor-CAN-Bus

A3 Steuergerät Fahrregelung (FR)

A6 Steuergerät MR/PLD

B1 Fußfahrgeber

Y6 Steckpumpe Zylinder 1

Y7 Steckpumpe Zylinder 2

Y8 Steckpumpe Zylinder 3

Y9 Steckpumpe Zylinder 4

Y10 Steckpumpe Zylinder 5
– Nur bei Motor 906.9 und 926.9

Y11 Steckpumpe Zylinder 6
– Nur bei Motor 906.9 und 926.9

Fordert die Fahrregelung (FR) keine Leerlauf- oder Arbeitsdrehzahlregelung an, dann bedeutet dies normaler Fahrbetrieb.

Im Fahrbetrieb ist die Momentabgabe des Motors in erster Linie von der Stellung des Fahrpedals und somit von der Stellung des Fußfahrgebers (B1) abhängig.

Die Motorregelung (MR) wählt den entsprechenden Reglertyp bzw. das für diesen Reglertyp hinterlegte Kennfeld aus und vergleicht das von der Fahrregelung (FR) eingehende Motorsollmoment, das u. a. aus der Stellung des Fußfahrgebers (B1) abgeleitet und über den Motor-CAN-Bus (1) bereitgestellt wird, mit dem derzeitigen Motoristmoment, welches die tatsächlichen Betriebsbedingungen des Motors repräsentiert.

Weicht das derzeitige Motoristmoment vom Motorsollmoment ab, dann steuert die Motorregelung (MR) die Fördermenge so, bis das Motoristmoment dem geforderten Motorsollmoment entspricht.

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D. h., ist das geforderte Motorsollmoment kleiner als das derzeitige Motoristmoment, dann reduziert die Motorregelung (MR) die Fördermenge, und ist das geforderte Motorsollmoment größer als das derzeitige Motoristmoment, dann erhöht sie die Fördermenge.

Die Motorregelung (MR) ist also ständig bestrebt, den Istwert an den Sollwert anzugleichen.

Während der Angleichung passt das Steuergerät MR/PLD (A6) den Spritzbeginn an, um den Zündverzug, der sich besonders bei höheren Drehzahlen negativ auswirkt, auszugleichen und den Schadstoffausstoß so gering wie möglich zu halten.

Ist das Motorsollmoment negativ, z. B. im Schubbetrieb, dann steuert die Motorregelung (MR) die Magnetventile in den Steckpumpen nicht an. Auf diese Weise kann die Bremswirkung des Motors genutzt werden.

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Die Motorregelung (MR) kann das von der Fahrregelung (FR) gesendete Motorsollmoment aus Motorschutzgründen begrenzen, z. B. wenn die Kühlmitteltemperatur einen unzulässig hohen Wert überschreitet oder der Motor seine End- bzw. Abregeldrehzahl erreicht. Im letzten Fall regelt sie die Maximaldrehzahl ein.

Des Weiteren findet in der Motorregelung (MR) eine Sollmomentkorrektur statt, die die tatsächliche Masse des Kraftstoffes berücksichtigt. Dazu verwendet sie die Kraftstofftemperatur, die entweder über einen Kraftstofftemperaturgeber ermittelt oder über ein Kennfeld bestimmt wird.

Berechnung des Motorsollmomentes Funktion

GF30.35-W-3002A

Spritzbeginnregelung PLD Funktion

GF07.15-W-3003B

Fördermengensteuerung PLD Funktion

GF07.15-W-3002B

Kraftstoffversorgung Funktion

GF47.00-W-0002A

Referenzierte Dokumente