MOTOR | 642.896/992 im TYP 906 |
Motoransicht von rechts |
B6/20 | Nockenwellensensor (Motor 642.9) |
B6/24 | Drehzahlsensor (Motor 642.8) |
D07.04-1200-06
Anordnung
Der Drehzahlsensor (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensor (Motor 642.9) ist unter der Abdeckung auf der Zylinderkopfhaube rechts angeordnet.
Aufgabe
Berührungsloses Erfassen der Einlassnockenwellenstellung über ein Segment an der Einlassnockenwelle.
Zusammen mit dem Signal des Positionssensors Kurbelwelle (B70/1) (Motor 642.8) bzw. Kurbelwellensensors (L5) (Motor 642.9) dient das Signal des Drehzahlsensors (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensors (Motor 642.9) zur Zylinder1-Erkennung. Steht dem Steuergerät CDI (N3/30) (Motor 642.8) bzw. Steuergerät CDI (N3/20) (Motor 642.9) das Signal des Positionssensors Kurbelwelle (Motor 642.8) bzw. Kurbelwellensensors (Motor 642.9) nicht zur Verfügung, verwendet das Steuergerät CDI das Signal des Drehzahlsensors (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensors (Motor 642.9) als Ersatzwert für den Motorstart.
Notlauf bei Ausfall des Positionssensors Kurbelwelle (Motor 642.8) bzw. Kurbelwellensensors (Motor 642.9):
Fällt das Spannungssignal vom Positionssensor Kurbelwelle (Motor 642.8) bzw. Kurbelwellensensor (Motor 642.9) aus, wird ersatzweise (für den Notlauf) das Spannungssignal vom Drehzahlsensor (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensor (Motor 642.9) verwendet.
Aufbau |
23/1 | Magnethalter |
23/2 | Magnet |
23/3 | Kondensatoren |
23/4 | Flexible Leiterplatte |
23/5 | Hall-IC |
B6/20 | Nockenwellensensor (Motor 642.9) |
B6/24 | Drehzahlsensor (Motor 642.8) |
D07.16-1363-71
Funktion
Der Drehzahlsensor (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensor (Motor 642.9) wird vom Steuergerät CDI mit Spannung versorgt. Im Drehzahlsensor (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensor (Motor 642.9) wird durch den eingebauten Dauermagneten ein Magnetfeld erzeugt. Das Magnetfeld wird bei Motorlauf durch ein Inkrementenzahnrad periodisch unterbrochen. In der eingebauten Hall-Elektronik des Drehzahlsensors (Motor 642.8) bzw. Nockenwellensensors (Motor 642.9) entsteht infolge des Magnetfelds ein Spannungssignal. Die Hall-Elektronik wandelt dieses Signal in ein Rechtecksignal um, das an das Steuergerät CDI weitergeleitet wird.
Die Abstände zwischen den Hallsensoren und den Segmenten an den Nockenwellen sind nicht einstellbar, sondern durch die Einbaulage vorgegeben.